Am Freitag habe ich die Staffel dann auch abgeschlossen - hatte die Serie bisher zum Teil aus Zeitgründen aber eben auch aufgrund der schlechten Kritiken hier im Forum (damit meine ich jetzt sogar einige andere Threads, diesen hier habe ich erst nach dem Schauen genauer betrachtet, um mich nicht zu sehr zu spoilern) recht lange vor mir her geschoben.
Ich persönlich fand die 8 Folgen größtenteils sehr unterhaltsam, mir haben sie überwiegend sehr viel Spaß gemacht. Allein schon durch die zahlreichen Lichtschwert-Kämpfe, die man zudem noch mit Martial Arts kombiniert, kam endlich mal wieder STAR WARS-Feeling bei mir auf. Und das mal zunächst ohne irgendeine Verbindung zum Skywalker-Universum zu haben.
Sicher, die Serie hat auch zahlreiche Schwächen, wobei in meinen Auge die größte davon ist, dass ich das Gefühl hatte, sie sei eher als Film geplant, dann aber doch auf Serien-Format gestreckt worden. Dafür sprechen dann auch die teils recht kurzen Folgen. Überhaupt hätte man die Geschichte sicherlich auch problemlos in einem Film unterbringen können - nun ja, so gibt es halt hier und da ein wenig mehr, wenn auch mal mit kleinen Längen. Unpassend fand ich, dass man doch wieder Coruscant mit einbezog (wenn auch nur recht selten) - hier hätte man ruhig komplett bei neuen Planeten bleiben können. Des Weiteren fand ich nicht so gut, dass man sich optisch bei Waffen, Städten, Kleidung, Raumschiffen kaum von den anderen STAR WARS Filmen unterschied, obwohl alles weit vor den eigentlich Ereignissen der anderen Geschichte spielt. Denke bei 100+ Jahren sollte schon ein Unterschied zwischen den jeweiligen Entwicklungsständen vorhanden sein.
Als Darsteller gefielen mir besonders die drei Hauptdarsteller Lee Jung-ja (Master Sol), Amandla Stenberg (Mae & Osah) sowie Manny Jacinto (Qimir). Alles unverbrauchte Gesichter, die mich durchweg gut unterhalten haben. Dass der Cast jetzt eben komplett "divers" ausgefallen und auch vermehrt auf Frauen ausgerichtet ist, störte mich jetzt keineswegs, denn alle haben in meinen Augen ihren Job gut gemacht. Darüberhinaus möchte ich dann auch nicht weiters auf Politk und Dinge, die in irgendwelchen Social Media-Kanälen oder ähnlichem von sich gegeben worden, eingehen - könnte ich auch gar nicht, da ich gar keine Zeit dafür habe, das genauer zu verfolgen. Was Darsteller (egal welche) privat treiben, interessiert mich eh nicht weiters.
Die Gewichtung zwischen Action und Story fand ich sehr ausgewogen, es hätte vielleicht noch ein paar Duelle im Weltall geben dürfen.
Jetzt kann man sich natürlich darüber streiten, dass man letztendlich auch hier wieder einen Antagonisten mit Helm bekommt, auch so gibt es natürlich einige Versatzstücke, die man sich den bisherigen Geschichten entliehen hat - aber wie sag ich immer wieder: "Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht." Darüber hinaus wird es in diesem Franachise wohl auch ewig um "gut gegen böse" gehen, dass ist nun mal der Kern des Ganzen.
Spannend fände ich nun wirklich manche Fan-Theorien, nach denen alles...
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... auf die Erschaffung von Anakin Skaywalker hinauslaufen könnte. Das würde in meinen Augen dann auch den großen Schwachpunkt der Prequel-Theorie um die "unbefleckte Empfängnis" wieder geraderücken.
Meinetwegen darf es daher also ruhig mit THE ACOLYTE weitergehen, ich würde es jedenfalls wieder gucken. Aber zunächst schalte ich über Weihnachten bei der SKELETON CREW ein, denn hier reizt mich vor allem das "STAR WARS goes GOONIES"-Konzept.