Hier haben wir einen dieser klassischen 50er-Jahre-Monsterfilme, in denen gewaltige Exemplare einer bestimmten Spezies zu einer ernsthaften Bedrohung für Teile der Menschheit werden. Der Film hat zwar spannende Momente und das Monster ist auch gut und für damals ungewöhnlich animatronisch gestaltet, aber mir wird generell zu viel geredet (Krisengespräche) in dem Film. Dennoch ist der Film schon sehenswert, gerade für Nostalgiker.
Die Bildschärfe ist sehr gut und bietet eine hohe Detaildichte. Der Kontrast ist sehr gut.Einige Filmkörner gibt es. Der Ton ist sehr gut und die Sprache ist klar.
Der Ton liegt in Mono vor und ist klar in Sound und Dialogen.
Die Extras sind nicht so umfangreich wie erhofft und bestehen aus einem 24-seitigen Booklet, zwei Audiokommentaren, zwei Trailern zum Film, einer coolen Super-8-Fassung sowie Werberatschlägen und Aushangfotos.
Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf den Filminhalt, den ich im Kino gesichtet habe, da es noch keine Blu-ray-Auswertung gibt. Ein Freund überredete mich zu einem Kinobesuch in unserer Kleinstadt und ich habe es nicht bereut, zumal mich das klassische Frankenstein-Thema seit jeher fasziniert hat und ich mir gerne neue Variationen ansehe. Der Film beginnt in den 1930er Jahren. Die Kulissen und Requisiten wirken authentisch und wenn man sich auf die ungewöhnliche Neuinterpretation dieses Klassikers einlässt, wird man nicht enttäuscht. Christian Bale und Jessie Buckley sind hervorragend in ihren Rollen und man merkt ihnen die Spielfreude an. Was im Ansatz mit der klassischen Geschichte von Frankenstein bzw. deren Fortsetzung „Frankensteins Braut“ beginnt, entwickelt sich zu einer Art Bonnie und Clyde. Ja, sogar Ansätze von Romeo und Julia sind erkennbar. Genau diese Verwischung und Vermischung von Grenzen und Geschichten lässt was Erfrischendes Neues entstehen. Genau diese Mischung lässt auch keine Langeweile aufkommen. Wirklich sehr gute Neuinterpretation, wenn auch nicht volle Punktzahl. Allein die neue Geschichte verdient eine Kaufempfehlung.
8,5/10 Punkte
NEMESIS hat ein ordentliches Maß an Action, aber auch an inszenatorischem Einfallsreichtum und enormer Abwechslung zu bieten.
Meiner Meinung nach ist dies Albert Pyuns bester Film. Oliver Gruner ist hier ebenfalls in einer seiner besten Rollen zu sehen und kann seine Kampftalente zum Besten geben.
Bild
Das Bild weist eine beachtliche Schärfe und Details auf. Gerade bei den Endzeitkulissen und Nahaufnahmen von Gesichtern kommt dies sehr gut zur Geltung. Die Farben sind kräftig, ebenso die Schwarzwerte. Das Filmkorn wirkt natürlich, aber nicht aufdringlich.
Ton
Der deutsche Ton liegt in zwei Varianten vor:
Dolby Digital 5.1 (Upmix): Ein künstlich hochgerechneter Mehrkanalton.
Dolby Digital 2.0 Stereo: Die ursprüngliche, native Tonfassung.
Die 2.0-Stereo-Spur kann ich hier empfehlen, da sie nicht künstlich gesplittet wurde und natürlicher klingt. Dialoge sind sehr gut und klar zu verstehen.
Das Bonusmaterial ist mit Booklet, Making-of sowie allen 3 Filmfortsetzungen äußerst umfangreich Klare Kaufempfehlung.
Der Streifen sprüht nur so vor Testosteron und 70er-Atmosphäre. Reynolds ist in Topform, der klasse Südstaatensumpfflair und legendäre Autoverfolgungsjagden reißen das Lenkrad mal ganz locker rum und garantieren einen tollen Actionkrimi.
