Star Wars Dark Forces
Entwickler: Nightdive Studios | Publisher: LucasArts | Plattformen:
PS4, PS5, Nintendo Switch, Xbox One, Xbox Series X/S, Steam
Genre: SF-Action | Preis: 29,99 € [Stand: April 2026] | Erschienen
am: 28.02.2024

Meine erste Begegnung mit Star Wars Dark Forces hatte ich 1995.
Damals gab man Games noch unter Freunden kostenlos auf Disketten
weiter. Es gab weder Internet noch Handys. Wer Glück hatte kam
irgendwie an den Star Wars Dark Forces LucasArts Official Guide
heran. Ansonsten kam man nur so weit wie das Glück und das Talent
es eben zuliess.
Nach Doom 1993 und Doom 2 1994 war es 1995 das nächste 3D-State Of
The Art-Highlight. So etwas wie Doom nur im Star Wars Universum
angesiedelt. Statt Imps und Spectres mit Shotguns in ihr Universum
zurückzubefördern konnte man nun Stormtrooper und imperiale
Offiziere mit Laser Rifles ausschalten.
Seit 28. Februar 2024 nun für die PS5 als Remaster von Nightdive
Studios verfügbar. Es gibt auch eine PS4 Version. Eine PS5
Spielhilfe mit Videos ist ebenfalls integriert. Für beide Versionen
gibt es separate Platintrophäen.

Nachdem meine bescheidenen Gamingfähigkeiten 1995 grade mal um ins
dritte Level zu kommen ausgereicht hatten, habe ich sofort
zugegriffen. Ich dachte das Game hat nur 14 Level und ist
dementsprechend schnell durchgespielt, tatsächlich war ich dann
gefühlt einige Unendlichkeiten unterwegs. Und selbst auf einfachem
Schwierigkeitsgrad war es für mich der Doom 2 auf Ultra Violence
mit geschlossenen Augen durchspielt wegen der unglaublichen
Levelkomplexität, der ständigen Munitionsknappheit und dem rasanten
Verbrauch von Rüstung und Gesundheit eine nicht gerade kleine
Herausforderung. Und das auf einfachem Schwierigkeitsgrad.
Dem von George Lucas gegründeten LucasArts Spielestudio haben wir
Highlights wie Indiana Jones und Monkey Island zu verdanken. Auf
der PS5 als Remaster spielbar sind Grim Fandango, Full Throttle und
Day Of The Tentacle. Seit 2021 heissen sie nun Lucasfilm Games und
sind für die Produktion von Indiana Jones und der grosse Kreis
verantwortlich gewesen.
Mit Star Wars Dark Forces wird die Figur Kyle Katarn eingeführt.
Stellvertretend für den Spieler ist er hin-und hergerissen, ob er
es sich nicht einfach machen sollte und als Söldner für das
Imperium anheuern oder im Auftrag der Senatorin Mon Mothma von
seinen Jedi-Kräften Gebrauch machen soll. Die der Gamer dann auch
im Angesicht eines ziemlich unübersichtlichen Lichtuniversums gut
gebrauchen kann.
In den rar gestreuten und oft sehr kurzen Zwischensequenzen, die
aufgrund der damaligen technischen Möglichkeiten zudem zum Teil in
Comicgrafik gehalten sind, gibt es ein Wiedersehen mit Darth Vader,
Boba Fett und Jabba The Hutt. John Williams Star Wars Score wird
von Clint Bajakian, der u.a. für die Musik für Rückkehr nach Monkey
Island verantwortlich war in wahlweise 5.1 oder 7.1 Surround Sound
neu interpretiert. Man kann ausserdem in den Optionen zwischen
alter und neuer Grafik wechseln.
Wer gamingtechnisch nicht so begabt ist, kann über das Cheatmenü
sich unbesiegbar machen. Und bekommt trotzdem alle Trophäen. Was
für mich persönlich ein Highlight ist, ist dass ich in den Optionen
das Fadenkreuz deaktivieren konnte, was das Game um einiges
filmiger macht. Wer das Game auf der PS5 im PS Store holt bekommt
die PS4-Version gratis mit dazu.

