Zitat:
Zitat von "agentsands"
Das Einzige was anders ist, ist, dass wir nicht mehr das ganze Drehbuch kriegen, immer nur Teile für den jeweiligen Tag und nie ein komplettes Bild der Story."
Na so lässt's sich doch super arbeiten.

Ich denke am Ende wird man über den Film sagen das er eins der Opfer des Streiks wurde. Warum man nicht einfach massiv nach hinten verschiebt und erst weiter macht wenn der komplette Streik vorbei ist ist mir ein Rätsel.
Bzgl. grundsätzlicher Storyausrichtung: ich finds nicht gut das hier nun auch ein Multiversum Thema wird. Durchs
DCU und mittlerweile auch
MCU bin ich dessen einfach überdrüssig und es juckt mich überhaupt nicht mehr, da beide Cinematic Universen es nicht geschafft haben es wirklich vernünftig zu implementieren, gute Storys zu kreieren und damit am Ende auch gute Filme zu etablieren.
Lieber hätte ich einen kleineren
Deadpool 3 mit einer ganz normalen Stand Alone Story gehabt. Ein charismatischer Antagonist mit nachvollziehbarer Motivation, gut geschriebene schwarzhumorige Witze und ein schönes R-Rating mit vernünftigen Bluteffekten. Mehr braucht es doch an sich gar nicht. Aber nein es muss jetzt wieder ein allumspannendes Multiversum sein. Drunter gehts anscheinend nimmer und wenn man jetzt schon wieder nur die bräsige Fanservice / Cameoschiene fährt dann weiß ich das dahinter wenig an Substanz steckt. Aber der "einfache" Zuschauer frisst Affleck und Garner (Wolvie kommt ja auch wieder) und das reicht dann ja aus.

Und dabei find ich gerade den ersten
Deadpool-
Film richtig gut. Hach wo sind die guten Autoren Hollywoods hin? In Rente?
Eins ist sicher: genau so hämmert man den nächsten Nagel in den Sarg der Comicverfilmungen. So wie Western, Fantasy und Action irgendwann ausgelutscht und nicht mehr nachgefragt waren so ergeht es nun dem Comicverfilmungen. DC hat mit James Gunn einen letzten Pfeil im Köcher. Er alleine trägt nicht nur das neue JGDCU sondern wird am Ende auch darüber richten ob der Comicfilm noch eine Zukunft hat. Marvel packt es aktuell (und wohl auch in Zukunft) nicht mehr. Wird vielleicht auch wirklich mal Zeit für nen neuen Trend. Und ganz verschwinden werden die Helden nicht. Als Stand Alone Movies funktionieren einzelne Helden ja sehr gut (s.
The Batman). Aber bei den Comic Cinematic Universen sehen wir den Niedergang. Und die Probleme sind alle Hausgemacht.
Stefan Raab ist der Stinkefinger des aktuellen
Zeitgeists
