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Gestartet: 04 Okt 2009 22:01 - 174 Antworten
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Splinter Cell Conviction - Preview [Quelle: Ubisoft]
Splinter Cell Conviction - Preview
Splinter Cell Conviction - Preview (2) [Quelle: Ubisoft]
Bereits in der ersten Mission fällt auf, dass Splinter Cell Conviction fast vollständig auf Bildschirmanzeigen verzichtet. Lediglich der Munitionsvorrat und die Waffenauswahl wird euch ständig angezeigt. Missionsziele und teilweise sogar kleinere Zwischensequenzen werden direkt auf Objekte in der Spielwelt projiziert. Das trägt zum einen Teil natürlich stark zur Atmosphäre bei, zum anderen werdet ihr nicht ständig aus dem Spiel gerissen. Zwischen den insgesamt elf Missionen treiben sowohl vorgerenderte, als auch in Spielgrafik berechnete Zwischensequenzen die Hintergrundgeschichte voran. Zusätzlich setzt Conviction auch auf zahlreiche Flashbacks, um die Story noch weiter zu durchleuchten.
Splinter Cell Conviction - Preview (2) [Quelle: Ubisoft]
Während der Ex-Agent auf seinen früheren Missionen stets etwas ruhiger unterwegs war, erleben wir in Conviction einen komplett anderen Sam. Sichtlich vom Leben gezeichnet, geht der ehemalige Geheimagent nun wesentlich weniger zimperlich zur Sache und scheint für seine Widersacher keine Gnade mehr zu kennen. Während einer interaktiven Sequenz prügelt Sam einen der bösen Jungs kreuz und quer durch das Mobiliar einer Herrentoilette. Dabei bleiben weder Spiegel noch sanitäre Anlagen von Sams Methoden verschont, um die benötigten Informationen aus seinem Opfer heraus zu quetschen. Auch im restlichen Spiel ist der Action-Anteil im Vergleich zu den Vorgängern gehörig gestiegen. Dies mag vielleicht bei den Fans der alten Splinter Cell-Spiele sauer aufstoßen, ermöglicht in Conviction aber eine größere Entscheidungsfreiheit. Schleichen oder Ballern? Die Wahl liegt bei euch.
Splinter Cell Conviction - Preview (3) [Quelle: Ubisoft]
Trotzdem ist und bleibt Sams bester Freund die Dunkelheit: Licht aus, Nachtsichtgerät an und Sam befindet sich voll und ganz in seinem Element. Ob ihr von euren Feinden entdeckt werdet oder nicht, wird durch die Färbung des Bildschirmes deutlich. Sobald ihr für eure Umwelt nicht mehr sichtbar seid, hüllt sich das komplette Spiel - bis auf eure Feinde - in Schwarz und Weiß. Aus dem Schatten heraus ist es zudem möglich, die Gegner mit nur einem Schlag still und heimlich auszuschalten. Durch die so genannten „Hand-to-Hand-Kills“ schaltet ihr zudem ein weiteres neues Spielelement frei: die „Mark-and-Execute“-Funktion. Aus der Deckung heraus können einzelne Feinde markiert und anschließend in einer coolen Sequenz gekonnt ausgeschaltet werden. Ebenfalls neu und genauso wichtig ist die „Last Known Position“. Falls Sam entdeckt werden sollte, zeichnet sich ein für euch sichtbarer Schatten von Sam an der Position ab, an der er von seinen Feinden vermutet wird.
Splinter Cell Conviction - Preview (4) [Quelle: Ubisoft]
Die neuen Spielelemente fügen sich nahtlos in das bisherige Gameplay ein und ermöglichen euch viele verschiedene Vorgehensweisen. So ist es zum Beispiel möglich, die Gegner an eine bestimmte Position zu locken, während ihr euch schon längst in Sicherheit gebracht habt. Anschließend könnt ihr die Feinde wahlweise flankieren oder aber aus sicherer Entfernung ausschalten. Dabei greift Sam auf eine Vielzahl an verschiedener Waffen zurück, die sich durch Upgrades sogar verbessern lassen. Ein größeres Magazin erhöht euren Munitionsvorrat, ein Laservisier steigert die Präzision und erlaubt sogar, mehrere Feinde gleichzeitig zu markieren. Finanziert werden diese Verbesserungen mit Punkten, die durch kleinere Aufgaben im Spiel gesammelt werden können. Aber auch seine Umgebung kann sich Sam zu Nutzen machen und so beispielsweise einen riesigen Kronleuchter auf eine Gruppe von Gegnern herabstürzen lassen.
Splinter Cell Conviction - Preview (5) [Quelle: Ubisoft]
Insgesamt macht Splinter Cell Conviction nach den ersten paar Spielstunden einen durchweg positiven Eindruck. Die neuen Gameplay-Elemente passen perfekt ins Spiel und machen wirklich Spaß. Besonders die „Mark-and-Execute“-Funktion, mit ihren durchgestylten Sequenzen, ist einfach nur cool anzuschauen. Aber auch die restlichen Moves von Sam können sich sehen lassen. Die projizierten Missionsziele und Filmchen sind da nur die Krone der wirklich guten Inszenierung. Aber auch die Technik des Spiels gibt sich kaum Blöße. Besonders die Lichteffekte und zahlreichen Schattenspielereien sehen – wie es sich für ein Splinter Cell gehört – klasse aus. In unserer Preview-Version traten zwar des öfteren ein paar Slowdowns und gelegentliches Tearing auf, in der finalen Version sollte dies aber behoben sein. Zum Schluss bleibt nur fraglich, ob der erhöhte Action-Anteil dem Spiel zu Gute kommt: Eingefleischte Fans der Reihe wollen nämlich Schleichen, doch oftmals ist es viel leichter, Situationen einfach durch stupide Ballerei zu lösen. Andererseits könnte Splinter Cell Conviction so auch eine breitere Masse von Spielern ansprechen. Die perfekte Balance zwischen Stealth- und Action-Anteilen ist hier das Stichwort.![]()
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