Zitat:
Zitat von amunRe;1798576
Das siehst du Falsch, hier kleiner ausschnitt.
qelle:
computer.t-online.de/
Ein Händler ist jedoch nicht grundsätzlich und immer an einen zu niedrig ausgelobten Preis gebunden. So stellte der Bundesgerichtshof bereits 2005 in einem Urteil (BGH, 26.01.2005, Az: VIII ZR 79/04) fest: Ist eine Preisangabe nur aufgrund eines Irrtums oder eines technischen Fehlers zu niedrig, ist der Händler nicht zur Abgabe der Ware zu dem fehlerhaften Preis verpflichtet. Sollte die Ware bereits zu dem falschen Preis geliefert worden sein, darf er die Ware entweder zurückfordern oder den tatsächlichen Preis dafür verlangen.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass erstmal ein wirksamer Kaufvertrag geschlossen wurde. Diesen hat der Versandhändler dann aber wirksam wegen eines Irrtums angefochten.
Aus dem Urteil,
hier abrufbar:
Zitat:
Zwischen den Parteien ist ein Vertrag über den Kauf eines Notebooks zu dem auf der Internetseite der Klägerin angegebenen Preis von 245 EUR zustande gekommen. [...] Entgegen der Auffassung der Revision befand sich die Klägerin im Zeitpunkt der Abgabe ihrer Annahmeerklärung in einem zur Anfechtung berechtigenden Irrtum gemäß § 119 Abs. 1 BGB.
edit: durch die Anfechtung ist der Kaufvertrag rückwirkend nichtig, mit der Folge, dass der Käufer das Notebook rausrücken musste.
Dass der Käufer auch den Originalpreis zahlen kann, um das Gerät zu behalten, liegt nicht in seinem Ermessen. Es handelt sich dann um den Abschluss eines neuen Kaufvertrags. Der Händler kann einen neuen Vertrag schließen, er kann aber auch die Rückübereignung verlangen (auch wenn das wirtschaftlich unsinnig wäre, wenn der Käufer bereit ist, den höheren Preis zu bezahlen).
Nothing in this world, that's worth having, comes
easy!