Letztes WE gab es keinen großen Blockbusterstart in den USA, entsprechend ging das Einspiel in den USA auch mit Wucht zurück. Mit gerade mal 117 Mio Einspiel an den USA Kinokassen, ist es das schwächste Ergebnis seit 5 Wochen. Der Erstplatzierte konnte 44 Mio Dollar einspielen, während man um in die Top 10 zu kommen man 1,5 Mio Dollar einspielen musste.
Auf Platz 1 ist der neuste Film von Steven Spielberg
Disclosure Day mit 92,8 Mio Dollar Einspiel weltweit gelandet. Laut Deadline der beste Spielberg Start seit 18 Jahren. Budget waren aber 115 Mio Dollar plus Werbung und die Kritiken waren ganz ordentlich. Bedeutet aber auch dass dieser Film einen verdammt langen Atem haben muss um in die Gewinnzone zu kommen.
Auf Platz 2 ist
Obsession mit 286 Mio Dollar Einspiel weltweit und inzwischen auf Platz 8 der Jahrescharts und das bei einem Budget von 1 Mio Dollar plus Werbung. Ein mega Erfolg für den 26 jährigen Youtuber Curry Baker in seinem Kinodebüt.
Auf Platz 3 runter ist der von den Kritikern zerissene
Scary Movie mit inzwischen 173 Mio Dollar Einspiel, weiterhin gleichmäßig verteilt zwischen USA und Rest der Welt. Bei einem Budget von 30 Mio Dollar hatte man bereits am ersten WE die Gewinnzone erreicht.
Auf Platz 4 ist
Backrooms mit 248 Mio Dollar Einspiel weltweit und aktuell Platz 9 der Jahrescharts und das bei einem Budget von gerade mal 10 Mio Dollar plus Werbung. Ein sensationeller Erfolg für diesen kleinen Indiefilm von einem Youtuber und man spricht bereits von einer Fortsetzung. Die Gewinnzone war bereits am ersten WE erreicht.
Auf Platz 5 ist das Reboot von
Masters of The Universe mit gerade mal 86 Mio Dollar Einspiel weltweit und das obwohl die Zuschauer Reaktionen recht positiv sind. Das Budget war aber wohl 200 Mio plus Werbung, entsprechend ist schon sicher dass dieser Film in den Kinos floppen wird. Die Frage ist aber halt noch wie sich das ganze Merch verkaufen wird. W
obei dieser Film eine Amazon Produktion ist, denen ist die Gewinnzone recht egal, laut Aussagen der Chefs zum Zeitpunkt als Air erschien, betrachten sie den Kino Release grundsätzlich nur als Promo für den späteren Streaming Release.
Auf Platz 6 ist
The Mandalorian and Grogu mit 315 Mio Dollar Einspiel an den Kinokassen und somit Platz 7 in den Jahrescharts. Budget sollen 265 Mio Dollar inklusive Werbung gewesen sein. Als Steuererstattung gab es noch 21 Mio. Somit ist dieser Film weit weg von der Gewinnzone aber laut Aussage von Disney ist dieser Film in erster Linie Werbung für Merch wo man sich 1 Mrd. zusätzliche Einnahmen nur wegen diesem Film erhofft, ebenso will man mit diesem Film Disney+ pushen, weil man erwartet dass sobald dieser Film im Abo ist, die Abrufzahlen für die Serie noch mal in die Höhe schießen werden weil man denkt die Leute machen noch mal einen Rerun um sich im Anschluss noch mal den Film zu streamen.
Auf Platz 7 und inzwischen in der 8 Woche ist das Biopic
Michael mit 932 Mio Dollar Einspiel weltweit und aktuell Platz 2 der Jahrescharts. Dieser Film ist der erfolgreichste Lionsgate Film seit Corona und inzwischen auch das erfolgreichste Musiker Biopic. In einigen Ländern ist dieser Film auch schon digital erhältlich.
