Zitat:
Zitat von Bewitched240;5290089
Ist nun mal ein traditioneller Bestandteil unserer Demokratie.
Korrekt.. jedoch sehe ich bei "kritischen" Branchen dringenden Formulierungsbedarf... wenn die Stromanbieter mehr Geld wollen haben wir dann 3 Tage Blackout?
Zitat:
Zitat von Dash_HB;5290236
Ich arbeite auch im Dienstleistungsbereich, und ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn Unbeteiligte wegen mir so viel Ärger hätten.
Ich bin zwar nicht direkt betroffen, finde aber dennoch, dass hier einfach die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben ist.
Außerdem sägen die Lokführer letztendlich am eigenen Ast. Denn wenn das so weitergeht werden die Unternehmen ihre Güter wieder vermehrt per LKW durch die Gegend gondeln lassen. Der Gesetzgeber schraubt an Lösungen, das Streikrecht zu umschiffen. Und die Solidarität innerhalb der Gewerkschaften wird weiter schwinden.
Streikrecht hin oder her, in meinen Augen ist dies schon ein Fall von Missbrauch desselben.
Schwindet ja scheinbar schon... "seine ganzen Freunde" werden weniger, alle wenden sich ab und wenn man sich mit einem Lokführer im Bekanntenkreis unterhält wollen die ganz andere Sachen als 5% mehr, weniger arbeiten und weitere Gruppen im Vertrag. Sie wollen Schichtanpassungen und mehr Personal..
Zitat:
Zitat von Heddes;5290243
Zumal es ja nicht um die Mitarbeiter mit Gehältern und Arbeitszeit geht, sondern um Machtspielchen und Grössenwahn eines Chefs einer Minderheitengewerkschaft...
Gut das die Bahn privatisiert wurde.. wäre vorher ja nicht passiert.
Zitat:
Zitat von Bewitched240;5290291
... sagt die BILD. :silly:
Solche Käseblätter darf man nicht lesen, gibt viel zu viele gute Nachrichtenseiten :thumb:
Zitat:
Zitat von Heddes;5290299
Das weiss ich nicht was sie sagt, da ich sie nicht lese. ;)
Da er aber von einer Talkshow und Nachrichtensendung zur nächsten tingelt und seine Allmachtsphantasien versucht zu rechtfertigen, wird das schnell deutlich.
Er fühlt sich mitlerweile sehr angegriffen und sieht sich mit sonst wem verglichen.. kein Wunder wenn er fast ganz Deutschland in Arsch tritt..
Zitat:
Zitat von elDiantre;5290642
Zudem hat die Bahn doch bereits einer 5% Erhöhung zugestimmt oder irre ich mich da? Der Typ führt Streiks ad absurdum und schadet mehr als dass der hilft.
Hat sie (wie man liest), jedoch wird sie keine Tarifpluralität im Konzern unterstützen... d.h. GDL macht Lokführer und die anderen Gruppen müssen entweder von der einen oder der anderen vertreten werden. Auch gemeinsame Verhandlung wurde angeboten (so liest man). Will man aber nicht, genau so wie die Schlichtung (wie man liest).
Zitat:
Zitat von Dash_HB;5291020
Wenn man dem allgemeinen Konsens im Blätterwald Glauben schenkt ist das wohl so. Wie weiter oben schon geschrieben wurde geht es schon lange nicht mehr um Gehälter und Arbeitszeiten, sondern allein um die Machtfragen, wer wen vertritt und ob es mehrere Tarife innerhalb eines Unternehmens gibt oder nicht. Die Materie ist m.E. zu kompliziert als dass wir Laien da fundierte Urteile abgeben könnten. Aber im Grunde sehe ich das ähnlich wie Du, das Streikrecht ist dafür da, dass die Arbeitsnehmer ihre Rechte durchsetzen können. Und nicht damit Gewerkschaften damit ihre Positionen stärken.
Wie wäre es denn man "öffentliche" Branchen öffentlich verhandelt? Dann würde man sich ein super Bild der Jungs machen können und man könnte ungefiltert die Verhandlung verfolgen. Vielleicht würden dann solche Eskalationen nicht mehr stattfinden.

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