Spannender Okkult-Horror mit Tawny Kitaen, der hübschen Exfrau von David Coverdale. Die Darsteller sind solide und die Story war damals noch recht originell. Kevin S. Tenney, welcher Drehbuchautor und Regisseur ist legt sein Hauptaugenmerk auf die drei Protagonisten, die für ein B-Movie dieser Art erstaunlich gut und glaubwürdig charakterisiert sind. Diese machen im Verlauf der Handlung sogar eine Entwicklung durch, springen zum Teil über ihre Schatten und begraben alte Streitigkeiten um gemeinsam der Bedrohung auf den Grund zu gehen. Witchboard, eine kleine, originelle Perle des 80er-Jahre-B-Geisterhorrorfilm s.
Bild
Das Bild im Format 1.85:1 ist überwiegend scharf und detailreich. Die Farben wirken natürlich und kräftig. Der Kontrast und die Schwarzwerte sind solide. Leichtes Filmkorn ist vorhanden. Negativ fällt auf, dass es in manchen Szenen leichte Kompressionsartefakte und gelegentlich leichtes Bildzittern gibt.
Ton
Die deutsche sowie die englische Tonspur liegen in DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo/Mono-Mix) vor. Die Dialoge sind klar und verständlich.
Bonusmateria l ist reichlich vorhanden. Besonders hervorzuheben sind hier „Making-of" sowie der Beitrag "On Set with the Makers".
Ursprünglich war der Film als fünfter Teil der „Prom Night“-Reihe geplant, was aber vom Produzenten verworfen wurde, da man den Eindruck hatte, der Markenname "Prom Night" habe an Zugkraft verloren. So entschied man sich, den Film "The Club" zu nennen. Hat man am Anfang noch den Eindruck, es handelt sich um einen gewöhnlichen Slasher, so kommen dann einige übernatürliche Komponenten ins Spiel und es wird mysteriös.
Der Film zieht seine Spannung genau aus diesen Mystery-Elementen, jedoch empfinde ich die Auflösung als an den Haaren herbeigezogen. Trotzdem gutes Mittelmaß.
Bild
Das Bild wurde digital bearbeitet und bietet nun die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 (1080p) im Bildformat 16:9. Es sind nun mehr Details und eine bessere Farbabstufung im Vergleich zur DVD erkennbar.
Ton
Der Ton liegt nun in Deutsch und Englisch jeweils im verlustfreien Format DTS-HD 2.0 Stereo vor. Der Klang ist klar und frei von größeren Störungen oder Rauschen.
Als Bonus liegen ein informatives Booklet und die Open-Matte-Fassung bei.
Kleiner, netter Billigfilm, der zwar unterhält, aber mehr auch nicht. Die Attacken des Hundes sind zwar schön gefilmt, aber auch irgendwie unspektakulär. Es gibt keine wirklich blutigen Szenen. Bei einem Horrorfilm erwartet man aber hin und wieder ein paar Gewaltspitzen, gerade wenn es um einen killenden Hund geht. Die Mischung zwischen Okkult und Tierhorror verpasst dem Film indessen in einigen Szenen gekonnt eine mysteriöse unheimliche Atmosphäre. Aber leider ist dies selten der Fall. In weiten Teilen wirkt der Film wie ein Kriminalfilm,was gar nicht mal schlecht rüber kommt.
Manchmal braucht man einfach so einen Titel wie Play Dead. Einen, der bereits bei Veröffentlichung Anfang der 80er Jahre antiquiert wirkte, aber heutzutage den Charme eines perfekt eingesessenen Sofas besitzt, in dem man es sich wunderbar gemütlich machen kann. „Play Dead“ ist sicherlich kein sehr guter Film, aber nicht so schlecht wie man von den Daten her glauben könnte.
Bild
Das Bild bietet kräftige Farben und solide Schwarzwerte. Die Hauttöne wirken natürlich, Details sind gut erkennbar. Filmkörnung ist fein vorhanden.
Ton
Die Edition enthält sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur in Dolby Digital 2.0 Mono. Die Dialoge sind gut verständlich und die Abmischung zwischen Sprache, Musik und Soundeffekten ist ausgewogen.
