Ich habe die Doku Wick is Pain angeguckt:
Die gefeierte Doku über eines der besten Actionfranchises der Welt. 10 Jahre dauerten die Dreharbeiten und als großer John Wick Fan war ich natürlich extrem neugierig auf diesen Dokumentarfilm.
Dieser Film fängt aber erst mal mit dem Werdegang der 87Eleven Gründungsmitglieder an. Hochinteressant zumal man so ein großes Stück Martial Arts Geschichte mitkriegt.
Unglaublich wie steinig der Weg zum ersten John Wick war und wie viel Herzblut Keanu Reeves und die Macher in den Film gesteckt haben und wie sehr sie für diesen damals kleinen Actionfilm gekämpft haben.
Viele Wegbegleiter kommen zu Wort. Viele vom Cast und der Crew. Da kommen nicht nur Sachen wie Geldprobleme zu Wort sondern auch die Tatsache das Reeves als Kassengift aussah und das vielen Sorgen bereitete.
Natürlich ist die Entstehung des ersten Films der Hauptteil des Film. Die Rückschläge beim Dreh sind sehr hart, aber gleichzeitig merkt man auch wie sehr es die Leute zusammengeschweißt hat. Abseits von Leitch und Stahelski, die nach dem Film getrennte Wege in Sachen Regie gegangen sind. Interessant ist aber wie es zu der Trennung kam.
Die Interviews mit Stahelski und Reeves sind tierisch unterhaltsam weil hier merkt man diese langjährige Freundschaft aber auch die gleiche Leidenschaft.
Ab der zweiten Hälfte der Doku geht es um die Fortsetzungen. Hier wird noch mal so richtig klar was für eine Maschine Keanu Reeves ist, weil er über jedes Limit hinaus gegangen ist und obwohl er überall grün und blau war, nie den Spaß an John Wick verlor und auch was den Respekt und Dankbarkeit er gegenüber den Stuntleuten er hat, kommt hervorragend rüber.
Vieles dreht sich dann um die Weiterentwicklung der Action aber auch das viele Stars plötzlich auch Teil des Universums werden wollten und auch bereit waren hart dafür zu arbeiten.
Insgesamt eine wirklich tolle Doku. Für jeden John Wick Fan Pflicht.
10/10 Punkte
MfG Pierre
Letterboxd: Sawasdee1983
Sawasdee1983
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