Geschrieben: 27 Feb 2026 14:13

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Ende des letzten Jahres erschütterte ein, wie wir es ausdrückten, "Beben die Film- und Medienbranche". Das US-amerikanische Unternehmen Netflix gab bekannt, dass man für knapp 83 Milliarden US-Dollar Warner Bros. Discovery übernehmen werde. Der Deal umfasst nicht nur die Film- und Fernsehstudios, sondern ebenfalls HBO und den Streamingdienst HBO Max. Obgleich zum damaligen Zeitpunkt kartellrechtliche Fragen offen waren, formulierte man es so, dass die Übernahme quasi unter Dach und Fach sei, woraufhin es in der Branche reichlich Kritik gehagelt hat, insbesondere im Hinblick darauf, welche Auswirkungen der Deal für die Zukunft des Kinos und den physischen Heimkinomarkt bedeuten könnte. Nun ist aber noch einmal Bewegung in die Sache gekommen.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat Mitbieter Skydance Paramount sein bisheriges Angebot für die Übernahme des Medienkonzerns ein weiteres Mal erhöht. Die Summe, laut BBC rund 111 Milliarden Dollar, sieht Warner Bros. Discovery als "überlegenes Angebot" an, weswegen sich Netflix aus dem Bieterstreit zurückzieht. Den CEOs Ted Sarandos und Greg Peters zufolge sei es "finanziell nicht mehr attraktiv", das eigene Angebot anzupassen oder den neuen Betrag zu überbieten. Damit ist ein Deal zwischen Paramount und Warner aber noch längst nicht in trockenen Tüchern, da unter anderem behördliche Prüfungen bestanden werden müssten. (sw)
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