Als Bonus liegt das sehr informative Booklet bei. Außerdem sind sowohl der alternative Vorspann als auch eine alternative Szene sowie der Trailer auf der Scheibe.
Der Film schließt direkt an den Vorgänger „Occupation“ an. Die Effekte sind sehr gut, gerade in den Luftkampfszenen. Man hat sich bei der Optik gewaltig Mühe gegeben. Inhaltlich hat der Film hingegen nichts zu bieten: Da treffen nichtssagende Figuren auf eine nicht vorhandene Geschichte. Und das ist das große Problem von Project Rainfall, es kommt kaum Spannung auf und die Handlung und die Effekte plätschern so vor sich hin. Dies ist vor allem geschuldet, dass die handelnden Figuren viel zu flach bleiben. Man könnte zynisch sagen „Rainfall“ ist ein Reinfall. Da war der Vorgänger um einiges besser, auch wenn der ebenfalls seine Macken hatte.
Keine Kaufempfehlung.
Das Bild ist scharf und detailliert, was gerade in den CGI Effekten zur Geltung kommt. Der Schwarzwert ist ebenfalls sehr gut, was in den Nachtszenen
Der Ton liegt in Deutsch DTS-HD MA 5.1 vor, ist druckvoll und katapultiert einen mitten ins Geschehen.
Bonusmaterial ist einiges da, aber anstatt den vorhandenen Bonusfilm hätte ich mir lieber Teil 1 als Zugabe gewünscht.
„Rosario“ handelt von einer Frau, die bei ihrer toten Großmutter bleiben muss, was mit vielen unheimlichen Erfahrungen einhergeht. Das Thema des kulturellen Erbes ist eigentlich spannend, wird aber zu selten genutzt. Gelungen ist die klaustrophobische Kammerspiel-Atmosphäre, während die Hauptfigur mit der Leiche ihrer Großmutter in der Wohnung eingeschlossen ist. Einige unheimliche Vorkommnisse wie die Entdeckung einer verborgenen Kammer voller okkulter Gegenstände und menschlicher Schädel sowie einige Ekelszenen können ebenfalls punkten.
Insgesamt ist das hier dann aber doch eher gehobener Durchschnitt, der seinen Zweck erfüllt.
Das Bild hat eine knackige Schärfe und Details kommen sehr gut zur Geltung. Die HDR-Unterstützung bringt Farben und Kontraste sehr gut zur Geltung.
Das Bild wird im Breitbildformat 2.39:1 dargestellt.
Der deutsche Ton klingt glasklar und liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Es wird gezielt auf räumliche Effekte gesetzt und man fühlt sich mitten im Geschehen.
Das Bonusmaterial besteht nur aus ein paar Trailern und ist enttäuschend.
In diesem Mystery-Krimi spielt Mischa Barton eine Hobby-Detektivin im England der 1930er-Jahre, die im Stil von Agatha Christie einen Mord auf einem abgelegenen Anwesen aufklärt.
Eine sehr schöne Hommage an die große Krimiautorin, welche mit englischem Humor, einer üppigen Ausstattung und einer wundervollen Musikuntermalung punktet. Die ruhige Erzählweise sorgt für eine nostalgische Krimistimmung. Wer auch mal ohne große Action auskommt, gerne miträtselt und gute Dialoge mag, ist hier gut aufgehoben. Ganz im Stil wie Sherlock Holmes wird auch hier klassische Ermittlungsarbeit geleistet, welche ganz gut zu unterhalten vermag. Allerdings empfinde ich die zahlreichen Wendungen zum Ende hin dann doch eher als unglaubwürdig und aufgesetzt.
Bild
Das Bild hat eine solide Schärfe, welche Details gut erkennen lässt. Die Farben wirken natürlich, sind jedoch in dunkleren Tönen gehalten, was zum Retro-Charme der 1930er-Jahre passt.
Kontrastumfang und Schwarzwert sind auf einem ordentlichen Niveau.
Ton
Die Dialoge sind stets klar verständlich und werden nicht durch Effekte oder Musik übertönt.