Bild
In Nahaufnahmen und gut ausgeleuchteten Szenen zeigt die Blu-ray eine deutliche Steigerung zur DVD. Details auf Gesichtern sind gut erkennbar. Die Farben sind kräftig, allerdings könnte der Kontrast um einiges besser sein. Sichtbare Artefakte oder Blockbildung sind selten, aber vorhanden.
Ton
Der Ton liegt in Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 Mono vor. Die Tonspur klingt insgesamt recht flach, frequenzarm und weist den typischen, etwas blechernen Klang älterer Mono-Kinoaufnahmen auf. Die Dialoge sind gut verständlich, weisen aber ab und an auch diesen blechernen Klang auf.
Wer den Film wegen brachialer Soundeffekte oder modernem Raumklang kauft, wird enttäuscht, da es sich um eine reine Mono-Präsentation handelt. Die Blu-ray bietet jedoch die bisher sauberste und verständlichste Version der deutschen Fassung.
Bonusmaterial ist ziemlich bescheiden und besteht aus Booklet und Original-Kinotrailer.
Fazit : Trotz der erwähnten Mängel lohnt die Anschaffung für Freunde der 70er Jahre und Burt-Reynolds-Fans.
Unterschätztes kritisches Frühwerk von Roland Emmerich über Wettermanipulation und deren Auswirkungen auf das gesamte Klimasystem. Heutzutage aktueller denn je. Tricktechnisch und schauspielerisch überzeugt der Film. Wirklich spannend wird es allerdings erst in der letzten halben Stunde.
Bild
Das Bild überzeugt mit einer soliden Schärfe und kräftigen, natürlichen Farben. Sichtbare Verbesserung zur DVD. Ein feines, natürliches Filmkorn ist sichtbar und deutet auf eine authentische Restaurierung hin.
Ton
Der Ton liegt in Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 (verlustfreier moderner Upmix) und in
Deutsch PCM 2.0 / DD 2.0 (Original Stereo / Downmix) vor. Der 5.1-Upmix nutzt die hinteren Kanäle primär für eine breitere Stereo-Kulisse und künstlich erstellten Raumklang, welcher gerade in den Weltraumszenen gut zur Geltung kommt und diese aufwertet. Die Dialoge sind klar verständlich. Diese Tonspur ist in diesem Fall klar zu bevorzugen.
Das Bonusmaterial ist reichhaltig und besteht u. a. aus einem 40-seitigen Booklet, der Soundtrack-CD und dem Bonusfilm "Moontrap“.
Grandioses Erstlingswerk von Luc Besson auf den Spuren von Mad Max. In einer ihrer ersten Rollen sind Jean Reno und Fritz Wepper zu sehen. Das Besondere: Der Film ist ein Schwarz-Weiß-Film, während des gesamten Films gibt es so gut wie keinen Text, da die Menschheit das Sprechen so gut wie verlernt hat. Es wird lediglich zweimal "Bonjour" geflüstert …
Bild
Die Neuabtastung holt das Maximum aus altem Quellmaterial heraus. Man kann von einer gelungenen HD-Schärfe sprechen. Da der Film in Schwarz-Weiß gedreht wurde, sind die Kontrastwerte durch die Restaurierung ebenfalls ordentlich. Altersbedingte Verschmutzungen wurden entfernt.
Ton
Das Mediabook bietet den französischen Originalton im Format DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo. Eine deutsche Sprachfassung existiert aufgrund des fehlenden Dialogs nicht.
Die minimalistischen Synthesizer-Klänge kommen klar und gut zur Geltung.
Bonusmaterial sind das obligatorische Booklet, der Kinotrailer und eine Bildergalerie.
Fazit: Cooler Endzeitfilm mit einigen genialen Einfällen. Kaufempfehlung.
Atmosphärischer Gothicgrusel mit Christopher Lee, welcher gut unterhält. Die letzten 20 Minuten heben den Film dann noch etwas über das Mittelmaß hinaus.
Bild
Das Bild weist eine solide Schärfe auf, deutlich besser als DVD, aber keine Referenzwerte. Der Kontrast kommt durch das Schwarz-Weiß-Bild gut zur Geltung.
