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Gamer




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Gamer
(Gamer)
Veröffentlichung: 2009
Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor
Produzent: u.a. Gary Lucchesi
Drehbuch: Mark Neveldine, Brian Taylor
Musik: Robb Williamson
Darsteller: Gerard Butler, Michael C. Hall, Milo Ventimiglia, Terry Crews, Logan Lerman
Laufzeit: 94 Minuten
Habt ihr Crank gesehen? Dann könnt ihr euch so ungefähr vorstellen was sich das Duo Neveldine/Taylor dieses Mal für kranke Ideen ausgedacht hat für ihren Film „Gamer“, in dem Gerard Butler einen zu Tode verurteilten Gefängnisinsassen spielt, der in einem Reality-Videogame um seine Freiheit kämpft. Wir leben ein paar Jahre in der Zukunft. Dinge wie Facebook, Second Life oder Counter-Strike werden mittlerweile mit richtigen Menschen gespielt und nicht mehr nur virtuell. Kable (Butler) ist zu Tode verurteilt, obwohl er unschuldig ist. Doch er kämpft für seine Freilassung. Das Reality-Videogame „Slayers“ gibt ihm in der Rolle als moderner Gladiator die Möglichkeit dazu. Wenn er es schafft 30 Runden in diesem Shooter gegen andere Schwerverbrecher zu bestehen winkt ihm die Freiheit. Doch sein Glück oder Unglück liegt nicht in seinen Händen. Denn er wird von der 17-Jährigen Zocker Legende Simon gespielt. Schnell klärt sich auf, dass der Verantwortliche für die neuen virtuellen Welten, Ken Castle ganz anderes im Schilde führt. Kable muss versuchen in die reale Welt zurückzukehren. Auch um seine Familie zu retten…
„Gamer“ erscheint im ersten Moment sehr kritisch gegenüber neuen Medienmogulen wie Mark Zuckerberg oder Steve Jobs zu sein. Doch diese Moral legt der Film zügig ab, denn letztlich geht es (fast) nur um den Spaß des Zuschauers. Die Action-Szenen sind dabei vom feinsten, aber absolute Geschmackssache. Denn für den Film wurde ein neues Aufnahmesystem mit Compact-Flash-Speicherkarten verwendet. Dieses sogenannte „R.E.D.“ System schafft fantastische Aufnahmen, in rasantem Tempo. Mich hat diese Herangehensweise enorm begeistert. Ursprünglich sollte der Film auch in 3D gedreht werden. Diese Idee wurde jedoch aus Kostengründen abgelehnt. Ebenso hervorzuheben sind die üblen Einfälle der beiden Autoren und Regisseure Neveldine/Taylor die Mitten im Showdown eine Jazzdance Einlage aufführen lassen oder Milo Ventimiglia in einer kleinen Rolle als Ricky Rape völlig Absurdum darstellen.
Problematisch ist es dann aber wirklich mit der Story. Denn so interessant sie sich auch liest im ersten Absatz, so wenig ist davon im Film selbst zu spüren. Eigentlich sieht man nur mehrere lange Actionsequenzen am Stück (die aber wirklich grandios sind) oder bunte Bilder aus der virtuellen Realität. Allerdings kann man den Machern nichts vorwerfen, denn „Gamer“ soll ein reiner Actionfilm sein. Und diese Rolle erfüllt der Film in vollem Umfang. Gerard Butler übernimmt seine Rolle gut ohne dabei einen großartigen Tiefgang zu entwickeln, ebenso die anderen Charakter. Aber wie gesagt, darauf kommt es hier wirklich nicht an.
Wenn man so will, ist „Gamer“ eine Art „John Rambo“ in der nahen Zukunft. Keine Handlung, viel Action, viele Gedärme und rollende Köpfe und eine fassungslose FSK und SPIO, die sich schockiert über den hohen Gewaltgrad zeigt. Der Unterhaltungswert ist enorm hoch. Action-Fans werden diesen Film lieben.
Die BluRay liefert bildtechnisch absolute Referenzqualitäten ab. Besser geht HD nicht. Die Aufnahmen sind regelrecht fantastisch. Ebenso die Soundkulisse. Lediglich die Extras sind etwas zu viel Standardinfo.
Bewertung des Films
Handlung: **
Unterhaltung: ****1/2
Darsteller: ***
Musik: ****
Kameraarbeit/Schnitt: *****
Gesamt: ****
Bewertung der Blu Ray
Bild: *****
Ton: *****
Extras: ***1/2
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