Erst mal Danke für die Berichtigung, auch wenn ich es ja eigentlich schon selbst geschrieben habe:
Zitat:
Zitat von kekskruemel;127297
((oder einer superaufwändigen Beschleunigung auf 25 fps und Wandlung nach 50i.
Aber Vorsicht! Das beinhaltet dann auch ein Timecompressing/Resampling vom Ton. Denn der soll ja trotzdem weiterhin in genormten 48/96/192 kHz laufen, aber mit 1,0427xy facher Geschwindigkeit, so als wären es der schnelleren Bildgeschwindigkeit angepaßte 50,05/100,1/200,2 kHz.))
Trotzdem hätt ich da noch einige Fragen/Dinge, die mich interessieren:
Zitat:
Zitat von karstenschilder;127407
Wenn dem so wäre, würde der PAL Speedup auf DVDs nicht funktionieren.
Versteh nicht was Du damit meinst. Der PAL Speedup für die DVD Vermarktung wird ja schon bei der Abtastung des Filmmaterials auf DVD gemacht. Dann hat ein Hardware Player auch keine Probleme und kann wunderbares 25 psf Signal / 50i in Standard Definition an den TV abgeben.
Ich dachte, es ginge hier um HiDef und nicht um Standard Def. Ich muß allerdings zugeben, daß ich ReClock bisher nicht kannte und eingestehen muß, daß dieses Programm tatsächlich einen Live-Speed Up des digitalen Bildsignals zu erzeugen versucht. Hätte nicht gedacht, daß das performancetechnisch in Echtzeit hinhaut. Das ist technisch erstaunlich und beeindruckend.
Wobei für mich noch nicht ganz klar ist, ob das nur mit Standard Def Material funktioniert, oder auch mit HiDef. Wäre leistungstechnisch ja sehr viel rechenintesiver.
Ganz am Anfang der Readme Datei heißt es, es funktioniert mit MPG und AVI Material. BDs können aber auch mit VC1 kodiert sein. Auf Seite 15 sieht man aber eine Dialogbox in der eine WMV Quelldatei mit 1280 x 720 Pixeln angewählt ist. Da der VC1 Codec ja aus dem WMV Codec herausentwickelt wurde und in vielen Teilen ähnlich ist, bleibt die Frage, ob es nicht doch geht. Hast Du da konkrete Erfahrungen mit dem
VC1 Codec in HD von BD oder HD-DVD? Und wie ist da Deiner Erfahrung nach die Prozessorauslastung?
Aus der Readme Datei geht auch hervor, daß im Prinzip eine Ausgabe des DD/DTS Tons als Bitstream über SPDIF dann nur mit einer sehr unfeinen, verlustreichen Anpassung funktioniert, da in dem Datenstrang beim "Aufziehen" der Geschwindigkeit von 23,976 auf 25 einfach einzelne "Audioframes" verdoppelt werden.
Nebenbei... einen (klitze)kleinen Fehler hab ich in der Readme Datei auch entdeckt. Es heißt dort, der Vorgang des 3:2 Pulldowns wäre identisch mit dem Begriff "Telecine". Das stimmt so nicht ganz, auch wenn es immer wieder auftaucht. Telecine selbst ist viel allgemeiner die Abtastung von chemischem Film in ein elektronisches Format. In USA bzw. im NTSC-TV Raum war das aber immer verbunden mit einem gleichzeitig notwendigen 3:2 Pulldown, deshalb haben sich diese zwei Dinge dort auch quasi so vermischt, obwohl sie nicht miteinander zusammenhängen, sonst hätte man sich den Begriff Pulldown ja gleich sparen können.
Wenn die amerikanischen Fachleute sich zum Beispiel über die reine Abtastung eines Filmes an sich im europäischen Sprachraum unterhalten, nutzen sie auch den Begriff Telecine. Auch wenn in Europa bei PAL-DVDs üblicherweise kein 3:2 Pulldown verwendet wird, sondern eben der PAL-Speed-Up.
Das ist aber auch nur die dreiviertelte Wahrheit, denn es gibt tatsächlich auch ein Verfahren, mit dem man auf PAL Material über einen Pulldown gehen kann. Wurde in ganz wenigen Anwendungen auch gemacht. Der Pulldown ist hier allerdings ein 2:2:2:2:2:2:2:2:2:2:2:3 Pulldown.