Budget waren ca. 200 Mio Dollar plus Werbung und man hat definitiv die Gewinnzone erreicht. Ein riesen Erfolg für das stark angeschlagende Studio Lionsgate.
Auf Platz 8 ist der von den Kritikern gefeierte Action Spektakel
The Furious mit 2,75 Mio Dollar Einspiel in den USA. Wie viel dieser Film außerhalb der USA eingespielt hat, ist nicht bekannt. Budget waren 20 Mio US Dollar plus Werbung
Auf Platz 9 ist die Comedy
Stop! That! Train! mit 2 Mio Dollar Einspiel aus den USA. Budget waren aber 20 Mio Dollar plus Werbung, somit ist hier schon ziemlich sicher dass dieser Film nicht in die Gewinnzone kommen wird.
Auf Platz 10 ist
The Breadwinner mit 17,5 Mio Dollar Einspiel nur aus den USA. Budget waren 25 Mio Dollar plus Werbung, somit könnte es schwer werden in die Gewinnzone zu kommen. Wobei Sony als Studio ist dank einen lukrativen Netflix Deal finanziell abgesichert.
Diese Woche startet
Toy Story 5, hier erwarte ich persönlich einen großen Blockbuster Start, der die Konkurrenz in dieser Woche Staub Schlucken lässt. Ebenfalls diese Woche als Kandidat für die Top 10 aber weit weg davon ein großer Hit zu werden (meine persönliche Meinung) ist T
he Death of Robin Hood mit Hugh Jackman.
Nächste Woche Startet dann
Supergirl, hier habe ich überhaupt kein Gefühl dafür wie er sich schlagen wird, wobei die Konkurrenz heftig ist, gleichzeitig ist das Budget mit 170 Mio Dollar plus Werbung sehr hoch.
Und Übernächste Woche kommt dann auch der nächste Blockbuster Start mit dem neuen
Minions Film. Also die nächsten Wochen geht es Schlag auf Schlag.
Die nächste Woche und vermutlich auch übernächste Woche wird es von mir keine Wochenübersicht geben, da ich tatsächlich mal im Urlaub bin mit wenig bis gar keine Internetverbindung. Wer will darf natürlich gerne übernehmen
Um den Break Even Point zu berechnen, wurde das Budget mal Faktor 3 genommen.
Viele Filme haben zusätzlich zum Budget noch mal ungefähr 50% von den Budgetkosten in Marketing. Bei einer Mischkalkulation von 50% der Einnahmen der Ticketverkäufe beim Studio landen ist man so auf einer ziemlich sicheren Seite das man ab dem Punkt in der Gewinnzone ist, wobei gesagt werden muss, das der Break Even Point so trotzdem nur geschätzt ist.
Die Mischkalkulation von 50% vom Ticketpreis wurde der Einfachheit benutzt. Genauer kriegt ein Studio zwischen 25-64% vom Ticketpreis, abhängig welches Studio und in welchem Land das Ticket gekauft wurde. Somit ist es auch hier nur ein Schätzwert wie viel Geld insgesamt genau beim Studio angekommen ist.
Nicht berücksichtigt wurden Steuererstattungen, Einnahmen durch Productplacement, Merchverkäufe und Heimkino, Mehrkosten durch Umsatzbeteiligungen von Schauspielern und Regisseure, Weitergabe von Aufträgen an Tochterunternehmen (wodurch Ausgaben umgeschichtet werden und so Geld vom Budget in die eigene Tasche wandert)
Sollte ich da Zahlen lesen werde ich sie erwähnen.
Würde man diese Faktoren berücksichtigen, ist natürlich auszugehen das in vielen Fällen der BEP niedriger ist als Budget x 3.
Deswegen sind viele der hier genannten Zahlen hier nur Schätzungen. Genauere Zahlen weiß vermutlich nur die Finanzabteilung des jeweiligen Studios.
MfG Pierre
Letterboxd: Sawasdee1983
Sawasdee1983
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