Hi ihr!
Ich habe den Film über die Suchfunktion nicht finden können.
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Das Tagebuch der Anne Frank
http://www.imdb.com/title/tt5277952/?ref_=fn_al_tt_1
Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=X28S33I6rSM
Und hier mein Review zum Film:
Heute war ich aus Neugierde mal in dem Remake "Das Tagebuch der Anne Frank" und das war mein Eindruck:
Anne Frank (Lea van Acken) verbringt ihre Kindheit mit ihrer jüdischen Familie auf dem Land bis sie mit 12Jahren mit ihnen nach Amsterdam zieht. Als 1942 erfahren, dass sie nicht mehr in ihre Heimat können, weil die deutschen Truppen auf dem Vormarsch sind, bekommen sie Hilfe von einem Hausbesitzer in Amsterdam, der Anne mit ihrer Schwester und ihren Eltern und einer anderen Familie in einem versteckten Teil eines Hauses versteckt. Dort feiert Anne auch ihren 13. Geburtstag und erhält von ihrem Vater ein Tagebuch. Da sie nun keine Freundinnen mehr hat nennt sie ihr Tagebuch fortan Kitty und schreibt dort ihre Erlebnisse und intimsten Gedanken nieder. Als dann 1943 der Krieg richtig fahrt aufnimmt beginnt das Bangen um eine friedliche Zukunft immer mehr und keiner der Einwohner weiß, welches Ende ihnen bevorsteht. Werden sie jemals wieder frei sein können?
Der Film war für mich eine echte Überraschung und besticht vor allem durch das Wechselspiel von Anne's Gedanken und Einträgen, die sie in ihrem Tagebuch verewigt und dem unheimlichen, wie auch teil claustrophobischen Flair in dem Hinterhaus während des Krieges. Zudem gesellt sich dann auch noch viel Moral und auch zwischenmenschliche Werte, gerade in Bezug auf den Judenhass der Deutschen und dem jüdischen Lebensstil. Man fühlt förmlich mit Anne Frank ständig mit und erlebt, wie die Zeit im Hinterhaus, sie immer mehr prägen. 2-3 Situationen sind besonders beklemmend, sodass man vor Spannung kaum wagt zu atmen. Das ganze wird vor allem durch einen sehr emotionalen Soundtrack getragen und nicht zuletzt durch die noch recht junge Hauptdarstellerin und auch der restliche Cast passt sehr gut auf die jeweiligen Rollen.
Insgesammt ist diese deutsche Produktion von Hans Steinbichler in nahezu allen Belangen sehr gut geworden. Zwar hätte man sich noch ein wenig mehr Kriegszenen hier und da gewünscht, aber der Film weiß trotz allem die gesamte Laufzeit zu unterhalten und sorgt gegen Ende vor allem für viel Emotionalität. Jeder der gute Kriegsdramen, ähnlich wie The Imitation Game zu schätzen weiß, kommt hier voll auf seine Kosten, auch wenn vl. man an der ein oder anderen Stelle noch etwas hätte nachlegen können. Von mir gibts dafür 9/10P und dürfte jetzt schon ein Top10-Kandidat sein!