Deutscher Videomarkt dank digitaler Vertriebskanäle mit Rekordumsatz im Jahr 2018

 
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08.04.2019
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Der deutsche Videomarkt hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. In 2018 wurde mit einem Gesamtumsatz von 2,03 Milliarden Euro demnach das Vorjahresergebnis von 1,83 Milliarden Euro noch einmal um 11% übertroffen und zugleich das beste Videomarktergebnis seit dem Beginn der Datenerhebung erzielt. Dies geht aus einem offiziellen Bericht der FFA basierend auf GfK-Daten hervor. Diesen anhaltenden Aufschwung und die neue Bestmarke verdankt der deutsche Videomarkt den digitalen Vertriebskanälen, auf die alleine ein Umsatz von ca. 1,2 Milliarden Euro entfiel. Damit hat der digitale Vertrieb erstmals die physischen Medien überholt und konnte einen Marktanteil von 59% für sich beanspruchen. Im Detail legte vor allem Subscription Video on Demand (SVoD) im letzten Jahr um 77% zu und kam auf einen Umsatz von 865 Millionen Euro. Ende 2018 gab es bereits 11 Millionen SvoD-Abonnenten. Im Bereich von Electronic sell-through (EST) war ein Umsatz von 197 Millionen Euro zu verzeichnen und der digitale Leihmarkt (TVoD) kam auf einen Umsatz von 139 Millionen Euro. Der physische Bereich, vertreten von der Blu-ray Disc und der DVD, hat mit insgesamt 782 Millionen Euro ebenfalls noch immer einen erheblichen Umsatz erwirtschaftet, lag aber inzwischen 20% unter dem Vorjahresniveau und ist damit weiterhin rückläufig. Die Jahrescharts auf Blu-ray und DVD werden hierzulande von „Star Wars: Die letzten Jedi“, „Thor: Tag der Entscheidung“ und „Fack Ju Göhte 3“ angeführt. (pf)


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08.04.2019 - Kategorie: Allgemein
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KOMMENTARE

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Leider wird der digitale Markt immer stärker, als Sammler der Scheibenversionen tut mir das echt weh, den so haben die Majors immer mehr Gründe bei den Veröffentlichungen der Scheiben sich immer weniger zu bemühen, wie bei Mission Impossible 6 der nur als Digitalversion eine deutsche Dolby Atmos Spur besitzt.
Matrix1968
09.04.2019 um 08:34
#14
Schon krass das auf einmal der digitale Markt den physischen Markt so schnell überholt hat. Hätte ich vor ein paar Jahren noch nicht so erwartet...
movieguide
09.04.2019 um 08:29
#13
Interessante Zahlen. Das Streamen wird wohl immer mehr zunehmen und die DVD/BD bald an den Rand drängen. Verhindern werden wir das wohl nicht.
cheesy
09.04.2019 um 06:39
von cheesy
#12
oha sieht wohl aus als ob mehr und mehr in den Digitalen Markt geht.
Sawasdee1983
09.04.2019 um 04:34
#11
Der Großteil der Deutschen hat meiner Meinung nach einen sehr merkwürdigen Film - und Musikgeschmack. Die drei erfolgreichsten Filme der Jahrescharts sind allesamt an mir vorbei gegangen.
mjk89
08.04.2019 um 22:56
von mjk89
#10
Das haben wir der Smartphone süchtigen Jugend zu verdanken der Qualität bei Bild und Ton vollkommen egal ist.
Jede Blu-ray, abgespielt auf einem guten Player und TV, schlägt jeden Streamingdienst in Sachen Qualität um Längen. Ich streame auch einiges, aber das was gefällt, das kaufe ich mir dann auf BD oder UHD.
Qualität vor Quantität !!!
conni110
08.04.2019 um 22:52
#9
Also ich nutze momentan Anime on Demand, weil mir Netflix ein bisschen zu langweilig geworden ist. Ich hole mir niemals zwei Streaming Dienste gleichzeitig. Ich hab nicht mal die Zeit einen voll zu nutzen, weshalb ich auch 2019 noch keine einzige Blu-ray gekauft habe. Weder Bedarf noch Verlangen ist noch da.
Es gibt so viele Nieschen-Streamingplattformen, einfach mal umschauen. Amazon und Netflix sind nicht die einzigen.
Ich hab mir vorgenommen diese mal alle durchzuprobieren. 2019 wird ein Netflix und Amazon freies Jahr, stattdessen probier ich die anderen Plattformen mal aus.
MiHawk
08.04.2019 um 21:07
von MiHawk
#8
P.S. Durchschnittspreise 3D-Blu-Ray neu: ~26,-, Katalog 13,50
Skyfall
08.04.2019 um 19:26
#7
Man kann sich den kompletten Bericht bei der FFA runterladen. Da gibt es noch ein paar weitere interessante Details:
- Der Video-Kaufmarkt ist gegenüber dem Verleih/SVoD-Markt insgesamt geschrumpft. Der Anteil der Blu-Ray bei den Video-Käufern ist aber annähernd gleich geblieben (31%), während die DVD (49%) an EST (20%) Käufer verloren hat. Die Käuferschicht hat insgesamt um 10% abgenommen bei gleichzeitig 9% weniger Käufen. Das können um 2% gestiegene Durchschnittspreise nicht kompensieren.

- Die UHD-Verkäufe haben sich in Stückzahlen von 340Tsd 2017 auf 560Tsd 2018 erhöht und machen bei insgesamt 21,4Mio Einheiten ca. 2,6% aus. Hinsichtlich der Ausgaben ist der Anteil mit 5% immerhin doppelt so hoch (15,5 von 303Mio €). Die UHD-Durchschnittspreise sind quasi gleich geblieben (27,87€).

- Bei der 3D-Blu-Ray sind die Preise für Neuheiten um ca. 5,4% gestiegen während sie für Katalogtitel um fasst 7% gefallen sind. Weitere Details fehlen für das Format leider.

- Lt. Prognose wird der Blu-Ray-Markt bis Ende 2020 weiter um 25% schrumpfen, der DVD-Markt gar um 40%. Vor allem SVoD soll bis dahin dagegen um 20% zulegen und schon Ende dieses Jahres mehr als 50% des Gesamtmarkts ausmachen.
Skyfall
08.04.2019 um 19:21
#6
Ich werde keinen extra Demand Dienst bezahlen. Werde weiter feste Medien kaufen. Prime habe ich ja, da kann man auch genug gucken. Klar kann ich auch die Folge Generationen verstehen. Irgendwann wird das feste Medium sicherlich aussterben, aber noch nicht !!!!!!!
Abenteuer68
08.04.2019 um 18:35
#5
Ihre Beitragsmeldung bleibt Anonym.
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14 Kommentare
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