Inhalt:
Worum es geht steht in der Filmbeschreibung und wer den Film aus dem Jahre 1984 nicht im Kino genießen konnte kann das jetzt nach 42 Jahren gerne nachholen.
Er hat seinen Charme nicht im geringsten verloren und ist auch keinesfalls gealtert.
Zumindest für mich nicht.
Es wird natürlich die ein- oder andere Person geben, die sich gerne, wegen der alten CGI-Abschnitte, zu „negativen“ Diskussionen berufen fühlt. Aber gerade diese computeranimierten Szenen sind es, die dem damaligen überraschten Kinobesucher den aufgerissenen Mund nicht schließen lies.
Es ist der erste Film mit Computeranimationen, der in die Kinos kam.
Mit Hilfe eines Cray-Computers, einer ganzen Menge an Menschen, die Zeile für Zeile die Programme für die Berechnungen eingaben, die anhand von Zeichnungen Punkt für Punkt die Drahtgittermodelle erstellten. Wobei der Cray selber Stunden damit verbrachte ein einziges Bild zu rendern. Das Ergebnis kann sich, für die damalige Zeit, wirklich sehen lassen.
Der Geschichte gebe ich 5 von 5 Sterne.
Das Bild:
Angeschaut habe ich mir den Film auf einer 110 Zoll Leinwand. Ich legte Disc 2 ein, um mir das restaurierte 4K-Master anzuschauen. Ich war ein wenig negativ überrascht. An den Farbübergängen rauschte und flackert es und es gab einige verwaschene Szenen. Besonders in einer Szene, wo die Mutter von Alex ein wenig weiter weg stand und sich um die Wäsche kümmerte.
Das Filmkorn ist zwar da, aber das hat mich persönlich nicht gestört.
Während der CGI-Sequenzen war das Bild tadellos. Nicht knack scharf aber angenehm ruhig und mit relativ guten Schwarzwerten, was meiner subjektiven Wahrnehmung entspricht.
Zum Vergleich legte ich noch Disc 1 (HD-Master) ein, die ein wesentlich besseres Bild abgibt. Es gibt weniger bis gar kein Randrauschen, das Korn ist angenehmer und das Bild scheint insgesamt schärfer, außer bei der oben genannten Szene. Die Farben sind bei beiden Versionen kräftig und angenehm ausgewogen.
Ob eine 4K-UHD – Veröffentlichung die kleinen Probleme ausmerzen könnte bezweifele ich. Aber zumindest für die animierten Abschnitte kann das ein gewaltiger Vorteil sein.
Hier würde ich glatt 3,5 von 5 Sterne geben, trotz der, meines Erachtens, kleinen Einschränkungen.
Der Ton:
Ich entschied mich für die DTS-HD Master 5.1-Tonspur, was auch gut war, da die PCM 2.0 Spur ein wenig altbacken kling. Man hat bei der grandiosen Musik von Craig Savan schon von Anfang an bemerkt, dass da der Subwoofer etwas mehr zu tun haben könnte. Und so war das dann auch. Es gibt einiges an Räumlichkeit zu vernehmen und die Stimmen waren, mit ein paar Ausnahmen, klar und verständlich. Auf die englischen Tonspuren brauche ich hier nicht eingehen.
Von meinem Gefühl her sind das ebenfalls 3,5 von 5 Sternen.
Die Boni:
Gerade die englischen Kommentar-Spuren sind es, die der Veröffentlichung einen Mehrwert geben. Nick Castle und Ron Cobb, Lance Guest und Jackson Guest und Mike White kommen hier zu Wort. In den Interviews mit Cast & Crew sind zu sehen und zu hören, Catherine Mary Stewart, Komponist Craig Safan, Drehbuchautor Jonathan Betuel, Special-Effects-Supervisor Kevin Pike, Sci-Fi-Autor Greg Bear und Arcade-Game-Sammler Estil Vance, der das Spiel für einen eigenen Arcade-Automaten entwickelt und nachgebaut hat.
Das Making Of "Crossing the Frontier, welches über 30 Minuten geht und von Lance Guest moderiert wird kann sich sehen lassen. Das Bonusmaterial ist auf beide Discs verteilt und gibt die Liebe und die Arbeit, die in diesem Projekt steckt, zu 100 Prozent an den Zuschauen weiter.
Und ich gebe diesem 4 von 5 Sterne.
Meine Gesamtbewertung weist einen Schnitt von 4 von 5 Sternen auf.
Alle meine Bewertungen und Gedanken sind rein Subjektiv und geben nicht den Geschmack der Allgemeinheit wieder.
bewertet am 02.08.26 um 09:58