Die Atmosphäre des Films wird durch die Hintergrundmusik unterstützt, welche sich über die Surroundlautsprecher entfaltet.
Ernster Sci-Fi-Film aus dem damals sozialistischen Tschechoslowakei der 60er Jahre. Man kann ihn gut als eine Mischung aus „2001: Odyssee im Weltraum“, „Raumpatrouille Orion“ (vor allem bei den Tanzeinlagen) und „Event Horizon“ beschreiben. Obwohl er viele Schauwerte bietet steht der Mensch im Fokus der Geschichte. Wirklich spannend wird er nur an einer Stelle – der gut zehnminütigen Sequenz, in der die Besatzung auf einen verlassenen Außenposten des 20. Jahrhunderts stößt Die gehören dafür zu den atemberaubendsten Momenten der Geschichte des Science-Fiction-Films.
Das Bild bietet eine sehr gute Schärfe sowie Detailtiefe. Der Schwarz-Weiß-Kontrast ist hervorragend und bringt das markante Set-Design des Films zur Geltung.
Der Ton ist klar verständlich, bleibt aber aufgrund des Alters des Ausgangsmaterials (1963) klanglich eher flach und hinter der modernen Bildqualität zurück. Die Blu-ray von Filmjuwelen enthält sowohl die deutsche als auch die tschechische Tonspur im Format DTS-HD Master Audio 2.0 in Mono.
Bonusmaterial hätte mehr sein können, zumal das Booklet auch nur noch digital zum Download angeboten wird.
Ein Film, der den Retro Geist ,gerade den Stil der 1980er, atmet. Anleihen an „Star Wars“, wie die Szene in der Weltraumbar, und auch Ähnlichkeiten zu „Spacehunter – Jäger im All“ sind vorhanden. Trotzdem hat der Film genügend eigene Ideen und wirkt stellenweise wie ein Musikclip aus besagter Zeit. Insgesamt gesehen kann man den Film als dystopischen SF-Roadmovie mit Arthouse-Elementen, dramatischem Verlauf und guter Musik beschreiben. Der Film weist ordentliche Spezialeffekte auf und wirkt nie billig. Habe mich gut unterhalten gefühlt.
Das Bild weist kräftige Farben und eine ordentliche Schärfe auf.
Der deutsche Ton liegt im DTS-HD Master Audio 5.1 vor und besitzt eine überragende Räumlichkeit. Besonders die Surround-Lautsprecher werden effektiv genutzt, um eine greifbare Atmosphäre zu schaffen. Dialoge sind klar und gut verständlich. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Stimmen im Vergleich zu den Soundeffekten und der Musik zu leise sind.
Bonusmaterial liegt in Form einer ca. 26-minütigen Featurette mit neun verschiedenen Darstellern und Machern des Films vor. Ein wenig dürftig.
Die UFOs aus dem Film wurden in vielen Filmen wiederverwendet oder standen Pate für andere Filme, so auch noch bei Mars Attacks.
Ray Harryhausen ließ in diesem Film alles einfließen, was man zu jener Zeit über UFOs zu glauben dachte. Er führte sogar Gespräche mit dem UFO-Guru "Adamski", der die berühmtesten UFO-Fotos schoss und behauptete, mit Venusianern in Kontakt zu stehen. Eine straffe Dramaturgie des Filmes lässt keine Langeweile aufkommen. Auch wenn die Außerirdischen in ihren steifen "Space-Ritterrüstungen" etwas plump wirken, so ist das Design der Raumschiffe durchaus ansehnlich, wenn gleich das UFO "Am Tag, an dem die Erde stillstand" edler wirkt. Für die Zeit sind die Trickaufnahmen wirklich gut.
Zur kolorierten Fassung:
Darf man das? Einen Schwarz-Weiß-Film mit neuester Technik auf Farbe trimmen? Klar, wenn der Macher des Filmes noch lebt und dazu steht …
Wirklich gut gemacht. Harryhausen meint, endlich wären die Filme, wie er sie seinerzeit hätte drehen wollen – in Farbe! Das wäre aber wegen der hohen Produktionskosten nicht möglich gewesen.