Ton
Der deutsche Ton liegt im Format DTS-HD Master Audio 1.0 Mono vor und bietet klar verständliche Dialoge. Hintergrundgeräusche wurden durch die Rekonstruktion bemerkbar bereinigt.
Der orchestrale Soundtrack klingt sauber.
Bonusmaterial gibt es, aber es ist nicht erwähnenswert, bis auf den schicken Schuber, in dem die Blu-ray steckt und der ein anderes Motiv als auf dem Blu-ray-Cover bietet.
Wie "Heavy Metal" nutzt auch "The Spine of Night" die Rotoskopie-Technik, bei der echte Schauspieler gefilmt und anschließend animiert werden. Dies verleiht dem Film einen sehr realistischen Look. Überhaupt kann man den Film als Hommage an „Heavy Metal“ ansehen, wenn nicht sogar als dessen Erbe. Sehr schön animierter Fantasykracher zwischen Metal-Albumcover und Kunstwerk, zwischen grobschlächtig und genial, zwischen aus der Zeit gefallen und zeitlos. Grandios.
Bild
Die 4K-Version bringt die handgemalten Hintergründe und die detaillierte, oft blutige Grafik besonders gut zur Geltung. Durch das HDR10 sind Kontrast und Farben schön kräftig.
Ton
Die deutsche Tonspur liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet ein glasklares Klangbild bis hin zu brachialen Soundeffekten. Dialoge sind sehr gut verständlich.
Das Bonusmaterial ist mit Booklet, ausführlichem Making-of, zwei Kurzfilmen und Audiokommentar umfangreich ausgefallen.
Das Mediabook besitzt eine wunderschöne Optik. Einzelne Elemente (wie die magische blaue Blume oder Bluteffekte) sind mit glänzendem Spotlack hervorgehoben.
Der dystopische Sci-Fi-Film hat mich angenehm überrascht. Mit seinem eigenen Worldbuilding, einer spannenden Geschichte und dem Setdesign setzt er eigene Akzente. In den letzten ca. 30 Minuten wird nochmal ordentlich an der Spannungsschraube gedreht.
Bild
Fältchen und Oberflächenstrukturen werden etwas deutlicher dargestellt als bei der BD. Die UHD hat gegenüber der Blu-ray das knackigere Bild mit deutlich besseren Schwarzwerten und Kontrasten. Die UHD bietet insgesamt somit ein solides Bild, wenn auch nicht auf Referenzniveau.
Ton
Die deutsche Tonspur bietet exklusives Dolby Atmos mit Dolby-TrueHD-7.1-Kern. Der Ton ist wirklich hervorragend und besitzt eine dichte Klanglandschaft. Die deutsche Atmos-Spur wirkt sehr räumlich. Umgebungsgeräusche wie fliegende Drohnen sind präzise platziert.
Bonusmaterial in Form von zwei kurzen Making-of-Featurettes sowie ein Interview, Trailer und Konzeptzeichnungen runden diese gelungene Veröffentlichung ab.
Fazit: Visuell atmosphärisches SciFi-Drama mit Coming-of-Age-Story und Ökobotschaft, welches einen Kauf wert ist.
Man sollte keinen Actionfilm erwarten. Der Film ist ein tiefberührendes Drama wie auch Charakterstudie, garniert mit großartigen Landschaftsaufnahmen. Wenn man sich darauf einlässt, unterhält der Film trotz Aktionsarmut hervorragend.
„East of the Mountain“ wird fast ausschließlich von seinem Hauptdarsteller Tom Skerritt durch seine zurückgenommene und berührende Performance quasi im Alleingang getragen. Obwohl er beim Dreh des Streifens schon kurz vor 90 ist, wirkt er immer noch fit.
Schön ist, dass Skerritt als lebende Legende zum Karriereende hin nochmal die Gelegenheit erhält, in einem ganz auf ihn persönlich zugeschnittenen Star-Vehikel zu glänzen und nochmal nachdrücklich unter Beweis zu stellen, dass es sich bei ihm seit jeher um einen der unterschätztesten Schauspieler überhaupt handelt.
Bild
Die Blu-ray zeigt eine hohe Detailtiefe, z. B. Falten und Barthaare werden scharf und klar abgebildet. Die Farben wirken authentisch und natürlich.
