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Die Entdeckung der Unendlichkeit - Stephen Hawking Bio

Gestartet: 25 Dez 2014 14:18 - 5 Antworten

#1
Geschrieben: 25 Dez 2014 14:18

ds1

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Zitat:
Stephen Hawkings Theorien haben die Welt der Physik auf den Kopf gestellt. „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ erzählt von seinem bewegenden Leben – und seiner großen Liebe. Ein Film, der zur richtigen Zeit kommt.
Quelle: http://www.handelsblatt.com/panorama/kultur-literatur/hawking-film-die-entdeckung-der-unendlichkeit-die-theorie-von-einfach-allem/11156688.html

hört sich gut an, ab heute im Kino. wundert mich, das der film hier bisher noch nicht erwähnt wurde...
#2
Geschrieben: 25 Dez 2014 16:04

Ripper

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Lese gerade auch zum ersten Mal davon! ;)
Nicht mal in TBBT wurde davon was erzählt...:D
I am not in danger Skylar, I am THE danger!!!









Gruß Mark
#3
Geschrieben: 25 Dez 2014 16:29

Megaman156

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Zitat:
Zitat von ds1
hört sich gut an, ab heute im Kino. wundert mich, das der film hier bisher noch nicht erwähnt wurde...

Kann man sich auch auf jeden ohne schlechtes Gewissen anschauen.
Ist eine recht schön erzählte und charmante Geschichte, die allerdings immer sehr oberflächlich bleibt und nur die Struktur von Hawkings Leben ankratzt.
Leider ist es auch ein sehr gewöhnlicher Film, nichts besonderes, der zudem einen sehr faden Beigeschmack als Oscar Bait hinterlässt.
Ausleihen, eventuell Kaufen auf Blu-ray reicht hier alle mal.
#4
Geschrieben: 14 Jan 2015 23:29

Diverphil

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Hi zusammen!
Heute habe ich einen Film aus 2014 nachgeholt, den ich zunächst vernachlässigte, aber dann doch mein Interesse weckte. Die Rede ist von dem Film "Die Entdeckung der Unendlichkeit" und das war mein Eindruck:
Der Film erzählt die Geschichte des berühmten Wissenschaftlers Steven Hawking. Beginnend mit seiner Jugend als Steven Hawkings (Eddie Redmayne) während seines Physik-Studiums Jane (Felicity Jones) kennenlernt wird sein Leben von einer immer stärker werdenden neurologischen Krankheit bestimmt. Trotzdem entwickelt er brilliante Theorien zum Raum-Zeit-Kontinuum und wird dadurch schnell berühmt. Doch wird seine Lähmungserscheinung sein Leben zerstören?
Der Darsteller Eddie Redmayne liefert hier eine Glanzleistung ab, wie es zuletzt Daniel Brühl als Nikki Lauda schaffte und hat den Golden Globe sich mehr als verdient. Leider gilt dies nicht für den Film, der vorwiegend durch die Romanze mit Jane konzentriert und die eigtl. Genialität dieses Menschen und die Leistung trotz seiner Lähmungserscheinung nur oberflächlich behandelt. Auch die Versorgung seiner Behinderung und das soziale Umfeld wird sehr verschönigt dargestellt, was es sicher nicht immer war und dadurch etwas unauthentisch wirkt.
Insgesammt trumpft der Film vor allem durch den Hauptdarsteller, aber vernachlässigt wichtige Aspekte, gerade im Bereich der Behinderungsbewältigung und Versorgung. Von mir gibt es dafür 6,5/10 Punkten, da das volle Potential leider nicht ausgeschöpft wurde. Hier hätte ich mir ein Ron Howard gewünscht statt des Regiesseurs James Marsh, da einfach erstgenannter das richtige Gespür für Authentizität besitzt.
#5
Geschrieben: 27 Jan 2015 20:15

Revel

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Ich war gestern im Kino und ich muss sagen, dass ich ziemlich zwiegespalten bin.

