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Creed - Rocky Spin-Off mit Sylvester Stallone

Gestartet: 24 Juli 2013 22:00 - 193 Antworten

Geschrieben: 09 Mai 2016 14:21

Raybluz

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Kommt halt auch wohl immer etwas darauf an was einem bei den Filmen wichtig ist...mich interessiert z.b. boxen ziemlich gar nicht, trotzdem find ich die Saga klasse, insbesondere die Charaktere und allgemein Rockys Lebensgeschichte mit seinen Höhen und Tiefen. Wenn dann ein Michael B. Jordan meinetwegen authentischer boxt oder es besser choreografiert/gefilmt wird, macht das für mich keinen wirklichen Vorteil. Im Vergleich zu Charakteren wie Rocky, Mickey, Pauli, Adrian, etc. etc. stinkt er aber halt enorm ab und hat nicht viel zu bieten. (mMn) Liegt vielleicht auch weniger am Schauspieler als an der Rolle...
Geschrieben: 09 Mai 2016 14:37

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 guckt fleißig Serien

Die Charaktere waren auch anders ausgearbeitet als die von damals. Einen Pauli z.B. gab es nicht.

Die weibliche Hauptrolle hatte deutlich mehr selbstvertrauen als eine Adrian. Was zu nem coolen Zusammenspiel zwischen Creed und dem Mädel gibt Creed war auch anders als Rocky. Rocky halt der Ghettojunge an den niemand glaubt, der einfach nur ein jemand sein wollte.

Creed dagegen stand im Schatten seines Vaters. Er kriegte andauernd gesagt dass er nie so toll sein würde wie sein Vater, was natürlich am selbstvertrauen des Jungen einen Knacks gibt, keiner will ihn Trainieren höchstens mit seinem Namen Geld machen und auch er will beweisen dass er mit seinem Übergroßen Vater mithalten kann, aber nicht direkt wie sein Vater ist. Gleichzeitig kämpft er nicht nur für sich alleine, er kämpft schließlich auch für Rocky, der ja seinen kompletten Willen zum Leben aufgrund seiner Verluste verloren hat.

Das Verhältnis zwischen Rocky und Mickey war auch deutlich anders als das zwischen Rocky und Creed und auch warum diese Trainer bzw. Mentoren wurden hatte andere Gründe. Was sich auch merklich auf die Trainingsweißheiten auswirkte.

Das Grundgerüst blieb natürlich gleich. Ungeachtet davon ob es Boxen ist, muss ich gestehen ich mag gut erzählte Underdog Stories und das war für mich definitiv eines. Ich hatte wieder das Gefühl eine Art Rocky 1 bzw. Rocky 6 zu sehen. Halt wie damals. Gute Charaktere viel Gefühl und atemberaubende Fights.

Kann auch schwer sagen welcher Film mir jetzt besser Gefiel, Southpaw oder Creed, beide sind jeder Für sich super
MfG Pierre

Sawasdee1983
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Geschrieben: 09 Mai 2016 17:57

Raybluz

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Joa, kann ich an sich alles nicht bestreiten...aber bei mir funktioniert das einfach alles nicht annähernd so gut wie bei der Rocky Saga. Mich lässt Adonis einfach kalt...meistens derselbe Gesichtsausdruck, von der Charakterauslegung einfach langweiliger und schon mehrfach ähnlich in anderen Rollen gesehen. Rocky ist einfach einzigartig. Liegt für mich letzten Endes einfach an den Charakteren.

Und wie gesagt, Rockys Geschichte war mit VI richtig toll abgeschlossen, für mich bringt "Creed" einfach nichts Neues als nochmal einen (zugegeben sehr gut umgesetzten) Aufguss von bereits Bekanntem mit minimalen Veränderungen. Für mich aufgrund des andauernd präsenten Vergleichs zum Original einfach zu wenig und letzten Endes unnötig.
Geschrieben: 24 Okt 2016 09:22

movieguide

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movieguide schaut seine BluRays jetzt auf 65 Zoll :-)

Nun endlich auch gesehen. Bin ja Fan der Filmreihe (mit Ausnahme von Teil 5) und nutzte die Erstsichtung gleich mal wieder für einen Re-Run der Filme.

10 Jahre nach dem (bisherigen) Abschluß der Rocky Saga mit ROCKY BALBOA wird die Saga widererarwaten weitergeführt. Ohne Rocky im Titel und mit einer neuen Hauptfigur Adonis, dem Sohn von Apollo Creed. Man kann also die Rocky-Saga auch weiterhin in sich geschlossen betrachten. Denn auch wenn Rocky hier eine zentrale Figur einimmt, ist er nicht die Hauptfigur und steht auch nicht mehr selber am Ring.

Coogler ist stilistisch wieder sehr bemüht einen ähnlcieh Ton zu treffen wie die anderen Rocky-Filme, so sieht man von Philadelphia meist das einfache Arbeitermileu, besucht Schauplätze mit Mickys Gym die man bereits aus den anderen Filmen kennt, trotzdem hat der Streifen musikalisch und bildlich eine eigene Sprache und durch seine neue Hauptfigur ist er auch etwas mehr auf einen jüngeres Publikum zugeschnitten (siehe Love Interest).

Trotzdem lebt der Film auch von seiner stilistischen Nähe zu den Filmen der ROCKY-Saga und damit auch zur Figur Rocky Balboa. Stallone hatte mit Rocky Balboa einen sehr gefühlvollen Film erzählt. Auch Ryan Coogler drückt den Film einen eigenen Stempel auf, gibt sich aber größte Mühe den Ton der Vorgänger zu treffen. So könnte man meinen das eigentlich nur 10 Jahre vergangen sind, man sich aber immer noch im selben Philly mit seinen schrägen Typen befindet. Wirkte Rocky im letzten Teil für sein Alter noch vital, so nagt an ihm mittlerweile der Zahn der Zeit. So ist er unterdessen physisch wohl näher an seinem alten Trainer Micky, als dem Rocky Balboa der früheren Filme. Für Stallone-Fans wie mich mag das zwar schmerzlich sein, seinen Helden in einen so miserablen Zustand zu sehen, Stallone gleicht das aber mit einem sehr gefühlvollen Schauspiel wieder aus. Sicher seine beste Leistung seit ROCKY BALBOA für die er wie ich finde auch verdient für den Oscar nominiert wurde.

Der eigentliche Held des Filmes ist aber ein Anderer: Michael B. Jordan. Bisher kannte ich ihn nur aus dem katastrophalen Fantastic 4 Reboot und dort wirkte er ziemlich schmächtig. Wahnsinn wie er sich für CREED ins Zeug gelegt hat und an Muskeln zugelegt hat. Auch schauspielerisch gibt er eine durchaus gute Leistung ab, sowohl im als auch abseits des Rings. Nach dem Ende des Filmes könnte ich mir sehr gut eine Fortsetzung mit ihm vorstellen, von der Handlung ist in jedem Fall das erforderliche Potential vorhanden.

Die Fights und auch die Kontrahenten fand ich dieses Mal sehr gut inszeniert, das war imho das einzige Manko bei BALBOA. Hier beweist Coogler jedenfalls schonmal ne Menge Talent und ich hoffe ja das der Cast für CREED 2 wieder zurückkehrt.

8,5 mit Tendenz zu 9/10


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