Ton
Da es sich um ein ruhiges, melancholisches Drama handelt, ist der Ton primär auf klare Dialoge und eine stimmungsvolle Untermalung der Landschaftsaufnahmen ausgerichtet.
Bonusmaterial ist nur der Trailer und eine Slideshow.
Ein lohnenswerter Film, trotz wenig Bonusmaterial.
Der Film ist handwerklich solide inszeniert, sehr schöne Ausstattung. Die Kostüme und Kulissen wirken sehr authentisch. Die Darsteller machen ihren Job gut und wirken ebenfalls glaubwürdig. Atmosphärisch gibt es ein paar gute Momente, jedoch ist die Spannung nur auf Mittelmaß wie auch der gesamte Film.
Bild
Dem Bild mangelt es an Detailtiefe, kein HD-Feeling, die Schärfe ist eher auf dem Niveau einer DVD. Oft ist starkes Filmkorn erkennbar.
Ton
Die deutsche Tonspur liegt im Format DTS-HD Master Audio 5.1 vor, ist aber leider qualitativ auch nicht besser als das Bild, im Gegenteil. Es gibt keine nennenswerten Toneffekte. Sehr viel Nachhall, aber die Dialoge sind noch gut zu verstehen.
Das Bonusmaterial besteht nur aus dem Filmtrailer und einer Trailershow.
Kaufempfehlung nur bedingt für Komplettisten von Haunted-House-Filmen, mangels BD-Qualität und der Mittelmäßigkeit des Films.
Schließt inhaltlich an "The Wave – Die Todeswelle" an und zeigt eindrucksvoll die reale Gefahr von tektonischen Bewegungen hier in Europa. Die Charaktere (die selben aus Teil 1) sind gut ausgearbeitet und so fiebert man mit ihnen mit, als sie in diese zweite Katastrophe schlittern. Ist die erste Stunde noch vorwiegend Drama, bekommt man in den letzten 30 Minuten einen Katastrophenthriller geboten, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Auch die Spezialeffekte sehen hochwertig aus.
Bild
Der HD-Transfer (1080 p) liefert eine solide Grundschärfe und feine Details, welche besonders bei den imposanten Effekten des Erdbebens und bei den Nahaufnahmen zur Geltung kommen.
Das Bild ist in kühlen Tönen gehalten, sodass auch der Kontrast verhalten ausfällt. Denke aber, dass dies ein Stilmittel ist und somit nicht negativ in die Bewertung einfließt.
Ton
Der Ton liegt in Deutsch in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und kommt sehr dynamisch und druckvoll rüber, was in den Katastrophenszenen wirkungsvoll rüberkommt.
Bonus sind der Trailer zum Film, eine Trailershow sowie zwei Featurettes, die leider sehr kurz ausfallen.
Die Story ist cool und mit mehr Budget, besseren Schauspielern und einem ausgereiften Drehbuch hätte aus dem Film ein Hit werden können. So wirkt aber leider alles nur billig und in die Länge gezogen. Sicher, der Film ist als Verneigung vor den 80ern und der Videotheken-Ära zu sehen, aber Spannung kommt nicht wirklich auf. Der Kurzfilm, auf dem dieser Spielfilm beruht, ist auch auf der Disc als Bonus enthalten und hat mir weitaus mehr gefallen.
Bild
Die Bildschärfe ist überraschend gut. Gerade in den dunklen Szenen in der Videothek werden gute Kontrastwerte erreicht.
Ton
Der deutsche Ton hat eine hochwertige Tonspur im Format DTS-HD Master Audio 5.1. Es werden gezielt Soundeffekte und Musik genutzt, um den Charme alter Videotheken und Trash-Filme einzufangen.
Das Bonusmaterial ist reichhaltig und informativ.
Fazit: Möchtegern-Kult-Streifen, der aber am geringen Budget und zu dünnen Drehbuch scheitert. Die Ausstattung der Blu-ray ist ordentlich, ebenso Bild und Ton. Schade, dass der Film da nicht mithalten kann. Den Kauf der Blu-ray kann ich nicht empfehlen.