Wirklich Spass gemacht hat mir das Game allerdings nur mit dem
LucasArts Official Guide. Weil ich dann das Spiel erst wirklich
verstanden habe, alle Secrets kannte und vor allem die
Funktionsweisen der Waffen, deren Anwendung auf die Gegner und den
Sinn der Items erkannt habe. Steht man zum Beispiel vor einem
Kontrollpanel auf dem man einen Code eingeben muss, kann man über
das Objektemenü den Code nachschauen, sofern man vorher die
Codekarten von eliminierten imperialen Offizieren eingesammelt hat.
Dann sollte man auch wissen, dass gewisse Codekarten die gleichen
Farben haben wie die der Konsole, auf der sie einzugeben sind. Oder
dass das Nachtsichtgerät alternativ zur Scheinwerferlampe dafür da
ist, dass die Gegner einen in dunklen Areas nicht sehen können, man
selbst aber alles sehen kann. Oder dass die Gasmaske in sehr kurzer
Zeit sehr viel Batteriepower frisst, bis sie irgendwann komplett
aufgebraucht ist.
Der Spielführer besteht aus 259 Seiten voller Illustrationen, Maps
und Tipps, ist allerdings nur auf englisch verfügbar. Enthält zum
Teil auch interessante Anmerkungen zur Anwendung des Star Wars
Universums auf das Dark Forces Game.
Über das Steuerkreuz lässt sich die interaktive Map auch über den
aktuellen Spielebildschirm legen. Wenn man die Map im Menü
auszoomt, erscheint sie auch im Overlay in der gleichen Grösse.
Über das Missionsmenü kann man wenn man sich erstmal verrannt hat,
was nicht selten vorkommt, nochmal nachlesen was zu tun ist. Zum
Beispiel ob man nach Erfüllung der Missionsparameter nochmal zum
Raumschiff, das einen zu Anfang abgesetzt hat, wieder
zurückmuss.
Viel hängt beim Spielen von Star Wars Dark Forces von der Intuition
ab. Ich will nicht sagen Jedi-Kräfte - denn wir haben alle keine -
aber ein bisschen davon ist es wahrscheinlich doch schon irgendwie.
Platin gibt es für das einmalige Durchspielen des Games. Fragt sich
dann halt warum nur 20 Prozent aller Gamer das Ende des letzten
Levels je gesehen haben. Obwohl man für Platin alle Cheats
gleichzeitig aktivieren kann und trotzdem alle Trophäen
erhält.
Ich habe damals die ersten 3 Levels von Star Wars Dark Forces mit
der alten Grafik gespielt. Es war mehr ein sich Vorstellen des Star
Wars Universums, als dass man es direkt vor der Nase hatte. Genauso
wie ein Gemälde von einem Wolkenkratzer, dass einem unter Umständen
mehr über die Wesensart der Wahrnehmung von was auch immer man da
sieht sagt, als ein glattes, nichtssagendes Foto desselben
Gebäudes.
Heutzutage haben die Games aus meiner Sicht viel zu wenig Gehalt
und Gameplay, sind dafür aber hochauflösende 100 Millionen
Dollar-Grafikbomben, in denen es nur darum geht zum gelben Punkt
auf der Map zu gelangen und seine Waffen upzugraden. Innovation,
Tiefe oder grossartiges Storytelling über das Gameplay sucht man
meist vergebens.

