Ich finde Spielzeit einen sehr wichtigen Faktor, da es quasi ein Hauptfaktor für die erhaltene Gegenleistung ist, jedoch kann ich mich nicht zu sehr über kurze Spielzeiten beschweren.
Die Spiele die ich meist zocke sind in der Regel Rollenspiele, Sportspiele oder Multiplayer spiele und dort sind ja bekanntlich die Spielzeiten nicht die geringsten. Klar die Zeite um eine Kampagne bei einem Shooter oder Actionspiel durchzuspielen sind halbiert worden, dafür jedoch werden diese meist unterhaltsamer inszeniert als früher oder haben in meinem Augen einen relativ hohen Wiederspielwert.
Meine letzten Spiele sind:
Bad Company 2
Dragon Age
MW 2
FIFA 11
F1 2010
Uncharted 2
und ich kann mich bei keinem der Spiele über zu wenig bzw "kurzen" Spaß beschweren. Ja MW2 hat eine kurze Kampagne, die aber eine überragende Atmosphäre besitzt und einen in ihren Bann zieht.
Man sollte auch bedenken, dass viele Leute aus zeitlichen Gründen oder auch anderen Gründen Spiele gar nicht komplett durchspielen bzw. der Umfang ihnen schon teilweise zu groß ist, denn es bleiben nunmal Spiele die eine Nebenrolle in unserem Leben einnehmen sollten.
Zum Thema DLCs muss ich sagen, dass mir diese an sich relativ egal sind, denn sie erweitern ein Spiel meist nur und beeinhalten keine Essentiellen Dinge, die die Geschichte in großen Umfang vorrantreiben noch der Gesamtheit des ursprünglichen Spiels einen Abbruch tun. Die Preise dafür halte ich persönlich teilweise jedoch für übertrieben und warte, sofern ich mir einen DLC kaufe, erstmal Bewertungen, (da die Qualität doch stark schwankend ist) und Preisangebote ab. Es ist nunmal eine weitere Einnahmequelle für die Hersteller, die wie ich finde auch seine Existenzbegründung hat, denn die Herstellungskosten eines Spieles sind im Vergleich zu vor einigen Jahren um ein vielfaches angestiegen, und irgendwomit muss man soetwas finanzieren, oder man baut Stellen ab oder schließt Studios, was uns Spielern irgendwo auch nicht gefällt, denn darunter leidet auch die Qualität zukünftiger Spiele.