Resident Evil: The Final Chapter
Das große Finale der Resident Evil Saga. Wo Teil 5 mein
persönlicher Lieblingsfilm der Reihe ist, ist Teil 6 für mich der
schlechteste Teil der Reihe geworden.
Die Story ist natürlich wieder einmal sehr einfach gestrickt, mit
netten Wendungen so dass man zumindest von der Story her einen ganz
ordentlichen Abschluss kriegt, zumindest das war okay. Okay
Blödsinn bleibt die Story natürlich weiterhin, mit fleißig
Logiklöchern und schon sich sehr bräsig verhaltenden
Charakteren.
Milla Jovovich spielt die Rolle auch wieder sehr taff. Der Rest des
Casts na ja nettes Kanonenfutter, wobei Ali Larter wieder eine
absolute Augenweide ist.
Problematisch wird es aber bei der Inszenierung, das zerstört den
ganzen Film. Zum einen wären da die Effekte, man merkt die Green
Screen Arbeiten teilweise noch mehr als bei den Teilen davor,
sprich die Effekte sind noch mal eine Schippe schlechter geworden.
Alleine die Tatsache dass die Flammen CGI extrem mies aussehen,
richtig übel.
Immerhin ein paar Stunts sind ganz nett.
Und dann ist da noch die Kamera Arbeit und der Schnitt. Der
Vorgänger waren herrliches Slow Motion Overkill, hier dagegen ist
es ein Schnittgewitter vom Feinsten mit Fleißig Rumgeschüttel mit
der Kamera, so wie es nicht aussehen darf, ein Gimmick was absolut
verboten gehört und jeder der es einsetzt nie wieder im
Filmbussiness arbeiten dürfte. Das zerstörte nahezu jede
Actionszene. Wer Probleme mit Epilepsie oder Motion Sickness hat,
wird bei diesem Film arge Probleme haben.
Mit seinen 107 Minuten Laufzeit ist dieser Film nicht nur der
längste Film der Reihe geworden sondern auch der langatmigste. Hier
wäre weniger Laufzeit besser gewesen.
In der Summe hat man einen Film mit Potenzial für einen
ordentlichen NoBrainer komplett zerstört indem man Schnitt und
Kamera verbockt hat und entsprechend den Film komplett nach unten
zieht.
3,5/10 Punkte
MfG Pierre
Letterboxd: Sawasdee1983
Sawasdee1983
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