Der Film ist im Retro-Stil der 80er-Jahre gestaltet und hat durchaus seinen Charme. Leider empfinde ich die ersten 35 Minuten als ziemlich belanglos und als endlich die erwartete Alienaction passiert, ist der Film gefühlt schon fast wieder vorbei. Mit 74 Minuten ist der Film arg kurz geworden. Trotz allem unterhält der Film, gerade im 2. Abschnitt, aber es wäre weitaus mehr drin gewesen. Das Ende ist durchaus originell und schielt auf einen zweiten Teil hin …
Bild
Der Film ist in knalligen Neonfarben gehalten. Das Bild wirkt lebendig. In helleren Szenen und bei Außenaufnahmen ist der Detailgrad hoch, etwa bei Hauttexturen oder den praktischen Effekten der Aliens.
Ton
Beide Sprachfassungen nutzen verlustfreies DTS-HD Master Audio 5.1.
Die Surround-Kanäle kommen während der Action-Szenen besonders gut zur Geltung. Umgebungsgeräusche und Effekte werden mit ordentlich Power wiedergegeben.
Die Dialoge sind gut verständlich, auch wenn der Score in manchen Momenten etwas dominant abgemischt ist.
Das Bonusmaterial ist mit Booklet, Making-of, Audiokommentar und Storyboard ganz ordentlich ausgefallen.
Fazit: Film unterhält zwar durch den Retro-Stil, kommt aber viel zu spät in die Gänge. Bonusmaterial weiß zu gefallen und das Mediabook ist in einer schicken Neon-Optik gehalten. Kann man kaufen, muss man aber nicht.
Gleich vorweg: Mir hat der Film ausgesprochen gut gefallen. Er ist kein Zombieschocker wie „Army of the Dead“, sondern die Untoten nehmen eher eine untergeordnete Rolle ein. Der Film baut von Anfang an eine bedrohliche Stimmung auf, die mit der Laufzeit des Filmes an Intensität gewinnt. Der Score unterstützt musikalisch hervorragend dieses Gefühl der Bedrohung. Daisey Ridley spielt ihre Rolle sehr verletzlich, menschlich und überaus glaubhaft. Einige Actionszenen mit Zombies sind auch vorhanden, sind aber wohl dosiert und verfehlen ihre Wirkung in ihrer Intensität nicht. Insgesamt ist der Film eine gelungene Mischung aus Endzeit, Roadmovie und Drama, mit einer Brise Zombieaction. Nicht der ganz große Wurf, aber überaus gelungen.
Bild
Das Bild weist kräftige Farben und eine knackige Schärfe auf. Details, z. B. Gesichtsfalten, sind sehr gut erkennbar. Der Kontrast ist ordentlich.
Ton
Der Ton liegt in Deutsch in DTS-HD MA 5.1 vor. Szenen mit Hubschraubern kommen über die Surround-Kanäle besonders gut zur Geltung. Kurze, kräftige Soundeffekte wie das Eintreten von Türen oder Schüsse werden präzise und mit deutlichem Nachhall über die Lautsprecher wiedergegeben. Dialoge kommen klar und verständlich rüber.
Der Horror-Anthologiefilm bewegt sich auf unterhaltsamem Mittelmaß. Leider wird das Vergnügen durch die im Anschluss beschriebenen Mängel erheblich getrübt, auf die ich jetzt explizit eingehen möchte.
Bild
Das Bild ist leider ziemlich unscharf und häufig von Kratzern, Laufstreifen und Schmutz durchzogen. Viele Szenen sind so unterbelichtet, dass Details kaum erkennbar sind. Schlechter geht es kaum.
Ton
Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur liegen in DTS-HD Master Audio 2.0 (Mono) vor. Leider ist der Ton fast genauso eine Vollkatastrophe wie das Bild. Es gibt asynchrone Passagen, bei denen Dialoge zu hören sind, während die Lippen der Schauspieler geschlossen bleiben. Der Ton klingt dumpf und blechern und ist mit Rauschen durchzogen, die Dialoge sind trotzdem verständlich.