Die Edition enthält sowohl die originale Schwarz-Weiß-Fassung als auch eine nachträglich kolorierte Farbfassung.
Die Schwarz-Weiß-Fassung punktet mit guten Kontrastwerten und einer angemessenen Schärfe. Das natürliche Filmkorn bleibt erhalten und sorgt für einen authentischen Kino-Look. In Szenen mit komplexen Spezialeffekten von Ray Harryhausen kann die Bildqualität aufgrund der damaligen Tricktechnik (Rückprojektionen) schwanken, was jedoch am Quellmaterial und nicht am Transfer liegt.
Die Farben der nachkolorierten Version wirken teils etwas kräftig oder unnatürlich (z. B. gelbliche Hauttöne), bieten aber eine interessante neue Perspektive auf den Klassiker.
Der Film enthält sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur in DTS-HD Master Audio 2.0 Mono. Die Mono-Spur klingt sehr sauber und klar, ohne nennenswerte Defekte.
Es ist zahlreiches Bonusmaterial, darunter Interviews mit Joan Taylor und Dokumentationen über Harryhausens Arbeit, enthalten.
Die wenigen Protagonisten des Films werden sehr sorgfältig charakterisiert und wirken wie verunsicherte Figuren in einem düsteren Schattenkabinett. Ihre von den „leiseren“ Schauspiels mächtigen Darstellern verkörperten Emotionen übertragen sich auf den Zuschauer, der bis zum Finale mit ansehen muss, wie sich die Suche nach Erfüllung und Geborgenheit nicht erfüllt und zum Scheitern verurteilt ist. Damit hat „Katzenmenschen“ mehr von einem tragischen Drama denn von einem klassischen Gruselfilm, spricht aber in regelmäßigen Abständen immer wieder das Empfangszentrum für Phantastisches und Übernatürliches an und bleibt damit stets bedrohlich und unheimlich.
Bild
Das Bild liegt im originalen Academy-Format von 1,37 : 1 vor.
Die Schärfe ist als hervorragend zu bezeichnen, wobei Nahaufnahmen der Schauspielerinnen zeittypisch weichgezeichnet sind. Die Grauabstufungen und die für den Film noir typische Lichtsetzung kommen durch die HD-Abtastung besonders gut zur Geltung. Altersbedingte Mängel wurden weitestgehend beseitigt; es gibt kaum Verschmutzungen oder Bilddefekte.
Ton
Sowohl der deutsche als auch der englische Ton liegen im verlustfreien Format DTS-HD Master Audio 1.0 (Mono) vor. Dialoge sind klar verständlich.
Das Bonusmaterial ist eher mittelprächtig und besteht aus einem 20-seitigen Booklet, 2 Interviews, 2 Audiokommentaren sowie einigen Trailern.
Van Damme in einer leidensreichen Rolle, ungewöhnlich, ihn so zerschunden schon am Anfang des Films zu sehen.
Auf jeden Fall hat es der Belgier kämpferisch immer noch drauf. Das bedeutet aber nicht, dass die Actionszenen deswegen gut sind. Obwohl Regisseur Peter Malota in dem Bereich ein erfahrener Mann ist, da er seit über 30 Jahren als Stunt Coordinator arbeitet, sind die Szenen nicht erwähnenswert, oft sogar unterdurchschnittlich.
Trotz allem ist der Film durchaus spannend und wendungsreich, wenn auch die Erzählweise des Films ein wenig nervt.
Bild
Die Schärfe ist gut bis sehr gut, wobei die Details in Gesichtern klar erkennbar sind. Der Kontrast ist stark und sorgt für eine gute Plastizität. Die Farben wirken natürlich.
Ton
Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet eine gute 5.1-Atmosphäre, die dem Film einen ordentlichen, aber nicht referenzwürdigen räumlichen Klang verleiht. Er erfüllt den Raum bei Schießereien solide, ohne dabei Akustik-Wunder zu vollbringen. Die Dialoge sind gut verständlich.
