Geschrieben: 08 Apr 2016 00:57

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Hier die Story:
Die 'The Ain't Rights' sind eine nur leidlich erfolgreiche Punkband und für die Mitglieder (A. Yelchin, I. Poots, A. Shawkat, K. Brown) steht eigentlich fest, dass es gut ist, dass die Tournee zu Ende ist. Doch dann bekommen sie noch eine letzte Buchung und reisen nach Oregon um im Klub von Darcy Banker (P. Stewart) aufzutreten. Doch als sie gerade im Backstagebereich sind, beobachten sie durch Zufall einen grausamen Mord. Banker und seine rechtsradikalen Freunde finden das gar nicht lustig und entscheiden sich schnell dafür, die unliebsamen Zeugen aus dem Weg zu räumen. Eingeschlossen im Backstagebereich beginnt für die Punkband der Kampf ums Überleben, der für Banker und die Skinheads eine große Überraschung bereithält: die Band denkt gar nicht daran aufzugeben und entwickelt ungeheure Kreativität und bringt den Kampf gnadenlos zurück!
Darsteller: Alia Shawkat, Anton Yelchin, Callum Turner, Eric Edelstein, Imogen Poots, Joe Cole, Kai Lennox, Kasey Brown, Macon Blair, Mark Webber, October Moore, Patrick Stewart
Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=IDpRB0XmbDwDB Eintrag:
https://bluray-disc.de/blu-ray-filme/green-room-2016-us-import-blu-ray-disc
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Geschrieben: 08 Apr 2016 19:24

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Geschrieben: 13 Apr 2016 09:33

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Am Sonntag auf den Fantasy Filmfest Nights in Stuttgart gesehen. WOW. Hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Eine wirkliche Perle, die beim zusehen weh tut. Hier die Kritik von CineXtreme, die den Nagel auf den Kopf trifft.

SPOILER! Inhalt einblenden
[KINO FFFnights] Green Room (2015)
Die Punk-Rock-Band Ain't Rights (u.a. Alia Shawkat, Anton Yelchin) tourt mit mäßigem Erfolg durch die Gegend. Um sich finanziell über Wasser zu halten und den Tank ihres Busses zu füllen, begehen die Mitglieder der Band auch schon mal die ein oder andere Straftat. Als die Gigs ausbleiben, können Ain't Rights jedoch noch ein Konzert in einem abgelegenen Schuppen an Land zu ziehen. Bereits mit ihrem ersten Song, einem Cover der Dead Kennedys, verärgern sie das Publikum, das sich als Gruppe von Neo-Nazis herausstellt. Als nach einer Verkettung von Ereignissen die Leiche einer jungen Frau und deren Mörder im Warteraum der Band auftauchen, stellen die unfreiwilligen Zeugen eine potenzielle Gefahr für die Nazi-Gang dar. Anführer Darcy (Patrick Stewart) setzt nun alle Hebel in Bewegung, damit die Punks den sogenannten Green Room nicht lebend verlassen.
Es gab sehr viel Wirbel um Regisseur Jeremy Saulniers Debütfilm, den stilvollen Rachethriller "Blue Ruin". Mit einer denkwürdig berauschenden Atmosphäre, sehr elegischen, ruhigen Bildern, die sich mit Explosionen der Gewalt abwechseln, machten aus ihm einen wahnsinnig guten Thriller. Und nun also sein zweiter Film, "Green Room", der ein wenig anders ist und letztlich aber nicht mehr als "nur" ein wilder Horrofilm der auf ähnlich gutem Niveau wie "Blue Ruin" agiert. Die Grundidee setzt sich irgendwie aus Genreklassikern wie "The Hills Have Eyes" oder "The Texas Chainsaw Massacre" zusammen, wenngleich es hier kein übermächtigen Monster im herkömmlichen Sinne sind, die den Protagonisten das (Über-)Leben schwer machen. Nein, in "Green Room" bekommt es eine Hard-Rockband mit einer ganzen Meute Neo-Nazis zu tun, deren Anführer ebenso charismatisch wie ungewöhnlich ist: Darcy Banker, gespielt von Patrick Stewart.
Über verschlungene Pfade gelangt die Band an diesen Ort und während das Konzert der Band beinahe reibungslos verläuft, die eingebaute Provokation ihre Wirkung nicht verfehlt und in den Reihen der Bomberjackenträger für Unmut sorgt, ist es letztlich eine unbedachte Handlung, die die Situation eskalieren lässt. Denn als die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, sind bis dato noch realtiv entspannten Clubmitglieder gar nicht mehr so entspannt und so sind die Mitglieder der Band gezwungen, sich im "Green Room" zu verbarrikadieren, während eine ganze Reihe von Schlägern, angeführt von Patrick Stewart, versuchen zu ihnen vorzudringen.
Zunächst scheint es, als ob Saulnier einmal mehr einen relativ normalen Thriller mit explosiven Gewaltausbrüchen auf die Leinwand bannen wollte, doch es steckt tatsächlich mehr dahinter. "Green Room" entwickelt sich zu einem der besseren Horrofilme. Saulnier schafft es, einen ausgetretenen Weg zu beschreiten und dennoch etwas Neues zu zeigen; mit einigen grausigen Überraschungen, welche den Zuschauer oft erschlagen und kurz innehalten lassen. Auch wenn sich die Protagonisten manchmal etwas dümmlich anstellen, ist wohl die beste Idee das fast völlige Lossagen von alten Horrorfilm-Regeln. Dazu kommt eine gute Portion schwarzen Humors, der den Film nie in eine Komödie verwandelt oder gar ins allzu Lächerliche abdriften lässt. Während Anton Yelchin, Alia Shawkat und ihre Bandkollegen sowie die Bekehrte Imogen Poots oft beeindruckend spielen, sind die Skinheads häufig weniger auffällig. Stewarts Akzent ist bestenfalls wackelig, während er es versäumt, als wirklich schmieriger Anführer der Neo-Nazis zu überzeugen. Seine Qualität liegt eher in der Art, das perfide Spiel mit allen Mitteln beenden zu wollen und dies gelingt ihm dann wieder ganz gut.
Der Film eskaliert letztlich in einem wunderbar blutigen Finale und hält sich auch nicht mit blöden Happy-Endings auf. Zwar wirkt die Endsequenz wie eine kleine Erlösung, man wird jedoch das Gefühl nicht los, dass hier ganz viel ganz falsch gelaufen ist. Im positiven Sinne.
Geschrieben: 14 Apr 2016 06:46

