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Evil Dead Burn (Evil Dead 6; Hunter Doohan, Luciane Buchanan, Souheila Yacoub, Tandi Wright; Regie: Sébastien Vaniček; 24.07.2026)

Gestartet: 07 Feb 2024 13:42 - 24 Antworten


Veröffentlichung:
29.10.2026
Laufzeit:
111 Minuten
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Altersfreigabe:
Geschrieben: 09 Aug 2026 09:26

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 ist fleißig

Hab den Film gesehen

Damals in der Grundschule waren bei uns die Evil Dead Filme der heiße Scheiß den jeder gesehen haben musste, entsprechend bin ich natürlich auch mit diesen Film aufgewachsen und habe diese unzählige Male gesehen und da ich das Remake sowie auch Rise sehr mochte war ich trotz der eher mäßigen Kritiken recht neugierig auf Burn.
Der Anfang des Films als Übergang zu Rise war ganz witzig gemacht, aber dann wird die erste Hälfte des Films sehr zur Qual. Keiner der Charaktere ist in irgendeiner Form sympathisch, jeder von ihnen ist in irgendeiner Form Toxisch und selbstzerstörerisch und auch fühlt sich das Ganze wie die sich alle mehr oder weniger ständig gegenseitig nieder machten war einfach nur extrem anstrengend anzuschauen. Es gab hier absolut keinen Sympathieträger und ich habe jedem von Ihnen den Tod gewünscht, besonders die Szene mit dem Hund ging mal so gar nicht. Das war dann auch der Moment wo ich dachte boah wenn das so weiter geht wird das der erste Evil Dead Film der nicht in die Sammlung kommen wird, so mies ist der, aber dann kommt die zweite Hälfte des Films und ab dem Moment gibt dieser Film Vollgas. Die zweite Hälfte des Films rettet nicht nur den Film, die zweite Hälfte ist sowas von klasse ich habe jede Menge Szenen sowas von gefeiert. Was da abgeht ist wirklich unglaublich ein richtig geiles Gorefest mit stellenweise sehr krassen Szenen, wobei ich nicht weiß ob manche Szenen aus dem 2013er Remake nicht noch ein Ticken heftiger sind.
Die Dämonen kommen klasse rüber mit schönen bösen Humor und man gibt man sich hier Saures. Ohne Rücksicht auf Verluste heißt es hier praktisch jeder gegen jeden und es gibt auch schöne Hommage Szenen ohne direkt die Vorgänger zu kopieren. Gleichzeitig macht der Charakter von Souheila Yacoub eine schöne Entwicklung hin und wird richtig cool Bad Ass und zum Ende hin habe ich sie einfach nur gefeiert. 
Eine irre brutale Szene folgt der nächsten. Gnadenlos ohne Ende und die Kamera hält hier voll drauf und ja es gab auch so einige Momente die auch mir beim Zuschauen weh taten. Ich sag nur Füller. Und es gab immer wieder Momente wo ich fast schon Laut rief: So und nicht anders hätte dieser Film von Anfang an abgehen müssen. Ein richtig tolles Gorefest.
Die beiden Creditszenen habe ich auch gefeiert und gibt tolle Möglichkeiten Rise und Burn noch mehr zu verbinden, so dass es fast schon schade ist das Wrath erst mal ein 70er Jahre Prequel ist. Trotzdem bin ich sehr gespannt drauf.
In der Summe fand ich den Film cool. Die erste Hälfte hat aber schon so einige Probleme und auch Längen, das hätte man straffer erzählen müssen aber die zweite Hälfte des Films holt so viel raus und beim Gedanken daran wie die zweite Hälfte abging habe ich immer noch ein fettes Grinsen im Gesicht

7/10 Punkte
MfG Pierre
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Sawasdee1983
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Geschrieben: 25 Aug 2026 20:13

Jori68

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Endlich gesehen. Dieser Horrorschocker ist ein starker Evil Dead Film der schon gleich zu Beginn zeigt
wohin die Reise geht. Das Tempo ist von Anfang an hoch und gönnt dem Zuschauer keine Verschnaufpause.
Gemäß einem Evil Dead Film gibt es reichlich harte und blutige Szenen mit teils hohem Ekelfaktor. Die Effekte wie
auch die gesamte Inszenierung sind hochwertig und die Darsteller allesamt gut gecastet. Verglichen mit dem 
Remake von 2013 (mein Favorit) und Evil Dead Rise, steht Burn diesen in nichts nach. 8/10 
 
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Geschrieben: 17 Okt 2026 13:23

Mithrandir2320

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So, den Punkt auf meiner Liste habe ich auch abgearbeitet. Einfach nur, weil Evil Dead dransteht und mir war bewusst, worauf ich mich einlasse. Bin grundsätzlich nicht abgeneigt bei Splatter und die ursprünglichen Filme, insbesondere der erste, hatten ihren Charme und sind zur Filmgeschichte geworden. Die Serie Ash vs. Evil konnte da noch am ehesten anknüpfen. 
Die neuen Filme haben natürlich den Namen übernommen, aber Evil Dead Burn ist ein absolut austauschbares und beliebiges Werk geworden. Die Rezension von @Sawasdee1983 trifft es in weiten Teilen ziemlich gut. Der ganze Film ist lediglich ein Vehikel, um irgendwie die Splatterszenen zu verbinden. Die sind echt gut gemacht, Anerkennung für die Effekte. 
Abgesehen von diesem Wohlwollen hat mich das ganze nicht berührt, es war weder emotional noch spannend, auch weil die Figuren so flach sind. Einem (Er-)Schrecken kam ich bei der zweiten Postcredit Szene am nächsten. Das Erzählen dieses Ansatzes einer Geschichte hätte man durchaus besser machen können. Unsere Heldin läuft mit ihrer Motorsense die Treppe hinauf (natürlich), um das Gerät abzulegen und sich der Familienfotosammlung zu widmen, wobei sie dann hinterrücks angegriffen wurde!. Das konnte wirklich niemand ahnen.
Bin gespannt, wie es weitergeht mit dem Franchise. Burn hat Gewinn im Kino gemacht, aber nur halb so viel eingespielt wie Rise. In einem Jahr, in dem die Zuschauer ganz verrückt waren nach gutem Grusel, wie Obsession, Backrooms und aktuell Resident Evil zeigen. Selbst letzterer hat allein so viel eingespielt, wie die neuen Evil Dead Filme zusammen. Er hat aber auch mehr gekostet als die drei Filme zusammen. Keine Ahnung, ob der Titel Evil Dead heutzutage überhaupt noch relevant ist, aber ich glaube mit solchen Filmen wie Burn hilft man ihm nicht. Während ein Resident Evil nach seinem Vorgänger neue Zielgruppen mobilisiert wurde hier das Publikum reduziert, von Obsession und Backrooms braucht man garnicht anfangen... Vielleicht sollte man ein bisschen in Story und Qualität investieren, das Kinojahr zeigt, dass es vom Publikum honoriert wird. Von mir 5,5/10 und der halbe Punkt ist für den Treppenlift.
 
2 Kommentare:
von copper97 am 17.10.2026 17:35:
Der nächste Teil ist schon abgedreht und soll zeitlich glaube noch vor dem ersten spielen.
von Mithrandir2320 am 17.10.2026 19:50:
Habe auch was von einem Prequel mitbekommen. Werde mich aber wie üblich nicht aktiv um Infos bemühen, ansehen werde ich ihn irgendwann, die Erwartungshaltung ist niedrig aber die Hoffnung bleibt. Bei Crystal Lake funktioniert das recht gut.
Geschrieben: 22 Okt 2026 20:47

Kaneda

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Evil Dead Burn - 4K - 7,5/10

Zweitsichtung nach dem Kinobesuch.
Ja, auch ich fand ihn schlechter als seinen Vorgänger. Um das Thema Remake-Filme kurz abzuhaken:
 
Evil Dead (2013) – mittlerweile 10/10
Der macht einfach nur Spaß – im gruseligen Sinne.

Evil Dead Rise – 8,5/10
Eine solide Fortsetzung mit vielen grandiosen Momenten und nur wenigen Schwächen.
 
Evil Dead Burn
Der Film beginnt rasant und präsentiert schnell eine dystopische Familie. Einen Bezugspunkt oder favorisierten Charakter zu finden? Nahezu Fehlanzeige. Das war meines Wissens auch einer der größten Kritikpunkte.
Nun ja, ich könnte sagen, mal ein anderer, erfrischender Ansatz. Denn sowohl im Kino als auch bei der Heimsichtung fand ich es eigentlich ganz gut, dass es kein einfaches Copy-and-paste gab. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass viele mit den Figuren wenig anfangen konnten.

Letztlich denke ich mir, ja, man hätte vermutlich mehr aus dem Ganzen herausholen können …?!
Dennoch fand ich die zweite Sichtung klasse und wurde bestens unterhalten. Mehr brauche ich gar nicht. Ein guter Film zum Abschalten und Berieselnlassen.

Eine Empfehlung auszusprechen, fällt mir allerdings nicht leicht. Wer die Reihe ab dem Remake bis einschließlich Teil 2 mochte, wird hier solide bedient. Wer hingegen nur den ersten Teil mochte, sollte vielleicht lieber erst mal bei Netflix reinschauen.

Geschrieben: 31 Okt 2026 22:06

N1ghtM4r3

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Gestern Abend gab es die Sichtung. Nnach Evil Dead Rise ein weiterer starker Beitrag zum Franchise, jedenfalls für mich.
Die Ehe von Alice und Will war von schweren Konflikten geprägt. Nach einer heftigen Auseinandersetzung fährt Will alkoholisiert davon und stirbt bei einem Autounfall. Dieser wurde allerdings durch dunkle Mächte beeinflusst.
Souheila Yacoub überzeugt als Alice und bildet das emotionale Zentrum. Ihre Figur muss sich nicht nur mit dem Verlust ihres Mannes auseinandersetzen, sondern auch mit der späteren Situation. Sie wirkt dabei sympathisch und vermittelt ihre Verzweiflung und Angst glaubwürdig. Auch ihr Überlebenswillen prägt sie im weiteren Verlauf eindrucksvoll. 
Hunter Doohan spielt am Anfang eher schwach und ziemlich hilflos, wird aber im weiteren Verlauf deutlich besser.
Erroll Shand spielt hier den "Antagonisten". Sein markantes Aussehen reicht alleine schon, um sich zu präsentieren.
Luciane Buchanans Rolle fällt am Anfang eher klein aus, mutiert aber später zum Dämonen und spielt diese Rolle ebenfalls sehr gut.
Was Evil Dead Burn ausmacht, ist seine gravierende Gewalt. Evil Dead Burn geht wirklich aufs Ganze. Die Gewalt ist extrem explizit, kompromisslos und teilweise so unangenehm inszeniert. Die Kreativität lässt kaum Wünsche offen. Die alltäglichen Gegenstände werden zu Waffen und die Körper werden auf brutalste Weise malträtiert. Verschnaufpausen sind hier fehl am Platz. Es geht hier Schlag auf Schlag zur Sache.
Die Gewalt erhält hier aber auch etwas Abwechselung. Mal ist sie schockierend, mal überraschend einfallsreich und gelegentlich sogar mit einem schwarzen Humor versehen. Die Kamera ist dynamisch und hält voll drauf. Genau diese Mischung passt perfekt ins Evil Dead Imperium.
Die Effekte sind praktisch und können sich absolut sehen lassen. Hier merkt man die Liebe zum Detail. Am Ende kommen dann aber nochmal einige CGI Effekte dazu, die nicht mehr ganz mit den praktischen Effekten mithalten können. Trotzdem sah das noch recht ordentlich aus.
Auch die Inszenierung verdient großes Lob. Der Film schafft wieder eine unangenehme, bedrückende, teils depressive Atmosphäre, die zum Schauplatz passt. Das Anwesen wirkt sehr heruntergekommen. Das passt sehr gut zur Grundstimmung, da Themen wie familiäre Probleme und häusliche Gewalt hier stärker eine Rolle spielen. 
Allerdings hätte ich mir einen neueren Schauplatz gewünscht. Sony setzt hier wieder auf ein altbekanntes Anwesen im Wald. 
Die Handlung ist auch nicht besonders originell. Wie bei den anderen Teilen, bleibt die Grundstruktur relativ gleich. Mich hat es aber nicht gestört.
Das Erzähltempo hätte straffer sein können. Einige Eskalationen ziehen sich etwas und nehmen die Spannung raus. Auch der schwarze Humor kommt wenig zum Einsatz. Gerade bei diesem Franchise ist das ein großes Markenzeichen.
Die Post Crédit Szene lässt auf einen weiteren Teil hoffen, der auch schon in Arbeit ist.
Evil Dead Burn ist ein verdammt harter, blutiger und kompromissloser Horrorfilm, der die Stärken des Franchise konsequent weiterführt. Die Geschichte bleibt dem Franchise treu und biete eigentlich kaum neues. Die Inszenierung, die Kreativität der Gewaltdarstellung und die insgesamt bedrückende Atmosphäre sind wieder absolut sehenswert.
Der Film ist nichts für schwache Nerven und liefert ein intensives und blutiges Erlebnis.
8.5/10 Böse Dämonen 


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