Was mir sehr gut gefallen hat war, dass der Film (anders wie vom Trailer erst angenommen) nicht ständig auf die Tränendrüse drückt, sondern auch viele lustige Momente bietet. Das hat mich sehr positiv überrascht. Natürlich gibt es einige sehr emotionale Momente aber Stephen Hawking scheint seine Behinderung auch im wahren Leben öfters mit schwarzem Humor zu nehmen und diese Szenen lockern den Film angenehm auf. (Natürlich auch großartiges Schauspiel vom Darsteller)

Allerdings gebe ich Diverphil absolut recht. Die Darsteller (vor allem Hawking und seine Frau) werden durchgehend positiv dargestellt. Bei jeder kleinstmöglichen Verfehlung auf deren Seiten wird die Szene sofort unterbrochen und man bleibt im Ungewissen, ob sie nun richtig oder falsch gehandelt haben. Dadurch verliert der Film tatsächlich sehr an Authenzität.
Natürlich werden Personen und ihre Persönlichkeit/ihr Verhalten in Biopics gerne beschönigt. Aber Filme wie Ray über den Musiker Ray Charles zeigen, dass man auch mit einem Menschen sympathisieren kann, der nicht immer richtig handelt. Da traut sich der Regisseur bei Die Entdeckung der Unendlichkeit zu wenig.

Alles in allem waren es sehr schöne, unterhaltsame 2 Stunden und deswegen eine 7/10.
#6
Geschrieben: 04 März 2015 07:39

TrondeAkjason

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TrondeAkjason How do you go on... when in your heart you begin to understand... there is no going back? There are some things that time cannot mend... some hurts that go too deep... that have taken hold.

So, ich hab mir den Film gestern ebenfalls noch im Kino angesehen. Wollte ihn ja eigentlich schon im Januar sehen - das hat aber nicht ganz geklappt.

Die Entdeckung der Unendlichkeit ist ein Film über das Leben von Stephan Hawking. Allerdings fußt das Buch auf die Memoiren von Jane Hawking und somit geht das Buch nicht primär über Hawking sondern über das Leben von Jane Hawking mit ihm und der Krankheit. Aus meiner Sicht ist das schoneinmal wichtig zu wissen, da man einen völlig anderen Film erwartet - den man dann eben auch bekommt.
Wie schon von meinen Vorrednern beschrieben, geht es eben nicht primär um seine wissenschaftliche Arbeit, sondern primär um die Beziehung der beiden Hauptpersonen und ihrer guten und schlechten Phasen miteinander.

Insgesamt hat der Film mir ganz gut gefallen, zweifelsohne hat er aber einige Schwächen.
Zum einen ist mir nicht ganz klar geworden, wieso Jane mit Stephan zusammenbleibt, als die Krankheit stärker ausbricht bzw. offenkundig wird. Klar. Sie liebt ihn und sie hat es ja auch gemacht, insofern ist das durchaus verständlich - nur fehlt mir als Zuschauer der Moment wo ich diesen "tiefen Kontakt" der beiden Hauptfiguren erkennen konnte. Hier hätte man mehr Szenen oder besser inszenierte Szenen gebraucht um die Verbindung der Figuren stärker herauszuarbeiten.
Ab und an hatte ich das Gefühl der Film zeigt Szenen um bestimmte Dinge "abzuarbeiten", somit fehlte mir ab und an der Fluss in der Erzählung. Wie meine Vorredner auch schon schrieben, bestimmte "nicht so positive Szenen" wurden nur angedeutet bzw. es wurde offen gelassen was passiert ist (wobei ich mir ziemlich sicher bin das es bei diesen Szenen nicht wirklich "offen" ist was passiert - es wird eben nur nicht gezeigt), das hätte man klarer zeigen können. Auch werden viele Schwierigkeiten der beiden nur angedeutet, auch Janes Frustration wird zwar ab und an kurz gezeigt - aber eben nur kurz.

Darstellerisch sind die beiden Hauptdarsteller fraglos hervorzuheben. Ob der Oscar meiner Meinung nach "verdient" gewesen ist? Ich kenne noch nicht alle Leistungen der Hauptdarsteller, bisher würde ich damit aber konform gehen.

Von mir bekommt der Film 7,5 Punkte. Man muss aber eben wissen das es hier nicht vordergründig um das Leben von Stephan Hawking geht, sondern um das Leben des Ehepaars Hawkings.
Alex

How do you go on... when in your heart you begin to understand... there is no going back? There are some things that time cannot mend... some hurts that go too deep... that have taken hold.

When you find that one person who connects you to the world, you become someone different, someone better. When that person is taken from you, what do you become then?


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