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Zitat von agentsands;5931940
Was auffällt: sobald er alleine der Star und es kein Franchise war, sind alle seine Filme gefloppt. Wirklich alle.
Das ist ein diskutierbarer Punkt: Man muss sich auch mal angucken, was das für Filme sind, die gefloppt sind. Natürlich sind Franchise-Filme heute finanziell erfolgreicher als nischigere Kleinprojekte. Dass ein Terrence Malick Film wie
Knight of Cups floppt ist bestimmt nicht Bales Schuld (auch nicht Portmans, Blanchetts oder Banderas') sondern liegt eher daran, dass der Film pures Mainstream-Gift ist. Auch ein
I'm Not There ist eher Special Interest: Wer nix mit Bob Dylan anfangen geht da vermutlich nicht rein, und der Film hatte einen absoluten All-Star Cast zu bieten, wo vielleicht auch ein zu hohes Budget das Problem war.
Out of the Furnace und
Rescue Dawn würde ich auch nicht als glattgebügelte Massenware abstempeln.
Harsh Times war noch vor Batman und
Flowers of War ist eine chinesische Produktion, da erwartet niemand globalen Erfolg.
Das sind halt eher spezielle Filme, welche sich hauptsächlich an eine kleine Zielgruppe richten und da sind Flops wahrscheinlicher als bei Fortsetzung/Reboot/Buchverfilmung
XY. Ein
Exodus ist zwar ein Blockbuster, aber keine bestehende Marke. Dazu kommt dass der sowohl bei der Kritik als auch beim Publikum durchgefallen ist.
Filme wie
American Hustle,
The Big Short,
The Fighter oder
American Psycho haben Bass auch aufgrund von schauspielerischen Leistungen erzeugt, und da war Bale leistungstechnisch immer ganz vorne dabei. So gesehen muss er sich bestimmt keine Sorgen um weitere hochwertige Angebote machen.
Wie gesagt, ich finde es wird zu viel Korrelation zwischen Hauptdarsteller und Erfolg hineininterpretiert. Vielleicht könnte man den Beiden ein unglückliches Händchen bei der Projektauswahl vorwerfen, aber ich bin auch froh, dass sie auch noch solche Filme machen und nicht nur die Angebote annehmen, die dem eigenen Ruhm dienlich sind.