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Zuletzt gesehener Film

Gestartet: 26 Juli 2008 13:08 - 29351 Antworten

Geschrieben: Heute 08:37

N1ghtM4r3

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Malavita - The Family ( HD TV ) 4/10 Ein ehemaliger Mafia Boss wird mit seiner Familie ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen und muss sich in einer französischen Kleinstadt ein neues Leben aufbauen. Dazu kommen ein namhafter Regisseur, ein prominenter Cast und die Aussicht auf eine Mischung aus schwarzer Komödie, Krimi und Action.
Das Verhältnis passt nicht immer. Der Film schwankt ständig zwischen Komödie, Familiendrama und brutaler Gangstergeschichte, ohne sich jemals klar zu entscheiden. Einige Szenen setzen auf überzeichneten Humor, während kurz darauf wieder extrem gewalttätige Momente folgen. Dieser ständige Wechsel wirkt eher verwirrend als originell. Statt einer gelungenen Balance entsteht der Eindruck, als würden mehrere unterschiedliche Filme gleichzeitig erzählt werden.
Auch die Handlung entwickelt sich über weite Strecken nur schleppend. Der Alltag der Familie im Zeugenschutzprogramm bietet zwar einige amüsante Ideen, wiederholt sich aber schnell. Viele Szenen drehen sich darum, dass die Familienmitglieder ihre kriminellen Instinkte nicht ablegen können. Anfangs sorgt das noch für Unterhaltung, doch nach einer Weile wirken die Gags vorhersehbar und verlieren ihren Reiz. Die eigentliche Geschichte kommt dadurch nur langsam voran.
Die Figuren bleiben ebenfalls hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die schauspielerischen Leistungen sind solide. Einige Darsteller verleihen ihren Figuren zwar Charisma und Präsenz, doch selbst sie wirken stellenweise unterfordert. Die Konflikte innerhalb der Familie werden zwar angedeutet, aber nie wirklich vertieft. Statt komplexer Persönlichkeiten sieht man häufig stereotype Rollenbilder, die den Film nicht tragen können.
Viele Dialoge bleiben oberflächlich oder setzen auf bekannte Mafia Klischees.
Optisch macht der Film einen ordentlichen Eindruck. Die französischen Schauplätze sorgen für eine angenehme Atmosphäre und bilden einen interessanten Kontrast zum amerikanischen Mafia Milieu. Kameraführung und Ausstattung sind handwerklich sauber umgesetzt. Dennoch fehlt es der Inszenierung an einer eigenen Handschrift.
Auch das Finale hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Nachdem der Film lange Zeit eher gemächlich erzählt wird, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich. Die Actionsequenzen sind zwar solide inszeniert, wirken aber überhastet und wenig glaubwürdig.
Schwarze Komödien leben von cleveren Dialogen, bissiger Satire oder überraschenden Situationen. Malavita - The Family verlässt sich jedoch häufig auf übertriebene Gewalt oder vorhersehbare Pointen. Manche Szenen funktionieren durchaus, insgesamt bleibt der Humor aber nicht wirklich lustig.
Der Film besitzt zwar einzelne unterhaltsame Momente und einige originelle Ideen, ist jedoch weitesgehend schwach umgesetzt. Die Mischung verschiedener Genres wirkt unausgewogen, die Handlung verliert sich in Nebensächlichkeiten und die Figuren bleiben überraschend blass. Am Ende bleibt ein Film, der weder als Komödie, noch als Mafiafilm oder Familiendrama wirklich überzeugt.
Geschrieben: Heute 09:03

movieguide

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Crawl - 7/10 (4K UHD)

Alexandre Aja kennen wir als Regisseur diverser Horrorfilme, hier versucht er sich mal im Bereich des Creature Horror. Wobei Horror ist der Film jetzt eigentlich nicht wirklich, sondern eher ein packender Actionthriller. Gefrässige Alligatoren hatten wir so in der Form noch nicht, reihen sich aber ein bei Haien und Piranhas. Mit dem realen Verhalten haben diese Alligatoren hier jedenfalls wenig zu tun, was dem Unterhaltungswert aber keinen Abbruch tut. Das liegt vor allem am sehr guten Setting, mitten in einem Hurricane. Das Element Wasser spielt dabei eine zentrale Rolle, denn nicht nur die Alligatoren werden zur Bedrohung sondern, auch die Umgebung die von Minute zu Minute lebensbedrohlicher wird. Gerade das Setting macht den Film dann auch ziemlich spannend, denn die Alligatoren taugen als Widersacher nur bedingt. Das liegt auch daran das man deren CGI-Herkunft leider etwas zu deutlich sieht und ihr Handeln zu vorhersehbar ist. Schade das man hier nicht genug Budget hatte für ein paar echte Props, das hätte sicherlich einen noch besseren Eindruck hinterlassen. 

Das ist aber meckern auf hohen Niveau, denn der Film ist durchweg packend inszeniert mit einigen Schauwerten. Lange keinen Film aus dem Genre mehr gesehen, der nach dem x-ten Killerhai auch mal wieder ein paar neue Akzente setzen kann. Der Fokus auf einen Handlungsort wird hier ebenfalls gut ausgenutzt und die eingewobene Vater-Tochter Beziehung erfüllt ebenfalls ihren Zweck. Alexandra Aja hat hier mal wieder gezeigt das er sein Handwerk versteht und hier einen schön kurz-knackigen Thriller hingezaubert der mitreißen kann, wenn man auf sowas steht. 
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