Geschrieben: 31 Okt 2024 17:40

Blu-ray Starter
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Neuer Film von Steven Soderbergh. Soll ein Horror-Drama werden. Trailer ist schon mal sehr atmosphärisch.
Geschrieben: 14 Jan 2025 12:02

Blu-ray Junkie
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Hier der 1. us Teaser:
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Hier der 3. us Teaser:
hier der 2. us Trailer:
Geschrieben: 14 Jan 2025 12:25

Blu-ray Sammler
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SO müssen Trailer sein: Eine Atmosphäre und ein grobes Setting transportieren und neugierig auf den Film machen .... und mehr nicht!
Leider gibt's viel zu viele "Best scenes of"- oder "komplette Zusammenfassungs"-Trailer, die einem den Kinogang vermiesen.
Geschrieben: 10 Okt 2026 09:32
Habe den Film auf Blu Ray gesehen. Für mich war der Film eine absolute Enttäuschung.
Eine Familie zieht in die Vorstadt in ein altes Haus. Während die Eltern kurz davor sind, sich scheiden zu lassen, ist die jugendliche Tochter traurig über den Tod ihrer besten Freundin, die an einer Überdosis starb. Je länger sie in dem Haus wohnen, desto mehr häufen sich rätselhafte Vorgänge.
Presence ist einer dieser Filme, bei denen man sich nach dem Abspann fragt, was man da zur Hölle gesehen hat. Aus einem klassischen Geisterfilm versucht Steven Soderbergh das auf eine ungewöhnliche Weise neu zu interpretieren, setzt dabei auf eine besondere Kameraführung, eine ruhige Atmosphäre und psychologische Spannungen innerhalb einer Familie. Leider scheitert der Film für mich an vielen Stellen daran, diese Ansätze gut umzusetzen.
Die Kameraarbeit wird oft gelobt, weil die Geschichte aus der Sicht einer übernatürlichen Präsenz erzählt wird, die sich durch das Haus bewegt und die Bewohner beobachtet, die mich aber überhaupt nicht umgehauen hat. Dieser Ansatz mag zwar zum Film passen, jedoch konnte ich damit wenig anfangen.
Und genau dieser Effekt nutzt sich meiner Meinung nach relativ schnell ab. Was am Anfang noch ungewöhnlich und interessant wirkt, wird mit zunehmender Laufzeit zu gewöhnlich und erzeugt dadurch immer weniger Spannung. Die Kamera bewegt sich durch Räume, beobachtet Gespräche und folgt den Figuren, doch daraus entsteht weniger ein Gefühl von Angst oder Unbehagen.
Selbst der Schnitt ist stellenweise eine Katastrophe. Viele Szenen werden einfach abrupt abgebrochen und springt dann zu einer anderen Szene, die mit der vorigen überhaupt nix zu tun hatte.
Trotz seiner ruhigen Erzählweise kommt nur selten eine bedrückende Stimmung auf. Auf Jumpscares braucht man nicht hoffen. Um Spannung und Atmosphäre aufzubauen, braucht es genaues Timing. Genau daran mangelt es dem Film. Viele Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, ohne dass sich die Spannung spürbar steigert. Die Stille wirkt nicht immer unheimlich, sondern teilweise ereignislos.
Ich hatte während des Films mehrfach das Gefühl, dass die Handlung endlich an Fahrt aufnehmen müsste. Wenn man dann wartet und nicht mit interessanten Beobachtungen oder einer beklemmenden Atmosphäre konfrontiert wird, verliert man irgendwann das Interesse. Und genau das passiert hier. Es passiert mir einfach zu wenig.
Und daran scheitert auch das Erzähltempo. Der Film ist nicht besonders lang, fühlt sich stellenweise aber deutlich länger an. Das liegt daran, dass viele Szenen für mich keinen ausreichenden Mehrwert geboten haben. Bei Presence hatte ich dagegen zu oft das Gefühl, dass sich die Handlung auf der Stelle bewegt.
Selbst der Cast war aus meiner Sicht völlig schwach. Keiner konnte mich richtig überzeugen. Selbst ein bekannter Name wie Lucy Lui hatte kaum Screentime und stach wenig hervor.
Was ich dem Film allerdings zugutehalten muss, ist, das der Film etwas eingeständiges probiert. Presence versucht nicht einfach, die üblichen Geisterfilmklischees zu wiederholen, sondern möchte das Publikum durch eine ungewöhnliche Perspektive und eine andere Form des Erzählens ansprechen. Das wurde zwar gut umgesetzt, hat mich aber wenig gecatched.
Auch das Ende war mir zu unlogisch.
Ich hatte mir einige Theorien und Fakten zum Film durchgelesen, wie sich die Präsenz verhalten kann, was solchen Präsenzen überhaupt machen können und was die Präsenz überhaupt will.
Das war mir alles zu weit hergeholt und verstrickt sich in zu vielen Paradoxen.
Am Ende war Presence für mich ein Griff ins Klo. Die Atmosphäre ist zu wenig intensiv, das Tempo zu schleppend, die Figuren waren mir zu schwach und die Handlung entwickelt nicht genügend Spannung, um einen dauerhaft zu fesseln. Die Kameraführung ist ungewöhnlich und der Schnitt öfters schlecht gewählt. Mehr Familiendrama, als angepriesener Horror.
Daher nur 2/10 Präsenzen