Herrlich abgedrehte Fantasy-Horror-Mixtur von Terry Gilliam. Heath Leadger und Mat Damon verkörpern die Gebrüder Grimm und sind für mich die Idealbesetzung in ihren Rollen. Besonders hervor sticht die Leistung Peter Stormares, der die Rolle des Mercurio Vivaldi verkörpert. Stormare spielt diesen überaus schräg und es gibt einiges zu lachen.Ansonsten gibt es einiges an Monstern,Effekte und abgefahrene Einfälle zu bestaunen.
Das Bild hat kräftige Farben und eine sehr gute Schärfe.
Der Ton ist sehr räumlich und dynamisch und die Surround-Lautsprecher werden intensiv für Umgebungsgeräusche genutzt.
Als Bonus gibt es lediglich das Booklet und einen Bonusfilm:
Robin Hood – Ghosts of Sherwood in 3D (Abenteuerfassung, entschärfte Fassung). Positiv hervorzuheben sind bei diesem Bonusfilm die sehr guten 3D-Effekte. Sehr gute Räumlichkeit und Pop-Outs
Herrlicher Fantasyfilm der 80er Jahre. Bunter Mix aus Fantasy und Sci-Fi, der originelle Elemente hat. Die wild zusammengewürfelte Gruppe, die sich zum Retten ihrer Welt auf den beschwerlichen Weg macht, besteht aus liebenswerten Charakteren. Selbst die bösen Räuber entpuppen sich als zutiefst menschliche Wesen. Liam Neeson ist in einer seiner ersten größeren Nebenrollen zu sehen.
Bild
Das Bild zeigt eine feine, natürliche Filmschärfe und wirkt sehr plastisch. Fast schon Referenz.
Ton
Der 5.1-Mix in Deutsch wirkt sehr räumlich, wirklich exzellent. Der Soundtrack kommt herrlich zur Geltung.
Das Bonusmaterial besteht aus einem sehr schönen Making-of und einem toll bebilderten Booklet mit seltenen Fotos und Werbematerial und dem abgefilmten Comic in englisch.
Das Mediabook besitzt eine teilweise lackierte Oberfläche, die einzelne Elemente des abgebildeten Kinopostermotives hervorhebt und dadurch fast plastisch wirkt. Sieht sehr schön aus. Die Auflage ist auf 333 Stück limitiert.
Die Legende vom schwarzen Mann gehört zu den urbanen Legenden. Von Schattenwesen ist die Rede, die sich in verschiedenen Formen manifestieren können und meistens im Schrank, in finsteren Ecken oder unterm Bett lauern. Von so einem Wesen wurde auch Tim (B. Watson) in seiner Kindheit heimgesucht und hat das erlebte bis heute nicht verarbeitet. Um den Schrecken zu verarbeiten kehrt er auf Anraten seiner Therapeutin an den Ursprungsort zurück und löst damit eine Kette schrecklicher Ereignisse aus.
Ich empfand den Film gerade durch die Mysteryelemente als sehr spannend. Vor allem mag ich Filme, welche sich erst mit der Zeit, wie ein Puzzle, zusammensetzen und man nicht alle Fakten von Anfang an versteht und kennt.
Bild
Die Bildschärfe ist als gut bis sehr gut zu bewerten, in dunklen Szenen gibt es ein wenig Filmkorn.
Ton
Der Ton ist wirklich exzellent, sehr gute Räumlichkeit.
Das Bonusmaterial ist bis auf das interessante Booklet sehr spärlich. Lobenswert ist noch, dass der Originalfilm von Ulli Lommel als Dreingabe im Mediabook enthalten ist.
Der Film fängt mit der Suche nach einem vermissten Expeditionsmitglied spannend an und hält die Spannung durchgehend. Mit der knackig kurzen Laufzeit von 76 Minuten und der straffen Inszenierung kommt keine Langeweile auf. Die Effekte sind für die damalige Zeit beeindruckend. Caltiki entstand in einer Zeit, in der das Monsterfilm-Genre boomte. Der Film gilt als italienische Variation von „The Blob“ und den Quatermass-Filmen.
Das Bild hat eine gute bis sehr gute Schärfe und einen beeindruckend starken Kontrast. Die Schwarztöne kommen tief zur Geltung. Filmkorn ist gering vorhanden. Wirklich sehr gute Bildqualität in Berücksichtigung des Alters des Films.
