Zitat:
Zitat von Aint;3067650
Und genau das finde ich sehr schade !.Sicherlich sind einige Werte die wir von den USA übernommen haben durchaus angebracht,ich finde aber wir sollten uns wieder mehr auf uns selbst konzentrieren,u. nicht immer schauen was die Vereinigten Staaten so treiben !.Nicht alles was glänzt ist Gold !.
Wie heißt es doch so schön in dem einen Lied,we all live in Amerika - CocaCola wunderbar :) !.
Grüße
Der Standpunkt ist berechtigt und man soll auch nicht alles unreflektiert schlucken oder übernehmen.
Und natürlich ist auch vieler Orts Kritik angebracht, aber sehen wir das ganze mal Welthistorisch:
Die dominante Macht im entsprechenden Sektor also politisch und militärisch ist normalerweise auch die Größe die am meisten Einfluss auf kulturelle Einströmungen hat. Das war bei den alten Griechen so, beim römischen Reich etc... viele dieser Dienge ahben Fortschritt gebracht im Fall der USA ist das natürlich etwas verzwickter, aber auch hier gibt es durchaus kulturelle Strömungen, die wir geniesen und gutheisen. Andere Dinge werden wiederrum übernommen, oftmals vielleicht nichtmal bewusst, weil man durch einen gewissen Alltagsablauf auf gewisse verbreitete Dinge zurückgreift.
Diese werden im Normalfall nur nicht aufgrund ihrer kulturellen Wurzeln gewählt, als vielmehr aufgrund einer gewissen Alltagstauglichkeit in Bezug auf den jeweiligen Zeitgeist.
Ich denke jedoch nicht, dass Deutschland als Nation derzeit in Gefahr ist seine kulturelle Identität zu verlieren oder aufzugeben, aber gerade die Globalisierung ermöglicht eine Vielzahl von Einflüssen, die man so sonst nicht vorfinden würde oder etwaige Strömungen deutlich länger brauchen würden, um sich in dieser Form durchzusetzen.
Was mich im allgemeinen viel mehr beeunruhigt ist der mittlerweile offensichtliche Populismus mit dem im Normalfall Stimmungen im politischen Sektor erzeugt werden und Meinungen gebildet werden ohne, dass diese Strömungen faktisch berechtigt sind.
Da hilft es auch nichts, wenn der Mensch statistisch immer intelligenter wird, wenn er diese Intelligenz nicht auch nutzt und der Anteil der Bevölkerung die sich alles vorkauen zu lässt, anstatt sich selbst mit gewichtigen Themen auseinander zu setzen und eigene Meinungen zu bilden immer größer wird. Das grundlegende Allgemeinwissen immer mehr verwahlost und viele Jugendliche heute nicht mal wissen, wie dei Bundekanzlerin heisst, oder was die Abkürzungen CDU, SPD oder FDP genau bedeuten, denn diese Namen stehen grob zusammengefasst für die politischen Schwerpunkte dieser Parteien.
Dieses allgemeine Desinteresse in Bildung, die auch wirklich diese Bezeichnung verdient finde ich neben den weltweit anzutreffenden politischen Gebahren, gerade in den jeweiligen Innenpolitik neben der überdrehten Gewinnmaximierungsschraube der Weltwirtschaft am bedenklichsten, noch weit vor kulturellem Einfluss.
Aber wir kommen hier gerade massiv vom Thema ab:rofl:
@ Topic: Was die Red Skull Gerüchte angeht, bin ich auch mal gespannt, zudem ich mir sowas am Ende von Captain America irgendwie schon beinahe dachte, zumindest dass es so kommen könnte.
Große Actionmomente benötige ich im Trailer zudem auch nicht, denn dass der Film diese haben wird ist eh klar.
Ich hoffe nur, dass Whedon seine Stärken ausspielt, denn diese liegen vor allem im Bereich der Ensemble-Gestalltung und bei so vielen Helden dieser Liga wird dies ganz entscheidend für das Feeling des Films sein und für mich auch den Unterschied zwischen 0815-Comicaction und nem guten bis sehr guten Comicfilm ausmachen...