Zitat:
Zitat von TVAtti
Auf der reinen "Werbe"-Brille betrachtet schon. Aber was
interessiert mich als Verbraucher das? - Ich habe doch viel mehr
den Bedarf an Informationen als an Werbung. Mit Werbung wird man an
allen Ecken zu gesch*ssen. Ob man will oder nicht (wer will das
bitte?!) - an Informationen die über reine Werbung hinausgehen bin
ich dagegen immer interessiert. Lovefilm scheint hier über den
eigenen Schatten springen zu können. Und das gibt ganz klar den
Daumen hoch von mir!
Aber stell Dir mal vor, Du fährst in den OBI-Baumarkt um eine
Stichsäge zu kaufen. Dort liegt dann eine Broschüre des Baumarkts
rum, in der Stichsägen vorgestellt werden, und dann entscheidest Du
Dich für die Säge von Bosch - und der Verkäufer sagt Dir dann, wenn
Sie die kaufen möchten, dann müssen Sie nach gegenüber zum Hagebau.
Willst Du mir jetzt erzählen, dass Du begeistert vom OBI
bist?
Für mich steht fest, dass ein Verkäufer nur über Produkte zu
informieren oder selbige zu bewerben hat, die er selbst auch
verkauft. Aber ich bin ja kein Verkäufer, daher ist das nur die
Ansicht eines interessierten Laien.
Zitat:
Ja du hast einen Denkfehler: Der Rechteinhaber
hat das Recht mit seinen Titeln das zu machen was er meint das es
richtig ist - auch wenn es dir oder mir oder sonstjemanden nicht
gefällt.
Das ist mir schon klar, dass Warner selbst entscheiden darf, wie
sie ihre Filme verkaufen. Mir geht es aber um den Aspekt der
Kundenfreundlichkeit. Denn ich finde, wenn ich etwas verkaufen
möchte, dann muss ich mich kundenfreundlich verhalten. Denn ich als
Verbraucher reagiere allergisch auf das Gegenteil.
Dieses Embargo finde ich gegenüber den Lovefilm-Kunden als sehr
kundenunfreundlich. Mehr wollte ich damit nicht sagen, dass ich
dafür kein Verständnis habe. Wenn Warner nicht will, dass ich den
Film leihe, gut, dann eben nicht. Dann kaufe ich ihn aber auch
nicht.
Wenn Du damit kein Problem hast ist das Deine Entscheidung
:cool:.
Zitat:
Von daher vergleichst du ein vollkommen Legales
verhalten mit volkkommen illegalem Verhalten (Raubkopien, illegales
Streaming) und stellst das damit auf die gleiche Stufe.
Wenn das rüberkam, dann habe ich mich ungeschickt ausgedrückt, oder
Du hast mich falsch verstanden. Ich vergleiche keineswegs das
Auswerten eines Films durch den Vertrieb mit dem illegalen Konsum
des Verbrauchers. Ich meine lediglich, dass das eine das andere
begünstigt. Mehr nicht.