Wo sind heutzutage Geniestreiche wie Another World von 1991 für das
sich der Programmierer und Zeichner Eric Chahi über Motion
Capturing als Hauptfigur selber in das Game eingescannt hat? Wo
sind die 9 Programmierer von Doom 1993, die die erste Episode Knee
Deep In The Dead kostenlos als Shareware zur Verfügung gestellt
haben? Einen Leveleditor und eine Möglichkeit Spielvideos
aufzuzeichnen gabs damals ebenfalls gratis mit dazu. Die Zocker
dankten es ihnen mit einer CD-ROM, auf der über 50.000 von Fans
erstellte Doom-Level veröffentlicht wurden.
Heutzutage scheinen die Programmierer mit einem QR-Code auf die
Welt gekommen zu sein. Es regieren die Konzerne und Aktionäre. Der
x-te Ableger von Assassins Creed wird geklont und EA leiert
Teenies, die sich mit Black Ops über den Haufen schiessen über
Mikrotransaktionen für jede neue AK-47 einen 10er aus der Tasche.
Youtube-Affen prahlen in Livesteams mit ihren Gaming-Skills und die
Playstationparties verkommen zur reinen Singlebörse. Von meinem
ursprünglichen Gamingerlebnis mit Star Wars Dark Forces ist das so
weit entfernt wie der Jupiter von der Milchstrasse.
Grafik:
Für mich bedeutet Grafik in erster Linie, dass die Bilder etwas
aussagen, dass sie Tiefe und Gehalt haben. Weniger ob 4K oder
Raytracing unterstützt werden. Wie bei einem modernen Gemälde sagen
mir die Sprites und Bits und Bytes von Dark Forces um einiges mehr
als die glattpolierten, hochauflösenden Landschaften eines
sinnfreien, aktuellen Games. Die Immersion die von der Grafik von
Dark Forces ausgeht ist enorm - man fühlt, lebt und atmet das Star
Wars-Universum.
Allerdings fühlt man auch einen Bruch von eben dieser Intensität
des selber Zockens wenn in den Zwischensequenzen wieder auf
Comicgrafik zurückgeschaltet wird. Und sogar einen Bruch innerhalb
der Cutscenes bei den modern geremasterten Raumschiffsequenzen und
der dagegen extrem angestaubt wirkenden Comicgrafik. Ich hätte
deshalb beim Durchspielen der 14 Levels auch ganz gut komplett ohne
Zwischenequenzen leben können.
Alles in allem sollte man aber vor allem Nightdive Studios für die
jahrelange, mühevolle Restauration dieses Gamingerlebnisses danken,
die bis in den letzten Sprite und die letzte Textur einfach alles
richtig gemacht haben. Für mich fallen aktuelle Star Wars Spiele
wie. z.B. Jedi Fallen Order gegen Star Wars Dark Forces genauso
krass ab wie z.B. Rogue One im Vergleich zum originalen Star Wars
von 1977 von George Lucas.
97/100
Sound:
Ein derartiges Soundgewitter hätte ich bei einem Remaster eines
Games von 1995 nicht erwartet. Getestet an einer auf DTS
geschalteten PS5 mit Pioneer DTS:X-Receiver und 5 grossen
Magnat-Boxen pfeifen die Strahlen der Laser Rifles und
Deckengeschütze nur so durch den Raum, Raumschiffe zischen
fulminant durch den Weltraum, während einen Clint Bajakians
Orchestration in einen stark euphorischen Zustand versetzt.
LucasArts Haus- und Hofkomponist Bajakian zeichnet sich ebenfalls
für das überragende Sounddesign verantwortlich, das von den zum
Teil brachialen Liftsounds über das sehr unirdische Fiepen eines
plötzlich auftauchenden Bossks und dem breitflächigen, alles
vernichtenden Strahl einer Stouker Concussion Rifle einfach alles
zu bieten hat.
Je mehr in den Levels los ist, desto mehr Sounds fliegen einem
gleichzeitig um die Ohren. Allerdings gibt es bei mir Abzüge in der
B-Note dafür, dass der Surroundsound letztendlich auch nur ein
virtuelles Hochrechnen des originalen Stereosounds ist. Was dennoch
in keinster Weise stört.
90/100
Umfang:
Meine erste Reaktion vor dem Spielen war die Enttäuschung darüber,
dass die Kampagne nur 14 Level beinhaltet. Spätestens nach dem
schweisstreibenden Erreichen des 10. Levels wurde ich jedoch von
LucasArts eines Besseren belehrt. Das sind genaugenommen 14 Welten,
die man durchquert und sie werden vor allem immer grösser und
epischer.
Ich denke wirklich beurteilen kann man das Ganze erst, wenn man das
Game nochmal durchspielt. Und selbst dann braucht man doppelt so
lange, als bis wenn man irgendwann nach dem x-ten Durchzocken
endlich alles auswendig kann. Alle Secrets zu finden und zu
verstehen ist dann nochmal eine Wissenschaft für sich.
Der Wiederspielwert ist für mich auch deshalb so enorm, weil es
einem analog zum Jedi-Spirit nicht wirklich erschliesst, wie man es
jetzt eigentlich überhaupt durch das Level geschafft hat. Oder man
geniesst es einfach nochmal zu der grandiosen Musik den Star
Wars-Film seiner Wahl im Kopf selber zu drehen.
94/100
Gameplay:
Gameplaytechnisch ist Star Wars Dark Forces eine Offenbarung. Jeder
der einmal mit Scheinwerferlampe geduckt in einen engen Schacht
gekrochen ist, um eine Lichtschranke woanders auszuschalten oder
