@Ralle
In Deinem Fall ist die Ganze Geschichte wirklich mies. Während der TE mit seinem Problem quasi auf der sicheren Seite ist (weil ganz klar Irreführung und falsche Angaben) müsstest Du jetzt dem Käufer beweisen, das Du die Ware in einwandfreiem Zustand verschickt hast. Ich hatte letztens auch mal ein Problem, wo ich einen Artikel verschickte habe (unversichert war angegeben) und der Käufer sagte dann einfach er habe nichts bekommen. Nun stand ich erstmal blöd da. Zwar war der Käufer einsichtig, das er mir nicht den schwarzen Peter zuschieben kann, da er unversicherten Versand akzeptiert hatte, aber totzdem war der Ärger da. Wir unterstellten uns gegenseitig unterschwellig Betrug etc. Das Ende vom Lied war, das der Artikel nach zwei Wochen wieder bei mir ankam, weil der Käufer ihn nicht innerhalb von 7 Tagen bei der Post abgeholt hatte. Der Käufer meinte daraufhin, die Post hätte ihm keine Karte in den Briefkasten geworfen. Ich hab dann echt aufgeatmet, denn ich sah mich selbst schon einem Betrüger aufgesessen.
Was ich damit sagen will: ihr solltet auch daran denken versicherten Versand zu verwenden oder zumindest für den Käufer als Option anzubieten. Wenn nur unversichert angeboten wird, hat der Käufer nämlich beste Betrugschancen, indem er einfach sagt, er hat die Ware nie erhalten. Und dann seid IHR in der Beweislast. Zwar geht die Post auch unversicherten, verschwundenen Sendungen auf den Grund, aber meistens kommt dabei nichts raus. Außerdem braucht ihr dann die genaue Größe und das Gewicht das Päckchens.
Sonst habe ich mit eBay nur gute Erfahrungen gemacht, da ich hauptsächlich dort kaufe und wenn, dann auch nur bei
Händlern die wirklich seriös erscheinen und tausende Bewertungen haben. Von privat oder gar gebrauchte Ware habe ich dort noch nie gekauft. Somit bin ich noch nie auf die Schnauze gefallen. Ansonsten verkaufe ich halt auch manchmal was, aber da meine Waren immer wie angegeben in Bestzustand sind, gab es da auch nie ein Problem.