Die Blu-ray enthält den Film in zwei Bildformaten:
1.66:1 (Widescreen): Das standardmäßige Kinoformat.
1.36:1 / 1.33:1 (Full Frame / Open Matte): Diese Version zeigt die Effekte ohne Maskierung und bietet einen tieferen Einblick in Bavas Tricktechnik.
Der Ton der deutschen Neusynchro ist glasklar und liegt in DTS-HD Master Audio 2.0 Mono vor.
Das Bonusmaterial ist wieder mal sehr umfangreich und bietet dem geneigten Filmfan einen tiefen Einblick in die Entstehung des Films.
Rundum gelungenes Mediabook, das man in seiner Filmsammlung haben sollte.
1992 entstand dieser Sci-Fi-Action-Mix aus Versatzstücken von Terminator und Stirb langsam, mit einer Prise Demolition Man, in dem Martin Kove und Frank Zagarino aufeinander losgelassen werden. Die Dynamik zwischen dem Duo ist wirklich ganz nett anzusehen und tröstet über ein paar Längen hinweg, die sonst schwerer ins Gewicht fallen würden. Leider kommt der Film nicht über Mittelmaß hinaus. Auch die Effekte sind allerhöchstens mittelprächtig, Schauwerte sucht man vergebens. Für unterhaltsame 90 Minuten reicht es aber noch. Der Film war anscheinend ein moderater Erfolg und sorgte dafür, dass mit SHADOWCHASER 2 (1994) und SHADOWCHASER 3 (1995) zwei Sequels folgten, die ebenfalls von John Eyres inszeniert wurden.
Bild
Bei dem Bild dieser 16:9-Fassung handelt es sich um einen einfachen Upscale der Laserdisc. Die Bildqualität kommt trotzdem nicht über DVD-Niveau hinaus.
Ton
Hier wird Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0, jeweils für Deutsch und Englisch, als Surround-Sound geboten, welcher ganz okay ist.
Ein nervlich angeschlagener Mann (Ian) begibt sich auf eine Wanderung im Wald, um zur Ruhe zu kommen, wird jedoch von der Angst verfolgt, dass etwas ihn und andere Wanderer in der Wildnis stalkt. Alles nur Einbildung seiner angeschlagenen Psyche, oder etwa doch nicht? Die Ausgangslage ist schon mal spannend gemacht. Leider flacht die Spannung zur Mitte hin ab. Der exotische Wald und die zahlreichen Naturaufnahmen halten den Zuschauer trotzdem bei Laune. Die letzten 20 Minuten wird die Spannungsschraube noch mal angezogen und ein paar Splattereinlagen und Spezialeffekte gibt es auch noch zu bewundern. Der Film hat seine guten Momente ist aber Leider wieder nur Mittelmäßige Unterhaltung.
Das Bild hat eine knackige Schärfe. Die Naturaufnahmen kommen sehr detailiert mit kräftigen Farben zur Geltung.
Der Ton liegt deutsch im DTS-HD-Master-Audio-5.1-Format vor, womit man sich mitten im Geschehen fühlt.
Bonusmaterial gibt es gar keins. Obwohl der Film nur insgesamt Mittelmaß ist, habe ich den Kauf nicht bereut.
Sci-Fi-Action-B-Movie, welches den Flair der 80er/90er Jahre aufkommen lässt. Die Action ist gut choreografiert und es wird auf praktische Effekte gesetzt. Die Creature-Effekte der Aliens sind ebenfalls handgemacht und sehen verdammt gut aus. Die Inszenierung ist düster und mir wären ein paar Szenen die länger im Hellen spielen durchaus recht gewesen. Irgendwie kommt einem alles bekannt vor, aus zahllosen anderen ebenso gearteten Filmen. Trotzdem hat der Film eine angenehme Inszenierung, welche die Spannung ganz gut hält und noch mit einem überraschenden Ende aufwartet. Die Charaktere sind auch in diesem Streifen ohne Tiefgang, aber durchaus symphatisch, was zum mitfiebern einigermaßen reicht. Linda Hamilton hat hier nur eine Nebenrolle, agiert aber gewohnt souverän. Fazit: Leckerer Action-Sci-Fi-Snack, nicht nur für Retro-Fans.