einen Lift von aussen statt von innen betätigt hat nur um über
dessen Dach in Abwasserkanäle zu gelangen nur um am Ende in einem
nicht anders zu erreichenden Zellentrakt rauszukommen weiss sicher
wovon ich rede.
Vorausgesetzt natürlich man hat vorher auf gleicher Levelhöhe auf
der anderen Seite über Lichtschranken, entschärften Minenfeldern
und schwebenden Probedroiden dem richtigen imperialen Offizier die
für das Öffnen der Zellentür benötigte Codekarte abgeluchst.
Ständig verbraucht sich die Munition der Laser Rifle und der
Repeater Gun schneller als man gucken kann, während man aufgrund
der unzähligen Gegner atemlos nach Medikits und Rüstung Ausschau
hält.
Für mich war absurderweise ständig daran zu denken, die Lampe nach
Einsatz in dunklen Areas wieder auszuschalten um die Batterie nicht
leergehen zu lassen während um einen herum ständig Action pur
herrscht die grösste Herausforderung. Auf der Konsolenversion muss
man auch ständig Autorun ein- und wieder ausschalten, vor allem
wenn es darum geht über Abgründe zu springen oder bei Bossgegnern
schnell strafen zu können.
100/100
Story:
ID Softwares Doom von 1993 erzählt seine Story über die
Levelarchitektur. Man schreibt die Story sozusagen selber, während
man spielt. Star Wars Dark Forces funktioniert, obgleich hier und
da kurze oder längere Cutscenes eingestreut werden nicht anders.
Allerdings wird auch eine Menge über die Musik von John Williams,
bzw. Clint Bajakian suggestiert. Allein schon der Aufbau, die
Struktur und die Anordnung des Detention Centers erzählt eine
unglaubliche Geschichte eines Ortes, dessen finales Geheimnis man
nur über mythische Umwege lüften kann. Sicher ist es schwer etwas
zu bewerten, wo jeder Gamer während des Zockens seine eigene Story
schreibt. Also bewerte ich einfach das was von LucasArts an
praktisch unendlichen Möglichkeiten hinterlegt wurde.
100/100Gesamt:
96/100Ich denke Bewertungen von Remasters sind heutzutage ein
zweischneidiges Schwert. LucasArts Grim Fandango hat zum Beispiel
einen Metacriticscore von 96%. Das Remaster als das genau gleiche
Game mit verbesserter Grafik erhält von Reviewern nur noch einen
Metascore von 80%. Mir kommt es vor als wenn mittlerweile alle als
Affen in einer Höhle leben, die ganze Zeit stolz prahlend, dass sie
online "verbunden" sind. Wenn man Videospielekunst nicht mehr als
solche wahrnehmen kann, sich unter Umständen beobachtet fühlt oder
nur Pessimismus oder Zynismus weitergeben will, sollte man sich
analog zu Aliens von 1986 eventuell einfach in psychometrische
Behandlung begeben.
Mit solchen imperialen, pubertierenden Online-Bettnässern kann man
dann in Star Wars Dark Forces ordentlich den Boden aufwischen.
Wahrscheinlich hätten sie dann in ihrer Klonfabrik am Schluss ihres
Reviews noch ein maues möge die Macht mit euch sein rausgefiept.
Die Macht also "the force" ist auch nur George Lucas Interpretation
von der Kraft also "the power" aus Carlos Castanedas Romanen. Von
denen im übrigen über 20 Millionen Bücher weltweit verkauft
wurden.
George Lucas hat sich damals für Star Wars von 1977 ein halbes Jahr
von morgens bis abends an seinen Schreibtisch gesetzt, um eine
Geschichte zu erfinden. Es gab auch Tage wo er die ganze Zeit am
Schreibtisch hockte und nichts geschrieben hat, weil ihm nichts
einfiel. Als er dann mit blauen Puppen und Lichtschwertern bei 20th
Century Fox vorsprach haben sie ihn ausgelacht. Als sie dann
irgendwann dennoch grünes Licht für die Produktion gaben, hat
George Lucas und sein Team nochmal 1,5 Jahre auf absolut rein gar
nichts gestarrt, weil die Technik für die Animation der durch den
Raum schwebenden Raumschiffe und die der Lichtschwerter auch erst
noch erfunden werden musste.
Schliesslich war George Lucas bei einer Testvorführung der Sound
einfach zu schlapp, so dass er im Alleingang nebenbei noch Surround
Sound erfunden hat und die Kinos mit THX ausstatten liess.
Ich denke den Programmierern von LucasArts dürfte es mit Dark
Forces ziemlich ähnlich ergangen sein. Dark Forces wurde parallel
zum ersten 3D-Game Doom entwickelt, sie mussten also alles alleine
machen. Nightdive Studios brauchte dann sogar mehr Leute zum
Remastern als LucasArts um es zu erfinden. Ich hätte für das
Remaster auch locker 79,99 bezahlt nur um es endlich zocken zu
können. Aber in der heutigen Onlinelandschaft geht es heutzutage ja
nur noch darum sich ständig zu beklagen.
Über wieviel Spirit man noch verfügt kann jeder beim Gamen selber
herausfinden. Sobald man online mit irgendwem oder irgendwas
verbunden ist wahrscheinlich über gar keinen. In einer Welt die
einen auf ein logisches Nichts reduziert ist das Web auch nur eine
Metapher für das echte Leben. In der jeglicher Glaube oder Spirit
irgendwann komplett verlorengeht.

