Grid Autosport

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Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Menüsprache:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
27.06.2014
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Grafik
6,0
 
Sound
7,0
 
Singleplayer
9,0
 
Multiplayer
9,0
 
Gesamt
7,4
Ende Juni 2014 wurde von Codemasters Grid Autosport für die PS3 ins Rennen geschickt. Es ist jetzt schon das dritte Mal, dass Grid für Sonys Konsole erscheint. War doch der erste Teil als ein sehr simulationsorientierter Racer beliebt, hat man sich bei der Fortsetzung eher an Arcade Rennen orientiert. Somit ist es umso mehr spannend, wie sich das Spiel diesmal positioniert. Versprochen sind jedenfalls eine realistische KI und eine optimiert realistische Fahrphysik. Dafür wurden ausgewählte Experten, Fans und Rennprofis zurate gezogen, die die Entwicklung des Spiels stark beeinflusst haben sollen. Das klingt soweit schon mal gut! Aber das Spiel wurde gründlich unter die Lupe genommen und die dazugehörige Rezension erfahren Sie jetzt.

Grafik

Beim Spielen fällt auf, dass die Grafik sich relativ gut präsentiert aber nicht mehr ganz „up to date“ ist. Zwar sehen die Fahrzeuge recht detailliert aus und man hat auch Feinheiten wie Spiegelungen im Lack auf den Karosserien berücksichtigt. Bei eingeschaltetem Schadensmodell fällt aber auf, dass auch schwere Unfälle grafisch nur leicht an den Karosserien zu bemerken sind. Jedoch ist die Farbgebung relativ gut gelungen, die Farben sind allgemein kräftig und nahezu gesättigt. Doch abseits der Strecke sieht das schon ganz anders aus. Die Umgebung wirkt etwas lieblos und trist gestaltet. Der Schärfegrad allgemein ist gut, aber bei den verschiedenen Cockpit-Innenansichten wurde ein Schärfefilter eingebaut, der keine gute Arbeit leistet. Da die verschiedenen Ansichten nicht glaubwürdig aussehen und auch die Sicht der Umgebung nach vorne zu stark einschränken, wählt man hier am besten die Standardeinstellung. Außerdem kommt es auch vermehrt zu Kantenflimmern und das leider nicht nur in der Ferne, sondern auch unmittelbar an den Fahrzeugen und am Streckenrand. Dies wird gerade im Splitscreen Modus zum besonderen Problem. In diesem flimmert es an allen Ecken und Kanten und die Schärfe geht etwas verloren. Schön ist aber das Grid angenehm flüssig läuft. Es konnten im Testzeitraum keinerlei Slowdowns beobachtet werden.

Sound

Die musikalische Begleitung im Menü und zwischen den Spielsequenzen ist leider langweilig und wirkt schnell ermüdend. Doch die diversen Motorengeräusche kommen dafür umso mehr glaubwürdig rüber und entschädigen ein wenig dafür. Sie bedienen auch alle Surroundlautsprecher einer entsprechenden Anlage. Aber ansonsten wird nicht viel mehr in die Klangkulisse eingebunden. Die Zuschauer sind alle scheinbar stumm, lediglich hört man bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen das etwas zu dumpf klingende und scheppernde Blech der Karosserien. Positiv ist noch zu erwähnen, dass übermittelte Funksprüche des Sprechers durch eine klar verständliche Stimme tonal von den Motorengeräuschen abgehoben werden.

Singleplayer

Am besten startet Ihr mit dem Menüpunkt "Individueller Cup". Dadurch könnt Ihr Euch langsam an das Spiel und das Fahrverhalten herantasten. Man hat dabei die Auswahl aus fünf Schwierigkeitsstufen und den fünf dazugehörigen Fahrzeugklassen. Dabei präsentiert sich Grid Autosport weder als eine klassische Simulation wie z. B. Gran Turismo noch allzu sehr als Arcade Racer. Es liegt dazwischen und man kann sich durch die Einstellungen wie den Schwierigkeitsgrad oder die Stabilitätskontrolle und aktivierbaren Lenkhilfen selbst dazu entscheiden, in welche Richtung man sich bewegt. Offensichtlich werden dadurch mehr Zielgruppen erreicht, ohne dabei den einen oder anderen zu enttäuschen. Ansonsten ist Grid doch recht unterhaltsam und abwechslungsreich. Fährt man z. B. über Kopfsteinpflaster vibriert der Controller stark. Das Spiel kann insgesamt gerade durch die verschiedenen Fahrzeugklassen überzeugen. Die KI zeigt sich auch bei der Einstellung "Einfach" als nahezu perfekt. Es wird einem richtig schwer gemacht, zu überholen. So wird auch nach einem Überholmanöver nicht fairerweise die Chance gegeben, wieder einzuscheren und es kommt häufiger zu Kollisionen. Somit ist auch Grid in dieser Hinsicht eine echte Herausforderung. Einzig enttäuschend ist der eigentliche Karrieremodus. Nicht das man hier nicht auch zwischen den einzelnen Wagenklassen auswählen kann, ist es vielmehr der Umstand, wie primitiv der Karrieremodus daherkommt. Zwar ist es bei anderen Racern schon Gewohnheit, aber auch bei Grid wird auf eine Teamgarage völlig verzichtet. Auch einen persönlichen Manager, der Euch mit Namen anspricht und durch die Karriere begleitet, sucht Ihr vergebens. So wird man kurzerhand von einem Event zum nächsten geschickt und kann allenfalls Erfahrungspunkte sammeln, um dann später noch die Grid-Series freizuschalten. Was sich Codemasters dabei gedacht hat, bleibt wohl deren Geheimnis. Aber die Motivation und das Spielevergnügen werden dadurch deutlich getrübt. Zu guter Letzt sollte noch erwähnt werden, dass im Testzeitraum weitestgehend mit dem Controller gespielt worden ist. Ein entsprechendes Lenkrad wurde zwar erkannt und unterstützt, doch trotz ausgeschalteter Fahrhilfen bietet das Spiel nicht den nötigen Realismus einer Simulation, um ernsthaft mit einem Lenkrad zu spielen.

Multiplayer

Offline steht einem der altbekannte Splitscreen zur Verfügung. Hierbei wird das Bild in der Horizontalen geteilt, so dass man sich auch ohne Internetverbindung gegen Freunde messen kann. Schön, dass dabei auch alle Fahrzeugklassen anwählbar sind. Außerdem läuft das Spiel auch dabei weiterhin flüssig. Lediglich wie bereits bei der Grafik erwähnt, trübt das doch teils starke Kantenflimmern ein wenig die Freude. Viel interessanter dürfte aber der online Modus sein. Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten. Entweder tretet ihr einem bereits erstellten Spiel bei oder könnt je nach Vorliebe Euer eigenes Rennen erstellen, um z.B. nach Fahrzeugklassen auszusieben. Natürlich ist es auch möglich, sich als Freunde gegenseitig einzuladen. Tretet ihr aber einer beliebigen Sitzung bei, findet Ihr schnell Möglichkeiten, gegen online Gegner zu spielen. Bemerkenswert ist zudem, dass die Server tadellos funktionieren, trotz in der Regel sehr gut gefüllter Lobbys. Es kam während der Testphase zu keinem Absturz, zu keinem Ruckeln und das noch mit schnellen Ladezeiten. Einfach sehr vorbildlich!

Fazit

Mit Grid Autosport hat Codemasters weder eine klassische Simulation, noch einen typischen Arcade Racer geschaffen. Daher bietet das Spiel eine gute Mischung für alle Spieletypen. Grafisch ist das Spiel nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, dennoch schneidet es in diesem Punkt insgesamt noch mit "Gut" ab. Der Sound kann mit reellen Motorgeräuschen und einer klar verständliche Stimme des Sprechers überzeugen. Wer aber besonders die Prioritäten auf die Auswahl der verschiedenen Fahrzeugklassen und die Möglichkeiten der individuellen Gestaltung der Fahrphysik setzt, kommt voll auf seine Kosten. Nur der Karrieremodus ist sehr spärlich! Dafür ist der Online Modus umso besser, und kann durch eine dauerhaft absolut stabile Verbindung und ruckelfreies Fahrvergnügen punkten.
  • gute Motorengeräusche
  • viele Fahrzeugklassen
  • gelungener online Modus
  • grafisch nicht mehr up to date
  • teils heftiges Kantenflimmern
  • liebloser Karrieremodus
(fe)
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geschrieben am 21.07.2014

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