Geschrieben: 26 Aug 2008 19:58

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Zitat von matadoerle;152089
nimm mal ein beliebiges kabel und wickel es wie einen Zopf um die Stromleitung zum Kühlschrank, dann schließe das am Lautsprecher an - die andere Lautsprecherklemme an Masse eines Verstärkers; nachdem du gewartet hast das Kompressor angeschaltet hat unterhalten wir uns nochmal über Kabel
:rofl:
Warum sollte ich auf diese weise meine LS betreiben. Selbe antwort wie oben.;) =>Ja das ist mir schon klar mit solchen Spielereien. Allerdings ist das ja Absicht, und wenn ich etwas stören will das geht immer wenn ich nach helfe.
Geschrieben: 26 Aug 2008 20:05
Nochmal zum Mitschreiben: Das Lautsprecherkabel selbst und die darin transportierte Information induziert auf sich selbst eine Störstrom. Nicht der Kühlschrank. Deshalb heißt es auch SELBST-Induktion. Und das rührt daher, daß jeder Leiter sowohl Spule als auch (mit seiner zweiten Ader) Kondensator ist. Das erzeugt eine zeitliche Verunschärfung der transportierten Information.
Und Wirbelströme fließen überall wo Ströme fließen und sie sorgen für eine trägere Veränderung des Stroms und für zeitlich extrem kurz schwankende Widerstände, die sich genauso schnell verändern, wie die Signalveränderung. Ist ja nicht so, daß ein analoges Signal nur aus AUS und EIN besteht, sondern aus einer dynamischen Veränderung in einer bestimmten Form. Und genau diese Form wird durch Selbstinduktion und Wirbelströme verändert.
Geschrieben: 26 Aug 2008 20:17

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Was ist der Unterschied
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matadoerle ist durch Rattenkinder vollkommen ausgelastet.
Hi Käpt'n,
keiner von uns möchte dich überzeugen oder hätte etwas davon, dir sehr viel teurere Kabel aufzuschwatzen. Lass es dir aber gesagt sein, dass JEDER Elektrotechniker (eigentlich schon derjenige der Physik in der Schule mitgearbeitet hat) weiß, dass jedes noch so kurze und dicke Stück Kabel einen kapazitiven UND einen Induktiven Anteil besitzt. Jeder Musiker weiß, dass Musik eine äußerst komplexe Veränderung von Tonhöhe (Frequenz), Tonstärke (Spannung) mit einer phänomenalen zeitlichen Abhängigkeit bedeutet - der geringste Zeitversatz nur eines Elements kann zu gänzlich anderem Charakter führen.
Nochmals: ein besserer Lautsprecher bringt mehr als das beste Kabel, ein vernünftiges Kabel kostet nicht die Welt und ein jeder darf nach seiner Fasson glücklich werden (oder Lautsprecher mit Klingeldraht betreiben). Recht weit verbreitet und ußerdem unkompliziert und verträglich (mit fast allen Lautsprechern) sind typische Lautsprecherkabel, zwei Litzen in geringem Abstand parallel geführt. Ein höherer Querschnitt schadet nicht und kostet unwesentlich mehr. Bei entsprechender Kombination von Lautsprecher und Verstärker können teure Spezialkabel durchaus Sinn machen - aber das soll wirklich jeder für sich selber entscheiden.
Gruß thorsten
Geschrieben: 26 Aug 2008 20:19

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Zitat von kekskruemel;152096
Nochmal zum Mitschreiben: Das Lautsprecherkabel selbst und die darin transportierte Information induziert auf sich selbst eine Störstrom. Nicht der Kühlschrank. Deshalb heißt es auch SELBST-Induktion. Und das rührt daher, daß jeder Leiter sowohl Spule als auch (mit seiner zweiten Ader) Kondensator ist. Das erzeugt eine zeitliche Verunschärfung der transportierten Information.
Und Wirbelströme fließen überall wo Ströme fließen und sie sorgen für eine trägere Veränderung des Stroms und für zeitlich extrem kurz schwankende Widerstände, die sich genauso schnell verändern, wie die Signalveränderung. Ist ja nicht so, daß ein analoges Signal nur aus AUS und EIN besteht, sondern aus einer dynamischen Veränderung in einer bestimmten Form. Und genau diese Form wird durch Selbstinduktion und Wirbelströme verändert.
Dies ganzen Spielchen kenne ich, und als Elektroniker noch viel mehr. Solche Sachen kommen bei einer normalen Verkabelung aber nicht vor.
;) Wenn ich mir anschaue wie „wild“ bei mir die Kabel laufen. Und ich hab keine Störungen in meiner Anlage. Ich denke ich sollte mal ein paar Fotos machen.
Geschrieben: 26 Aug 2008 21:31