Das Bonusmaterial ist ebenfalls katastrophal und besteht aus einem Booklet. Auf der Blu-ray ist nur noch eine Bildergalerie enthalten. Das Booklet ist genau so eine Enttäuschung, denn anstatt dass man dort Hintergrundwissen zu dem vorliegenden Film vermittelt bekommt, nimmt uns der Autor mit auf einen Streifzug durch die Geschichte des Anthologie-Horrorfilms. Sicher irgendwie auch interessant, aber ich hätte gerne Infos zu dem Film gehabt.
Fazit: Das Mediabook ist in jeder Hinsicht nicht zu empfehlen. Ich kann nur jedem raten, sein Geld anderswo auszugeben.
Man darf bei diesem Film keinen Werwolf-Film wie "The Howling" erwarten, denn der Werwolf spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch sind ein paar gut dosierte Horrorszenen vorhanden. Die Darsteller sind mir komplett unbekannt, machen aber ihre Sache gut und spielen ihre Rollen glaubhaft.
Der besagte Titelheld erinnert mich an Scott Adkins in "Undisputed 2". Mag daran liegen, dass er sich am Anfang wie Yuri Boyka benimmt und auch optisch so aussieht und eine ordentliche Kneipenschlägerei vom Zaun bricht. Außerdem hat er auch die Synchronstimme, die Adkins im besagten Streifen hat. Der Film ist ordentlich inszeniert, hat eine mythische Atmosphäre und nett choreografierte Kampfszenen zu bieten. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, wirkt aber nie albern. Die Filmmusik ist überaus beeindruckend und passt gut zum Geschehen.
Insgesamt ist der Streifen ein kleiner Geheimtipp.
Bild
Das Bild liegt im Format 1,78 : 1 vor, hat kräftige Farben, eine hervorragende Schärfe und weist einen ordentlichen Kontrast auf.
Ton
Der Ton liegt in Deutsch in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet eine ordentliche Surround-Sound-Kulisse. In solchen Szenen, wie am Anfang im Wald, kommt das gut zur Geltung.
Bonusmaterial liegt in Form des Kinoposters zum Film, eines Booklets sowie Interviews und diverser Trailer vor.
Überall wurde WITCHBOARD als Remake des Streifens von 1986 angekündigt, was ich nicht nachvollziehen kann. Die Story ist eine völlig andere, selbst das Hexenbrett ist anders gestaltet und hat auch eine andere Funktionsweise. Die darstellerischen Leistungen sind solide, aber nicht herausragend. Herausgekommen ist jedenfalls ein sehr spannender Horrorthriller, der neben der malerischen Kulisse von New Orleans auch einiges an Effekten und Blut zu bieten hat. Anderen Meinungen zum Trotz empfinde ich den Film keinesfalls als zu lang geraten, da er durchweg spannend und straff inszeniert ist. Nicht ganz so gut wie das Original, aber trotzdem eine kleine Horrorperle.
Bild
Das Bild hat eine knackige Schärfe und prächtige Farben, Details sind gut erkennbar. Der Kontrast ist solide und ein gutes Schwarzwertniveau ist erkennbar.
Ton
Die deutsche Tonspur liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und entfaltet über die Surround-Kanäle eine atmosphärische Horror-Kulisse.
Meine Frau würde wieder sagen: ein Schießfilm oder auch Männerfilm. Ja, iss er. Will aber auch gar nichts anderes sein. Der Film unterhält ganz gut und man hat seinen Spaß, was will man mehr bei einem No-Brainer. Dass er einen ähnlichen Handlungsverlauf hat wie Death Wish 3, dürfte jedem bekannt sein, stört mich aber nicht. Parallelen zu "Die glorreichen Sieben" sind ebenfalls vorhanden.
Woran es „City Commando“ mangelt, ist vor allem ein echtes Profil für seine Hauptfiguren. Bis auf dem Teamleader Bill bleiben die anderen Charaktere ziemlich flach.
Es gibt einige Schlägereien, Schießereien und handfeste Auseinandersetzungen zu sehen.
Die Action ist ruppig und gut gemacht, jedoch hätte sie ruhig mehr sein können. Gehobene Durchschnittskost.
Bild
Die HD-Qualität ist für einen B-Movie aus den 80ern als gut bis sehr gut zu bewerten. Die Schärfe ist bei Tageslichtszenen sehr gut, in dunklen Szenen jedoch oft schwächer Der Transfer ist sauber und das Bild hat kräftige Farben.
Ton
Der Ton ist glasklar und in Deutsch und Englisch in DTS-HD Master Audio 1.0 (Mono) enthalten. Dialoge sind sehr gut verständlich, keine Störgeräusche.
Das Bonusmaterial ist ein Witz. Da hat man sich gar keine Mühe gegeben für den üppigen Preis.
Ich fand den Film klasse, von vorne bis hinten. Nur dass der Handlungsablauf nicht wirklich Überraschungen bot und irgendwie an "Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence" erinnerte. Vielleicht diente auch besagter Film als Inspirationsquelle. Bild und Ton der Blu-ray sind ebenfalls Top.
Trotzdem von mir 8,5/10 Punkte.
Die 50er Jahre waren in den USA geprägt vom Aufblühen der Wirtschaft und Konsumkultur und es war der Beginn vom Produzieren herrlicher Science-Fiction-Trash-Fließba ndproduktionen.
So gehört auch dieser Film zu letzterem, obwohl ein großes Filmstudio an der Entstehung beteiligt war. Thematisch geht es Richtung Frankenstein. Leider ist der Streifen nur als durchschnittlich zu bewerten.
Etwas zu geschwätzig, aber doch nie nervig oder langweilig, plätschert der Streifen vor sich hin. Echte Höhepunkte gibt es ebenso wenig wie echte Tiefpunkte. Die Filmtricks gehen in Ordnung.
Bild
Die Blu-ray bietet ein scharfes, klares Bild im Format 1,78 : 1 mit hohem Detailgrad. Der Schwarz-Weiß-Film hat einen sehr guten Kontrast, was den düsteren „Noir“-Stil des Films unterstreicht. Das Filmkorn wirkt natürlich und nicht aufdringlich.
Ton
Der Ton liegt in klarem DTS-HD 2.0 Mono vor, was die musikalische Untermalung gut zur Geltung kommen lässt.
Das Bonusmaterial ist sehr umfangreich, besonders das 40-seitige Booklet sei hier gelobt.
Für Liebhaber der 50er Jahre trotz Mittelmäßigkeit trotzdem Kaufempfehlung.
Der Film wandelt auf ähnlichen Spuren wie "Man On Fire" (Original und Remake). Lundgren versucht, sehr gefühlvoll zu wirken, gerade im Umgang mit dem Mädchen. Was ihm auch durchaus gelingt. Seine Gegner dagegen bekommen die übliche Behandlung mit Martial Arts und Wumme. Durchaus ansehnlicher, aber durchschnittlicher Actionfilm. Die Actionszene am Anfang fand ich besonders gelungen.
Bild
Die Fassung liegt in 1,78:1 (1080p) vor. Die 16:9-Version ist ein „Open-Matte“- oder beschnittener Transfer, da der Film ursprünglich fürs Fernsehen produziert wurde.
Das Bild basiert technisch auf einem SD-Upscale und kann daher keine echte HD-Schärfe bieten Es bietet aber eine saubere Darstellung im Vergleich zur DVD.
Ton
Die 5.1-Fassung versucht, das Geschehen durch die Einbindung der Surround-Kanäle und eines separaten LFE-Kanals (Subwoofer) immersiver zu gestalten, was ihr auch ganz gut gelingt. Allerdings ist dieser Effekt oft zu frontlastig, was dem ursprünglichen Stereoton geschuldet ist.
Die 2.0-Stereo-Spur ist die bessere Wahl, da die Dialoge in der 5.1-Fassung oft zu leise und die Effekte zu laut wirken.
Bonusmaterial ist bis auf die gekürzte TV-Fassung keins an Bord.
Spannender Okkult-Horror mit Tawny Kitaen, der hübschen Exfrau von David Coverdale. Die Darsteller sind solide und die Story war damals noch recht originell. Kevin S. Tenney, welcher Drehbuchautor und Regisseur ist legt sein Hauptaugenmerk auf die drei Protagonisten, die für ein B-Movie dieser Art erstaunlich gut und glaubwürdig charakterisiert sind. Diese machen im Verlauf der Handlung sogar eine Entwicklung durch, springen zum Teil über ihre Schatten und begraben alte Streitigkeiten um gemeinsam der Bedrohung auf den Grund zu gehen. Witchboard, eine kleine, originelle Perle des 80er-Jahre-B-Geisterhorrorfilm s.
Bild
Das Bild im Format 1.85:1 ist überwiegend scharf und detailreich. Die Farben wirken natürlich und kräftig. Der Kontrast und die Schwarzwerte sind solide. Leichtes Filmkorn ist vorhanden. Negativ fällt auf, dass es in manchen Szenen leichte Kompressionsartefakte und gelegentlich leichtes Bildzittern gibt.
Ton
Die deutsche sowie die englische Tonspur liegen in DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo/Mono-Mix) vor. Die Dialoge sind klar und verständlich.
Bonusmateria l ist reichlich vorhanden. Besonders hervorzuheben sind hier „Making-of" sowie der Beitrag "On Set with the Makers".
Ursprünglich war der Film als fünfter Teil der „Prom Night“-Reihe geplant, was aber vom Produzenten verworfen wurde, da man den Eindruck hatte, der Markenname "Prom Night" habe an Zugkraft verloren. So entschied man sich, den Film "The Club" zu nennen. Hat man am Anfang noch den Eindruck, es handelt sich um einen gewöhnlichen Slasher, so kommen dann einige übernatürliche Komponenten ins Spiel und es wird mysteriös.
Der Film zieht seine Spannung genau aus diesen Mystery-Elementen, jedoch empfinde ich die Auflösung als an den Haaren herbeigezogen. Trotzdem gutes Mittelmaß.
Bild
Das Bild wurde digital bearbeitet und bietet nun die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 (1080p) im Bildformat 16:9. Es sind nun mehr Details und eine bessere Farbabstufung im Vergleich zur DVD erkennbar.
Ton
Der Ton liegt nun in Deutsch und Englisch jeweils im verlustfreien Format DTS-HD 2.0 Stereo vor. Der Klang ist klar und frei von größeren Störungen oder Rauschen.
Als Bonus liegen ein informatives Booklet und die Open-Matte-Fassung bei.
Kleiner, netter Billigfilm, der zwar unterhält, aber mehr auch nicht. Die Attacken des Hundes sind zwar schön gefilmt, aber auch irgendwie unspektakulär. Es gibt keine wirklich blutigen Szenen. Bei einem Horrorfilm erwartet man aber hin und wieder ein paar Gewaltspitzen, gerade wenn es um einen killenden Hund geht. Die Mischung zwischen Okkult und Tierhorror verpasst dem Film indessen in einigen Szenen gekonnt eine mysteriöse unheimliche Atmosphäre. Aber leider ist dies selten der Fall. In weiten Teilen wirkt der Film wie ein Kriminalfilm,was gar nicht mal schlecht rüber kommt.
Manchmal braucht man einfach so einen Titel wie Play Dead. Einen, der bereits bei Veröffentlichung Anfang der 80er Jahre antiquiert wirkte, aber heutzutage den Charme eines perfekt eingesessenen Sofas besitzt, in dem man es sich wunderbar gemütlich machen kann. „Play Dead“ ist sicherlich kein sehr guter Film, aber nicht so schlecht wie man von den Daten her glauben könnte.
Bild
Das Bild bietet kräftige Farben und solide Schwarzwerte. Die Hauttöne wirken natürlich, Details sind gut erkennbar. Filmkörnung ist fein vorhanden.
Ton
Die Edition enthält sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur in Dolby Digital 2.0 Mono. Die Dialoge sind gut verständlich und die Abmischung zwischen Sprache, Musik und Soundeffekten ist ausgewogen.
Als Bonus liegt das sehr informative Booklet bei. Außerdem sind sowohl der alternative Vorspann als auch eine alternative Szene sowie der Trailer auf der Scheibe.