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Zitat von Peter von Frosta;3059519
Naja, ich sehe Final Fantasy schon lange nicht mehr als Maß aller Dinge.
War es ja auch nie, denn im Ursprungsland war und ist es bis heute Dragon Quest. ;)
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Es macht mir Spaß, weil es viele Elemente alter Final Fantasy spiele benutzt und etwas modernisiert, aber ohne den Nostalgiefaktor ist es für heutige Verhältnisse eher ein mittelmäßiges Spiel.
Das sehe ich ganz anders. Es erfindet das JRPG nicht neu, aber darum geht es nicht. Viel mehr geht es um die Umsetzung, welche vollends als gelungen bezeichnet werden kann.
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Ich hätte mir hier gewünscht:
Dass man z.B. nicht mehr in den Kampfmodus springt macht die Kämpfe sehr undynamisch, die Kämpfe direkt auf der Karte zu führen hätte den Spielfluss angenehm beschleunigt. Es hätte ja ruhig wieder ein ATB werden können, Rundenbasiert und taktisch, aber der Splashscreen nimmt den Kämpfen sehr viel an Geschwindigkeit.
Das hat zB SqaureEnix schon bei FFXII versucht und offenbar ist es bei den meßten westlichen Spielern nicht so gut angeommen. LO ist dagegen klassisch geblieben und hat ebenso modernere Elemente eingebracht, welche das Kampfgeschehen dynasmischer gestalten. Vor allem sind die Kämpfe, zwar immer noch rundenbasierend, jedoch wesentlich flotter als so manches FF und verbindet diese mit Plannungs- und Strategiefähigkeit, welche man mit dem KS von FFX vergleichen kann. Mich wundert das du dich gerade an dem Aufhängst, was ansosnten überall gelobt wurde und zu einer der Stärken von LO gezählt wurde.
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Das JRPG Genre muss ja nicht alles neu erfinden, aber komplett die Entwicklung des RPG Genres als ganzes zu ignorieren ist eine Einbahnstraße. Es müssen ja nicht gleich Echtzeitkämpfe werden, aber war das nicht schon bei FF12 so, das es keinen Splashscreen mehr gab?
Hier unterschlägst du, das Echtzeit- und rundenbasierende Kampfsysteme weder modern noch altbacken sind, denn beides entstand gleichermaßen zur selben Zeit. Im Grunde sind Echtzeit-KS sogar die älteren Konzepte, welche bei westlichen RPGs schon in den Anfänger der 1980er Einzug nahmen.
Hinzu kommt noch die Tatsache, das es nicht jedem so gefällt. Die einen mögen actionorierntierte KS und die anderen jene mit rundenbasierter Strategie um die eigenen Züge plannen zu können und sich so besser auf die Gegner einzustellen. Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante und würde es traurig finden, wenn überall nur noch Action und Zeitdruck Einzug nimmt.
Das einzige Problem an JRPGs liegt darin, das die Spiele mit zunehmender Hardwareleistung immer linearer und kürzer wurden (bis auf dem komischerweise gerade im "rundenbasiert ist altbacken" Westen fehgeschlagenen Versuch mit FFXII Echtzeit Einzug nehmen zu lassen), was gerade SE mit den meißten neueren FFs mit verbockt hat. Wobei ich mich bis heute frage, was zum Henker ATB im Echtzeit-KS von FFXII zu suechen hatte ?
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Zitat von Snow;3059713
Sehe ich auch so. Vesperia ist ein Meisterwerk, welches seine Vorgänger meiner Meinung nach deutlich übertrumpft. Ich hatte da wirklich überhaupt nix auszusetzen, weswegen ich das auch mehrfach durchgespielt habe. Ist wohl mit Lost Odyssey auch mein absoluter Favorit was Games angeht auf der 360.
Dann hast du wohl kaum eines der vielen anderen Spiele dieser Reihe gespielt bzw nur ToSymphonia und/oder ToE bzw den Crossover-Quark auf der PSP, welche eher lala waren. Gerade ToLegendia, TotAbyss, ToRebirth und ToDestiny2 machen Vesperia bezüglch Umfang, Charkterdesign und Story locker was vor. Aber gut... jedem das seine... ein Meisterwerk ist es aber ganz sicher nicht und das sagt dir jemand, der diese Reihe seit den Anfängen auf dem SNES spielt und zu einer seiner persönliche Lieblingsserien zählt.