Bild
Das HDR kommt hervorragend zur Geltung, da der Film fast nur im Dunkeln spielt. Brillante Bildschärfe. Fast schon Referenz.
Ton
Hat eine gute Dynamik, sehr guter Raumklang. Was gerade bei den zahlreichen Feuergefechten gut zur Geltung kommt.
Extras sind nur 2 Trailer, enttäuschend.
Kaufempfehlu ng, allein schon wegen des sehr guten HDR und der Bildschärfe.
Tsui Hark, König des Hongkong-Blockbusters, inszenierte nun dieses dritte Abenteuer um Detective Dee. Herausgekommen ist ein Mix aus Krimi, Action und Mystery, der gut zu unterhalten weiß und durch sein 3D einiges an Schauwerten bietet. Die Asiaten scheinen es wohl zu können, denn auch dieser Film liefert, meiner Meinung nach, ein 3D-Erlebnis auf Referenzniveau. Die 3D-Effekte liegen in einer Klarheit und solch einer Tiefe vor, wie ich sie bisher selten gesehen habe.
Der Ton ist ebenfalls auf Referenzniveau und klingt sehr kraftvoll.
Bonusmaterial ist mit Making-of und Podcast ausreichend, mehr wäre jedoch wünschenswert.
Er hat geschafft, was den wenigsten deutschen Regisseuren vergönnt ist: Er liefert Genre-Kino auf Hollywoodniveau. Schon erstaunlich, wie es der umstrittene deutsche Regisseur Uwe Boll immer wieder schafft, aus populären und leichten Stoffen ansehnliche Filme zu machen. Genauso erstaunlich ist es, dass Boll dafür viel Verachtung und Schelte erntet. Nun, mir sind die Kritiken relativ egal, da ich mir immer mein eigenes Bild machen möchte. In diesem Fall wurde ich mit einem unterhaltsamen Mix aus Vampir- und Mittelalterfilm belohnt. Kein Meisterwerk, aber durchaus gutes Futter fürs Heimkino.
Das UHD-Bild bietet einen guten Kontrast und verbesserte Farben. Die Verwendung von HDR10 sorgt für eine bessere Dynamik. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine solide HD-Aufwertung, die den Film in seiner besten Heimkino-Qualität präsentiert, aber kein absolutes 4K-Referenzmaterial ist.
Der Ton liefert eine ordentliche Surroundkulisse.
Extras gibt es kaum. Hab mal beim Audiokommentar reingehört. Der ist ganz spaßig, denn Boll lästert da über seine Darsteller ab.
Ende der 1980er zieht die Jugendliche Sara mit ihrer Familie in einen Provinzort in Katalonien. Nach einer Partynacht trifft sie im Wald auf eine mysteriöse Mädchen-Gestalt im Kommunionkleid, die eine Puppe hält. Auf den ersten Blick denkt man, der Film könnte in Richtung "Annabelle" gehen, doch der Film schlägt eine andere Richtung ein. Schauspielerisch überzeugen die beiden Hauptdarstellerinnen. Vor allem Carla Campra als Sara agiert glaubwürdig.
Der Independent-Film mausert sich zu einem überraschend spannenden Vertreter der Ghosthouse-Filme und wartet mit einem unvorhersehbaren Ende auf.
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Für 80er-Flair setzt der 2,35:1-Transfer häufig auf bräunliche und entsättigte Farben; nachts wird das Bild bläulich. Schärfe und Details fallen hoch aus (bis auf einige Totalen), Rauschen geriet etwas kräftiger. Der homogene Kontrast liefert gutes Schwarz.
Ton
Der 5.1-Mix lässt die Geräuschkulisse und den Score gut räumlich spielen. Bässe und Dynamik sorgen für Spannung, reißen aber keine Bäume aus.
Das Mediabook enthält das übliche Booklet und das Filmposter, ansonsten ist das Bonusmaterial spärlich.
Der Film ist eine wilde Mischung aus Abenteuer (Indiana Jones und die Mumie lassen grüßen), Fantasy und Horror, mit einer guten Prise asiatischen Humors. Das 3D ist großartig, gerade bei den zahlreichen Pop-out-Szenen. Man kann schon Referenz dazu sagen.
Die Inszenierung erinnert etwas an das 80er-HK-Kino von Tsui Hark und lässt keine Langeweile aufkommen. Allerdings muss man sich schon auf die asiatische Inszenierung einlassen können, da diese häufig durch Slapstickeinlagen geprägt ist. Mir hat es jedenfalls gefallen.
Das Steelbook ist in einem angenehmen Grün gehalten und zeigt ein Dschungelmotiv in Form eines Totenschädels. Es hat eine schöne Prägung und Haptik. Innen ist ein Motiv aus dem Film in Schwarz-Weiß abgebildet. Der Film liegt als 2D- und 3D-Fassung vor.
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Es bietet eine hohe Schärfe, kräftige Farben und einen guten Kontrast, was dem bildgewaltigen Fantasy-Adventure zugutekommt. Zu dem 3D habe ich ja schon alles gesagt.
Ton
Er bietet eine gute Dynamik und räumliche Effekte, passend zu den Actionszenen.
Großartiger Filmklassiker nach literarischer Vorlage.
Mit dem damals 37-jährigen Kirk Douglas als Odysseus, der bildschönen Silvana Mangano als Penelope und Anthony Quinn als arrogantem und selbstherrlichem Anwärter auf den Platz als Nachfolge-Ehemann.
So toll wie auf dieser Blu-ray habe ich den Film, der hier im Format 1,37 : 1 vorliegt, noch nie gesehen. Frei von Schmutzpartikeln und möglichen Kratzern ist das HD-Bild wirklich ausgezeichnet und teilweise gestochen scharf. Die Farbgebung, der Kontrast und der Schwarzwert sind ebenfalls ausgezeichnet. Auffallend ist, dass das Filmkorn – vermutlich durch die Restauration – auf das Minimalste weggefiltert wurde.
Der Ton liegt deutsch in DTS HD MA 2.0 vor und ist theatralisch, mit einer klassischen, fast schon literarischen Ausdrucksweise. Die Stimmen sind oft kräftig und akzentuiert, was dem epischen Charakter des Films entspricht.
Als Bonus gibt es noch die erweiterte Filmfassung sowie die 42-minütige Dokumentation "Die phantastische Reise des Odysseus". Eine rundum gelungene Veröffentlichung.
Im Stream auf Amazon Prime ist die 4K-Version hervorragend. Keine Ahnung, ob man das Bild nochmal aufgemotzt hat, aber hier hat das Bild eine knackige Schärfe und starken Kontrast, sodass es wirklich plastisch wirkt.
Der Film ist ein typisches B-Movie und Popcorn-Kino der 80er-Jahre. Der Streifen erzählt zwar eine Geschichte, die aber nur als Vehikel dient, um die hervorragenden 3D-Effekte zur Schau zu stellen. Besonders wenn sich z. B. der wurmartige Parasit von der Decke fallen lässt und die Kamera das so einfängt, als ob der Zuschauer attackiert wird, macht das schon was her. Ich hatte meinen Spaß und habe mich gut unterhalten gefühlt.
Das Bild der 3D-Fassung ist nun richtig scharf allerdings ist einiges an Filmkorn vorhanden Aber anders ging wohl die Restaurierung nicht. Dafür kommen aber die Pop-Outs sehr gut zur Geltung. Der Ton ist kräftig und klar in der Neufassung und liegt deutsch in DTS-HD Master Audio 2.0 vor. Die Kinofassung und die VHS-Fassung des Tons kann man auch noch auswählen.
Das Bonusmaterial ist wie immer reichhaltig bei Wicked Vision. Mir haben hier das informative Booklet sowie die Dokus "Three Dimensions of Terror: Filming Parasite" und „Restoring Parasite“ – Einblicke in die Restaurierungsarbeit des Films – am besten gefallen. Klare Kaufempfehlung.