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cheesy freut sich auf viele schöne Filme
Die Story hört sich schon sehr interessant an und als alter Fan von Patrick Stewart werde ich hier auch nicht dran vorbeikommen. ;)
Liebe Grüße
Wolfgang
cheesy
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Geschrieben: 27 Apr 2016 20:45

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Geschrieben: 03 Mai 2016 14:43

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US Release ist bereits am 12. Juli auf Blu-ray. Da Lionsgate aber Region A locked. Link auch oben im mapping.
https://bluray-disc.de/blu-ray-filme/green-room-2016-us-import-blu-ray-disc
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Geschrieben: 12 Juni 2016 15:28

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Cineast aka Filmnerd is a GHOST AGAIN !
Kritik von Blairwitch.de - 75%:
http://www.blairwitch.de/moviebase/2402/Green-Room/Kritik/
Zitat des dortigen Fazits:
"Obwohl „Green Room“ im Vergleich mit „Blue Ruin“ ein Stück weit konventioneller ausfällt, ist unverkennbar, dass Saulnier das dreckig-düstere US-Genrekino mit seiner stilsicher-kompromisslosen Herangehensweise enorm bereichert. Bitte mehr davon!"
... und folglich so gut wie gekauft!
Geschrieben: 12 Juni 2016 20:31

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Ich mochte ja Blue Ruin sehr gerne. Gerade die realistische Darstellung von Gewalt und das Vermeiden eines Klischeehelden hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Hoffentlich ist GR nicht zu konventionell geraten.
Geschrieben: 13 Juni 2016 00:01
Gast
Habe mir 'Green Room' mal angesehen und bin mit gemischten Gefühlen rausgegangen.
Optisch ist der Film sehr gut. Die Personen werden realistisch und nicht übertrieben dargestellt & der Soundtrack und die Songs der Band wirkten authentisch. Generell ist der Film bodenständig und keinesfalls übertrieben. Der Realismus des Films war einer der positiven Aspekte.
Der Film hat keine Längen, was ich extrem gut fand, da mich viele der letzten Filme immer mal wieder zwischendurch gelangweilt haben. Stets ist man interessiert und die Handlung beschränkt sich auf das Nötigste. Keine dämliche Nebenhandlung, wie z.B. eine Lovestory oder Ähnliches.
Negativ fand ich zwischendurch die handelnden Charaktere auf beiden Seiten. Trotz des Realismus, waren vor allem die Skinheads und Patrick Stewart und deren Aktionen manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Aber gut, das lässt sich auf die Panik schließen und dass man unter Stress und Angst nicht immer rational handelt.
Gore war vorhanden, wenn auch sehr rar. Hätte mir deutlich mehr Blut und Gore gewünscht. Schauspielerisch habe ich nichts auszusetzen. Alle spielen absolut in Ordnung und jedem kauft man seine Rolle ab.
Habe eine Nacht drüber geschlafen und würde dem Film im Nachhinein eine 7/10 geben. Das Positive überwiegt, auch wenn ich etwas höhere Erwartungen gehabt habe. Werde mir wohl demnächst 'Blue Ruin' von dem Regisseur anschauen.
Geschrieben: 13 Juni 2016 01:21
Auch den habe ich in der Sneak gesehen, und er hat mir sehr gut gefallen. Gerade Patrick Stewart fand ich in der Rolle als abgebrühter Bösewicht grandios - hat er doch eigentlich eine so festgefahrene Rolle als moralische Leitfigur. Wobei man sagen muss, dass ich erschreckend wenig Filme mit Patrick Stewart kenne und er quasi als Picard/Prof. X in mein Gehirn gebrannt ist.
Der Film ist von Anfang bis Ende spannend, die Schauspielerische Leistung genial - es hat Slasher-Elemente ist aber kein klassischer Slasher sonder hat trotz allem einiges an Story, die ebenfalls sehr gut ist. Alles in allem gut unterhalten:
8/10
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