LucasArts hat dagegen die Welt ein bisschen besser gemacht. Genauso
wie Nightdive Studios. Oder ich der die Screenshots erstellt und
ein Review geschrieben hat. Bleibt nur zu hoffen dass die die es
lesen über die Weitergabe des Games ähnliches machen werden. Ich
denke jeder der Games wie Doom, Quake oder Return To Castle
Wolfenstein liebt kann bei Dark Forces absolut nichts falsch
machen. Star Wars und Gameplay-Fans soundso nicht.
Was bringt die Gaminglandschaft 2026? Für mich Resident Evil
Requiem, Tomb Raider Legacy Of Atlantis und Grand Theft Auto 6. Das
ist zu wenig. Sicher sind unzählige Programmierer nur durch das
Kreieren von Doom-Levels überhaupt erst zu Programmierern geworden.
Auch heute noch erschaffen Programmierer von The Last Of Us oder
Grand Theft Auto in ihrer Freizeit weiterhin Doom-Level. Nur dass
die heutigen Gamingstudios nur noch dass umsetzen was viel Geld zu
bringen verspricht.
Es liegt also in der Verantwortung jedes einzelnen Gamers nur das
zu unterstützen was aus ihrer Sicht aus dem richtigen Spirit
entsteht. Und das zu meiden was letztendlich soundso nur eine
Industrie unterstützt die sie ständig aufs Neue enttäuschen wird.
In der Zwischenzeit kann es nicht schaden diese gesichtslosen
imperialen Kräfte mit Star Wars Dark Forces ordentlich zu
dezimieren.
Am Ende ist man online mit genau dem gleichen Imperium verbunden
das man im Anschluss in Star Wars Dark Forces im Alleingang wieder
über den Haufen ballert. Diese Befriedigung wenn sie durch den
eigenen Laserstrahl gerichtet im Bruchteil einer Sekunde umfallen.
Allerdings nur in der englischen Sorachausgabe denn die deutsche
Synchro taugt nicht allzuviel. Damals als ich nur gezockt habe um
zu zocken, anstatt heute nur noch zu zocken um online "verbunden"
zu sein, war es sogar noch viel besser. Jeder kann sich dieses
Gefühl zurückholen, wenn er will.

Wer mich auf der PS5 adden will: Snake_DTS

Nützt natürlich alles nichts wenn man als Dark Trooper das Internet
als Metallroboter bereist. Als Kell Dragon ständig nach Futter
schnappt. Nur um grunzende Gamorrean Guards in seine Freundesliste
aufzunehmen.

George Lucas war 1977 so enttäuscht über Star Wars, dass er 22
Jahre lang keinen Film mehr gedreht hat. Weil in seiner Fantasie
alles 100x besser aussah als in der Realität. Ich denke uns geht es
auf der PS5 genauso.

Wenn man sich erst wie Obi Wan und Luke Skywalker einfach über
Licht verständigen kann wird man das Internet nicht mehr brauchen.
Obi Wan hat beim Kampf gegen Darth Vader seine Projektion einfach
aufgelöst und existiert seitdem nur noch in einer mythischen
Dimension. Wer weiss was George Lucas beim Meditieren an seinem
Schreibtisch wirklich erlebt hat.
m577_apcStar Wars 1977-1983:
George Lucas bei den Dreharbeiten: