Zitat:
Zitat von DDM;5596353
Wenn es aber um
20-25% des Preises geht
Zitat:
Zitat von DDM;5596353
Es geht "nur" um 5€, dass ist schon klar
Etwas widersprüchlich ;) Aber Du siehst, dass der Betrachtungswinkel den Unterschied macht und jetzt noch den Betrachtungswinkel einen Kundenservice-Mitarbeiters berücksichtigen und den des Finanz-Chefs bei MM Online. 5€ sind wenig, aber 20-25% ruinieren vermutlich nahezu die gesamte Marge des Artikels.
Zitat:
Zitat von DDM;5596353
Ansonsten macht nämlich hier so einiges keinen Sinn (Preisinfos, Schnäppchen, usw.)
Also das ist einfach nur falsch. Du kommst jetzt wieder bei dem Punkt an, an dem die Dinge einfach vermischt werden, obwohl es keinerlei Zusammenhänge in den beiden Dingen gibt. Es ist doch ein großer Unterschied (es sind 2 unterschiedliche Themen), ob wir einen Preis X bei Händler Y melden, den der Händler so ausgeschrieben hat und den Artikel damit sogar auch noch aktiv bewirbt, oder man einen Online-Händler wegen eines Preisnachlasses anschreibt, den man erstrebt, weil auf dem Artikel ein Preisetikett einen anderen Preis bewirbt als der bezahlte Online-Preis.
Man sollte auch stets nicht vergessen: Es wurde ein Kaufvertrag zum Betrag des Online-Preises geschlossen UND man war offensichtlich mit dem Preis einverstanden, sonst hätte man ja nicht gekauft.
Ich male nur mal 2 mögliche Szenarien:
- Gorehound postet, er hat ohne Nachweis einen Gutschein oder gar eine Rückerstattung über 5€ erhalten. Dies wird Nachahmer zurfolge haben und Du wirst mir zustimmen, dass hier schwarze Schafe eingeschlossen sind. vermutlich sogar deutlich in der Überzahl, da dort der Geizfaktor noch viel stärker ausgeprägt ist und das Phänomen (Preisetikett auf Artikel und auch noch günstiger als der Online-Preis) extrem selten vorkommt, es also eigentlich gar nicht so viel Potential geben dürfte hier aktiv zu werden
- Gorehound postet, dass man man mittels Nachweis (Screenshot vom Produkt/Preisetikett) eine Gutschrift/Gutschein erwirkt, auch dies kann Nachahmer nachsichziehen. User können Preisetiketten von MM München posten, die druckt man sich aus, klebt sie auf seinen Artikel und schickt sie als "Nachweis" an MM Berlin, fertig ist der Betrug.
Und das sind nur 2 Szenarien von jemandem, der nicht sehr kreativ ist, aber gewichtig genug, dass ich hier als Kundenservice-Mitarbeiter gar keine andere Wahl hätte, als die Bitte um Preisnachlass zu verneinen.
Genau aus solchen Gründen
a) wird der Kundenservice bei Firmen immer weniger kulant
b) bin ich grundsätzlich dagegen, dass die Ergebnisse von Einzelfall-Anfragen an einen Kundenservice (egal welches Unternehmens) niemals in Foren gepostet werden sollten bzw. bei Entdecken sofort entfernt werden sollten.
Es ist nämlich auch mittlerweile leider Standard, dass hier gepostet wird, dass man BSPW. erfolgreich einen 10€ Gutschein bei Amazon bekommen hat, weil ein Artikel 2 Tage zu spät geliefert wurde. Nicht nur, dass es dann Unmengen an Leute gibt, die das gleiche versuchen, Nein, dann wird auch noch rumgezickt, warum es denn nur 5€ sind und nicht 10€ wie beim netten Foristen (Link an Kundenservice übermittelt). Das führt dann nämlich zu Punkt a) oben ;)
Und was mir spontan noch eingefallen ist:
Zitat:
Zitat von DDM;5596353
Es geht "nur" um 5€, dass ist schon klar, nen Goldesel hab ich aber leider auch nicht.
Dann erlaube mir die Fragen: Warum
a) kaufst Du den Artikel überhaupt
b) warum kaufst Du den Artikel dann nicht, wenn er 5€ günstiger ist (wenn er nicht 5€ günstiger wird und vorher ausverkauft ist, hat man eben Pech, ansonsten trifft ja Punkt a) wieder ein, dass der ursprüngliche Betrag offenbar zu teuer ist
?
Ebenfalls ein sehr komplexes Thema, dass ich hier extrem ausschmücken könnte. Aber nur kurz:
Die Menschen fühlen sich offenbar immer mehr zum Konsum genötigt, kaufen Artikel für Beträge, die sie eigentlich nicht bereit sind zu leisten, um hinterher jede Möglichkeit zu finden/zu nutzen, den Preis irgendwie zu senken. Man hat ja schließlich keinen Goldesel, aber man muss eben auch kaufen, aus Angst sonst evtl. leer auszugehen!