Und diese Bedrohung war auch nötig, weil die Geschichte auf der Leinwand sonst für den Großteil der Zuschauer langweilig gewesen wäre. Durch die ständige Action hat PJ aber schon fast so etwas wie einen Stilbruch begangen und sich klar gegen die Tiefe entschieden. Wo sich dann die Struktur des Hobbits und HdR ähnelt, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Ich habe viel mehr den Eindruck, dass viele Fans erwartet haben, dass PJ aus dem Hobbit das Gleiche wie aus HdR macht. Anders ausgedrückt: es wurde erwartet, dass er Wasser (Abenteuergeschichte) zu Wein (epische Geschichte) verwandelt.
Aus einem Zweiteiler einen Dreiteiler zu machen, brachte PJ nun die Möglichkeit, den Hobbit mit HdR zu verbinden. Er hat die Zeit für einen zweiten Handlungsstrang in Dol Guldur und genug Zeit für einen großen Epilog.
Wenn man sich die Infos zu den Nachdrehs und Interviews anschaut, wird auch deutlich, dass wenn PJ bei den ursprünglich geplanten 2 Teilen geblieben wären, wir nicht viel weniger Action in den Filmen hätten als es jetzt der Fall ist. Ganz im Gegenteil: alles würde noch gehetzter rüberkommen, als es eh schon ist...
Edit:
Zitat:
Zitat von Lioness;4807841
Er wusste zu Anfang vom HdR ja sehr genau, dass Bilbo einen Zauberring hat und im 2ten Teil weiß er auch, dass Sauron sich erhoben hat und die Neun befreit sind und trotzdem kommt keiner in den 60 Jahren zwischen den 2 Trilogien darauf, dass da evtl. ein Zusammenhang besteht?!
Die Frage ist nun, ab wann Gandalf weiß, dass Bilbo einen Zauberring hat? Vielleicht erfährt er dies in PJ Interpretation erst im Verlauf der 60 Jahre. Zudem wusste Gandalf ja nicht, dass Bilbo den einen Ring besaß. Im Hobbit wird ja von Saruman gesagt, dass er in den Tiefen des Meeres verschwunden ist.
Zudem wissen wir nicht, wie die Konfrontation Saurons mit dem weißen Rat ausgeht. Vielleicht denkt der Rat, dass sie Sauron nun besiegt haben. Ich kann mir auf die Sache auch noch keinen Reim machen. Bin gespannt, wie PJ diese Probleme löst
Gruß Raphael
