Ich habe die Verfilmung inzwischen mehrfach gesehen und soeben die Romanvorlage beendet. Jab diese Action Comedy ist tatsächlich eine Romanverfilmung und die Romanvorlage ist eine richtig Positive Überraschung, denn zum Großteil hält sich dieser Film bei all seinen Verrücktheiten tatsächlich sehr nah an die Vorlage. Damit meine ich auch viele dieser Verrücktheiten und Dialoge aus dem Film stammen nahezu eins zu eins aus der Vorlage.
Es gibt aber auch ein paar Unterschiede (Achtung Spoiler aus Buch und Film)
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- Der Ryan Reynolds Charakter taucht nicht vor, somit gibt es dazu auch keinen Bezug im Roman. Somit ist dieser Running Gag für den Film frei erfunden
- Sämtliche Charaktere sind im Buch Japaner, weswegen dieser Film auch Ärger wegen Whitewashing bekam.
- Der Charakter von Joey King, sprich Prince ist im Buch Männlich. Im Film ist sie die Tochter des Bösewichts, die mit Bomben umgehen kann und sich rächen will und so mehrere Leute in eine Falle lockt. Im Roman dagegen ist es der Neffe des Bösewichts, hat nichts mit Bomben am Hut aber ein absoluter Psychopath der im Zug ist um seinen Onkel zu treffen und gleichzeitig aus Spaß zig Leute im Zug in Fallen lockt und sich erfreut wenn einige davon sterben
- Die Storyline dass Prince den Enkelsohn eines Killers vom Hochhaus stößt ist im Buch länger, mit mehr Verbindungen zueinander.
- Die Background Story des Bösewichts, im Film gespielt von Michael Shannon taucht im Roman nicht vor, ist im Film als Twist frei erfunden. Der Twist im Buch ist ein bisschen anders, aber ebenfalls sehr cool.
- Der Charakter von Hiroyuki Sanada sind im Roman dagegen ein Ehepaar, sprich die Großeltern des Jungen der vom Hochhaus Fliegt ohne Verbindung zum Charakter von Michael Shannon, auch keine Verbindung zur Yakuzza aber sie sind berühmte Killer. Im Film rockt dieser Charakter, aber auch als Ehepaar im Roman sind die beiden herrlich
- Im Buch ist der Schaffner im Film gespielt von Masi Oka ebenfalls ein Killer, was für den Twist zum Schluss sorgt
- Der große Endfight im Zug gibt es im Roman nicht, das Buch endet ohne diese Schlacht, ohne dass der Zug endgleist an der letzten Bahnstation, wo der Held (gespielt von Brad Pitt) auf den Charakter im Film gespielt von Sandra Bullock trifft, die ebenfalls im Zug war, aber in einen Wagon zu dem man nicht ohne auszusteigen hinkonnte und der Held konnte ungesehen, mit dem koffer voll Geld an den Michael Shannon Charakter vorbei gehen und der Michael Shannon Charakter wird dann von einem Schaffner getötet, der das ganze Chaos geplant hatte
Ansonsten wie gesagt viele Szenen und Dialoge sind 1 zu 1, auch die ganzen Verweise über Thomas die Lok sind so im Buch, diese ganzen durchgeknallten Kills und viele der Twists sind so im Buch, die Sache mit der Schlange, dass der Held immer Pech hat, alles 1 zu 1. Herrlich, hätte nicht gedacht dass man den Humor aus dem Roman hat.
Die Romanvorlage ist sehr unterhaltsam gemacht, natürlich wenn man den Film kennt, auch entsprechend vorhersehar aber als lockere Unterhaltung ist die Vorlage wirklich gut
MfG Pierre
Letterboxd: Sawasdee1983
Sawasdee1983
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