Du wirst auch keine Störungen in Form eines dauernhaften Brummens oder so hören, denn die von mir beschriebenen Störungen treten immer in Abhängigkeit vom Nutzsginal auf. Nutzsignal weg, Störung weg. Nutzsignal da, Störung da. Nutzsignal laut, Störung stark, Nutzsignal leise, Störung leise. Die Störung entsteht immer dann, wenn Nutzsignal da ist und Strom fließt, da das Nutzsignal selbst der Grund der Störung ist. Die Störung ist auch keine einzelne Frequenz, oder sowas, sie macht sich durch eine falsche, ungleichmäßige Empfindlichkeit über den Frequenzgang bemerkbar, oder durch zeitliche "Verschleppung" der Phasen einzelner Frequenzen um Nanosekunden, während andere unverzögert wiedergegeben werden. Und dummerweise verschachtelt sich die Störung in das Signal so, daß man sie nicht direkt als einzelne Komponente heraushört, sondern als einen allgemein schlechteren Klang. Ist nicht so, daß man in einem klassischen Konzert plötzlich zwei statt einer Flöte hört. Die Störungen sind hier subtiler wahrnehmbar und für das Ohr schwer zu lokalisieren.
Aber - um das etwas abzukürzen: niemand zwingt dich das zu glauben.
Geschrieben: 26 Aug 2008 22:06

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Zitat von kekskruemel;152134
Aber - um das etwas abzukürzen: niemand zwingt dich das zu glauben.
Von euch Kabelfetischisten wird auch nicht verlangt dass ihr die Realität anerkennt.
Für alle anderen kann ich nur empfehlen, ihren HiFi-Händler des Vertrauens aufzusuchen, und ihm nach einem Kabeltest zufragen. Ich war schon bei mehreren solchen Veranstaltungen bei Fake-Tests, und bei echten Tests von meinem HiFi-Händler ich hab nie irgendwelche Unterschiede zwischen normalen Kabeln und teueren "Voodoo" Kabeln gehört.
In diesen Sinn:
ES lebe HIFI VOODOO!
Geschrieben: 26 Aug 2008 22:26
Ich gebs auf.
OK, wir halten an dieser Stelle einfach fest; ein einziges Aderpaar dunkelgrüner Blumendraht 0,042 mm² ist optimal geeignet höchstwertiges Audiosignal zum Lautsprecher zu transportieren. Alternativ kann man sich auch auf der Baustelle nach rostigem Stacheldraht umschauen. Es gibt keine Veränderung des Signals, weil...
Zitat:
hier werden keine Signale im eigentlichem Sinne oder Daten übertragen. Hier wird einfach nur Strom in seiner einfachsten Weise übertragen, und Frequenzen. Frequenz ist in diesem Falle eine zeitliche Angabe des Polarisationswechsels der Spannung, von einer positiven zu einer negativen Spannung. Und dieser Wechsel der Spannung ist für die Schwingung der Membran verantwortlich. Und wie sollte man Strom beeinflussen.
Geschrieben: 26 Aug 2008 23:09

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Ich nicht! Ich liebe solche Kabelthreads!
Um noch mal zurück zu kommen ich erinnere mich nicht das ich in diesen Thread eine explizierte Angabe über den Querschnitt gemacht zu haben. Wann habe ich bestritten dass ein oxidiertes Kabel den Klang nicht verschlechtert. Ich sag ja nix gegen normalgute Kabel aber irgendwo hört der Spaß auf.
Seid ihr wirklich überzeugt dass ein 500€ LS-Kabel (1,5m) von Kimber besser ist als ein No-Name LS-Kabel für 3€ pro Meter?!
Geschrieben: 26 Aug 2008 23:13
Wo haben wir (matadoerle + meine Wenigkeit) denn was über 500 € Kabel gesagt? :eek: Wahrscheinlich sind wir in unserer Meinung gar nicht so weit auseinander. ;)
3 €/m halte ich auch für fair und ausreichend. :thumb:
Aber es gibt ja auch Leute, die im Baumarkt für 3,99 einen 20 m Ring LS-Kabel mit 0,25 mm² Querschnitt sehen... und was noch viel schlimmer ist: kaufen.
Geschrieben: 26 Aug 2008 23:31

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Zitat von kekskruemel;152183
Wo haben wir (matadoerle + meine Wenigkeit) denn was über 500 € Kabel gesagt? :eek: Wahrscheinlich sind wir in unserer Meinung gar nicht so weit auseinander. ;)
3 €/m halte ich auch für fair und ausreichend. :thumb:
Aber es gibt ja auch Leute, die im Baumarkt für 3,99 einen 20 m Ring LS-Kabel mit 0,25 mm² Querschnitt sehen... und was noch viel schlimmer ist: kaufen.
So langsam bin ich davon auch überzeugt. So wie in etwa am Anfang dachten wir. Wir sind auf der der Erde etwa 40000 km von einander entfernt, als wir umdrehten merkten wir dass wir hintereinander standen.
Also 0,25mm² würde ich auch nie verwenden. Du wirst nun überrascht sein wenn ich sage, dass mein LS-Kabel einen Querschnitt von 4mm² hat. Bei der Größe kann man die Schraubklemmen ordentlich anziehen. Aber ich hab keinen namhaften Hersteller.