Das Marvel Cinematic Universe in chronologischer Reihenfolge erleben Teil 5: Iron Man

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19. März 2025
Iron Man – Oder: Wie ein Milliardär in einer Höhle das MCU erfand Handlung – Wenn Waffenhersteller plötzlich das Herz entdecken (wortwörtlich)

Lasst uns zurückreisen ins Jahr 2008. Ein Jahr, in dem das MCU noch kein Milliarden-Monster war, Robert Downey Jr. eher für Skandale als für Superheldentum bekannt war und niemand wusste, dass ein Kerl in einer Metallrüstung bald das größte Kino-Universum aller Zeiten starten würde.

Wir treffen Tony Stark: genial, reich, charmant – und ein ziemlicher Mistkerl. Er verkauft Waffen, fährt schnelle Autos, flirtet sich durch die Welt und hat so viel Geld, dass selbst Bruce Wayne neidisch werden könnte. Doch dann kommt’s knüppeldick: Bei einer Waffendemonstration in Afghanistan wird er von Terroristen entführt, die ihn zwingen wollen, eine Mega-Waffe für sie zu bauen.

Aber Tony wäre nicht Tony, wenn er nicht lieber eine eiserne Rüstung zusammenbasteln würde, um sich den Weg in die Freiheit zu prügeln. Und so wird die Iron Man Mark 1 geboren – ein rostiger Schrotthaufen mit Flammenwerfern, der trotzdem schon zehnmal cooler ist als alles, was Justin Hammer später je auf die Beine stellt.

Zuhause angekommen, beschließt Tony, dass Waffen doch irgendwie schlecht sind (bisschen spät, aber hey, Entwicklung und so), und entwickelt stattdessen eine schicke neue Rüstung mit mehr Features als ein Schweizer Taschenmesser. Doch natürlich hat sein Geschäftspartner Obadiah Stane (aka "Glatze mit bösen Absichten") etwas dagegen und baut sich seine eigene Hulkbuster-Variante.

Es folgt ein episches Duell aus Metall, Explosionen und Tony, der mit reiner Cleverness gegen einen Typen kämpft, der eigentlich doppelt so groß und stark ist.

Und am Ende?
„Ich bin Iron Man.“
Mic Drop. MCU gestartet.

Was macht den Film besonders?

1. Robert Downey Jr. als Tony „Mein Charme ist meine Superkraft“ Stark
Mal ehrlich: Ohne RDJ wäre das MCU nicht das, was es heute ist. Dieser Mann IST Tony Stark. Seine Mischung aus Arroganz, Witz und Verletzlichkeit macht ihn von der ersten Sekunde an zur perfekten Identifikationsfigur – selbst wenn er am Anfang ein kompletter Mistkerl ist.

2. Der Beginn des MCU
Rückblickend wirkt Iron Man fast bescheiden im Vergleich zu den späteren intergalaktischen Eskapaden mit Thanos & Co. Aber gerade das macht den Film so stark: Es ist eine bodenständige Origin-Story mit einem Helden, der keine Götterkräfte oder Superserum braucht – nur seinen Verstand und jede Menge technischen Schnickschnack.

3. Die beste Improvisation aller Zeiten
Fun Fact: Die Dialoge im Film waren größtenteils improvisiert. Kein Wunder, dass Tonys Sprüche so natürlich rüberkommen – weil RDJ sie sich einfach ausgedacht hat. Das führt zu ikonischen Momenten wie:
„Ich habe gerade die Welt gerettet. Können wir jetzt Cheeseburger holen?“

4. Practical Effects & zeitlose Action
Bevor das MCU völlig in CGI-Explosionen abdriftete, hatte Iron Man noch überraschend viele echte Stunts und Kostüme. Der erste Iron-Man-Anzug? Ein echter, schwerer Metallanzug. Die Explosionen? Nicht aus dem Computer. Das macht den Film bis heute angenehm „greifbar“.

Kritische Betrachtung – Oder: Warum Jeff Bridges eine Glatze nicht retten kann

1. Obadiah Stane – Ein Schurke, so spannend wie Toastbrot
Jeff Bridges ist ein großartiger Schauspieler, aber als Bösewicht ist Stane… naja, halt da. Er ist einfach nur ein gieriger Geschäftsmann, der böse guckt und irgendwann in eine fette Rüstung steigt. Seine Motivation? "Tony hat mir den Konzern weggenommen!" Klingt nach dem Plot eines Seifenoper-Bösewichts.

2. Tony wird ziemlich schnell ein Held
Vergleichen wir das mal mit Doctor Strange: Strange musste monatelang in Kamar-Taj trainieren, bevor er überhaupt eine anständige Zauber-Schleife hinkriegte. Tony? Der baut sich aus SCRAP METAL in einer HÖHLE seinen ersten Iron-Man-Anzug und wird dann innerhalb von Tagen zum Superhelden. Ein bisschen mehr Struggle hätte nicht geschadet.

3. Das Finale ist… okay.
Versteht mich nicht falsch, der Kampf gegen Iron Monger ist cool, aber im Vergleich zu späteren MCU-Krachern eher unspektakulär. Es ist ein klassisches „Der Held kämpft gegen eine böse Version seiner selbst“-Ding, das später in Filmen wie Ant-Man oder Black Panther noch öfter recycelt wird.

Fazit – Hat Iron Man den Test der Zeit bestanden?

Absolut. Auch 16 Jahre später ist der Film immer noch ein unterhaltsamer, witziger und actionreicher Superheldenstreifen, der seinen Charme nicht verloren hat. Klar, das Finale ist nicht das Spektakulärste, und der Bösewicht bleibt blass, aber das macht nichts: Tony Stark trägt diesen Film komplett alleine auf seinen ironischen Schultern.

Oh, und dieser eine Satz am Ende?
„Ich bin Iron Man.“
Gänsehaut. Jedes. Einzelne. Mal.

Bewertung: 4,5 von 5 Arc-Reaktoren

Nächstes Mal: The Incredible Hulk – der Film, den Marvel am liebsten aus dem MCU löschen würde!

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von Xeno81 
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