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Zitat von movieguide;6051650
was soll an diesem CGI Klops der aussieht als wäre er einem Videospiel der 90er entsprungen zu sein, denn bitteschön toll werden? Verstehe dem Hype um diese Figur null. Da fand ich z.b. einen Ronan in GOTG deutlich greifbarer umgesetzt. Ansonsten neigen viele Comicverfilmungen mittlerweile zu megakrassen Supervillains, die am Ende nur heiße Luft sind... sei es jetzt z.b. Apocalpyse in den X-Men oder die diversen CGI-Schurken aus dem MCU und DC Comics.
Ja klar sind nicht alle X-Men Filme top, aber immerhin ein Großteil. Und die Komplexität der guten X-Men Filme übersteigt alle MCU Filme die ich bisher gesehen habe.
Ob so eine anspruchsvolle Handlung wie in Day of the Futures Past im MCU noch umsetzbar ist oder man doch lieber leichte Kost zeigen will?
Die X-Men sind aktuell halt am Scheidweg. Von den neuen Figuren funktionieren eigentlich nur Fassbender und MCAvoy richtig gut, der Rest ist eher schmückendes Beiwerk.
Es fehlt halt ein Wolverine, da er die wichtigste Person im Franchise ist. X1 und X2 sind ja nichts anderes als Wolverine Storys. Nach Jackmanns Abgang wird das leider sehr deutlich.
Das es auch ohne geht hat aber First Class gezeigt, bin gespannt ob der neueste Teil wieder anschließen kann.
Gerade Ronan fand ich ziemlich verunglückt und ich persönlich habe nichts gegen CGI-Gegner, sofern man sich dabei Mühe gibt.
Doomsday gefiel mir beispielsweise wirklich gut, Steppenwolf bekam schlicht zu wenig Postproduktion, speziell, da die meisten seiner Szenen in Justice League letztlich Bestandteil der Nachdrehs waren.
Thanos hat Potential, jedoch hat der Kerl trotz mehrerer kleinerer Auftritte im MCU nunmal keinerlei Unterfütterung bekommen, was also ähnliche Voraussetzungen hinsichtlich Charaktermotivation und Dreidimensionalität sind wie bei Steppenwolf. Und ja manche Charaktere aus den Comics kann man ohne CGI eigentlich nicht umsetzen, daher bin ich bei diesem Thema nicht abgeneigt nur auf die Umsetzung kommt es dann eben an, was bei realen Darstellern im Kostüm aber ganz genau so entscheidend ist...
Bezüglich X-Men ist es so, dass die guten und die schlechten Filme sich beinahe die Waage halten und die Fox-Men derzeit das älteste noch aktive Superheldenfranchise ist. Doch die erste Generation an Darstellern ist nach Logan letztlich vom Tisch und wie Du schon sagst, finde ich die besetzung der aktuellen generation fern ab von MCAvoy und Fassbender äußerst beliebig....ich wäre daher nicht rtaurig, wenn Marvel Studios Dark Phoenix einstampft, aus vielerlei Gründen und die X-Men zum Teil von Phase 3 oder 4 machen würden.
Entscheidend hierbei ist für mich, dass man die Essens der X-Men auf die Leinwand bringt und die Etablierung der Mutanten im MCU nicht erzwungen wirkt. Und was die Essenz der X-Men angeht, rede ich von ernsteren, politischeren Inhalten, eben all dem wofür die X-Men als Parabel auf unserer Realität nun mal stehen.
Sicher - derzeit fährt das MCU geschlossen eine Linie, doch ein Kevin Feige ist dennoch jemand, dem diese Figuren am Herzen liegen (er war ja auch kreativ an X1 und ich glaube X2 beteiligt) und letztlich ist es er, der Stand heute die Marschrichtung des MCU festlegt.
Für mich heißt, es bis zum Beweis des Gegenteils, aber, wenn Disney und das MCU Platz haben für weitere R-Rated Deadpoolfilme, dann haben sie neben dem etwas lockeren Kern des MCU auch Platz für ernstere und dennoch Comicakuratere X-Men.
Was letztlich passiert, weiß aber freilich niemand bislang...