Falls es den Thread schon gibt bitte mein Review verschieben!
http://www.imdb.com/title/tt5078204/?ref_=nv_sr_3
Hi ihr!
Als kleines Intermezzo bis ich am Donnerstag in The Great Wall gehe, war ich heute in "Plötzlich Papa", welcher von den Machern von "Ziemlich beste Freunde" stammt. Das war mein Eindruck:
Samuel (Omar Sy) ist ein Partylöwe aus Süd-Frankreich. Eines Tages bekommt er Besuch von Kristin (Clemence Poesy), mit der er vor einiger Zeit einen One-Night-Stand hatte. Sie übergibt ihm ein Baby namens Gloria und verschwindet. Kurz darauf verliert er seinen Job und reist nach London, um Kristin wiederzufinden. Auf dem Weg begegnet er Bernie (Antoine Bertrand). Einem schwulen Filmproduzenten. Dieser ist sehr beeindruckt von Samuels Beweglichkeit und bietet ihm an, als Stuntman zu arbeiten. Als die Suche nach Kirstin erfolglos ist, wendet er sich in Verzweiflung an Bernie. Acht Jahre vergehen und Samuel hat Dank seiner Arbeit Gloria ein guter Vater sein können. All die Jahre hat er Gloria erzählt, dass ihre Mutter Geheimagentin sei und hat ihr heimlich im Namen von Kirstin Emails geschickt. Als dann plötzlich Kirstin wieder auftaucht, stehen viele Veränderungen bevor.
Wer den Film "Ziemlich beste Freunde" kennt, weiß bereits in groben Zügen, was ihn erwartet. Der Film lebt vor allem neben seiner authentischen, emotionalen Art vom Hauptdarsteller Omar Sy, der in diesem Film sogar noch mehr aufblüht, als im Vorgänger. Der größte Unterschied zu "Ziemlich beste Freunde" ist, dass es in dem Film mehr zu lachen gibt und die ernsten Momente mehr im Vordergrund stehen. Abgerundet wird das Gesamtbild mit einem sehr stimmungsvollen Soundtrack. Das einzig negative, was man dem Film vorhalten könnte, ist seine Vorhersehbarkeit, auch wenn es doch die ein oder andere Überraschung gibt.
Insgesamt hat mir dieser Film sogar einen Zacken besser gefallen, als der Vorgänger, da er emotionaler war und trotzdem immer authentisch blieb. Die Hauptrolle war oerfekt auf Omar Sy zugeschnitten und hat die anderen fast schon etwas blass wirken lassen. Ein schöner Film, den man zwar nicht unbedingt im Kino sehen muss, aber auf jeden Fall Aufmerksamkeit bekommen sollte. Von mir gibt es dafür 8,5/10P und er ist jetzt schon ein Kandidat für die Top-Filme diesen noch jungen Kinojahres!