Zitat:
Zitat von jackoneill71;6064097
Bei Star Trek Discovery heißt es gegenüber seiner Vorgänger: wesentlich öfter mal das Hirn abschalten, sonst kommt man aus dem Kopf schütteln nimmer raus.
Mal sehn, wie es weiter geht...
Da hast du grundsätzlich recht, aber ich denke mit Folgen wie z.B.: "Wem gehört Data" (die zweifelsohne eine der Besten Star Trek Folgen überhaupt ist, "Das Standgericht" oder "Das zweite Leben" um nur ein paar Folgen zu nennen, holt man heute niemanden mehr hinter dem Sofa her.
Wenn ich mich an meine Zeit erinnere wo ich mit Star Trek angefangen habe, fand ich diese Folgen auch langweilig, nur wenig Action etc. pp.
Heute sehe ich diese alten Folgen mit Spannung und aus einem anderen Blickwinkel, welche gesellschaftskritische Themen aufgegriffen werden oder politische Geschichte (Kampf um das Klingonische Reiche Teil 1 & 2 = Kuba Krise) in die Zukunft übertragen werden. Einfach klasse, was hier dem Zuschauer für ein Interpretationsraum gegeben wird.
Das war aber Star Trek gestern, Star Trek morgen muss (leider) auch den Spagat zur Massentauglichkeit bringen um das Publikum zu erweitern, ansonsten sind die Folgen wieder schneller vom Bildschirm verschwunden als wir "Beam me Up - Scotty" sagen können.
Wie Produzent Aaron Harberts in einem Interview gesagt hat zur Staffel 2: „Wir haben zehn Jahre, bis die Original-Serie ins Spiel kommt. Klar, ist es für uns eine kreative Herausforderung, da wir viele Entscheidungen treffen müssen. Wie wir zum Beispiel die Adoptivtochter von Sarek einbringen werden oder den Sporenantrieb in den ursprünglichen Kanon – dass alles muss geklärt werden.“
Ich schaue dem ganzen positiv entgegen und bin mit dem bisher gezeigten zufrieden und mit den letzten Folgen entwickelt sich die Serie immer mehr!