Geschrieben: 30 Juli 2026 21:33
Gemini Man ( HD TV ) 3/10 Im Mittelpunkt steht der Elite
Auftragskiller Henry Brogan ( Will Smith ), der nach seinem Rückzug
plötzlich selbst zur Zielscheibe wird. Schon bald stellt sich
heraus, dass der mysteriöse Verfolger ein genetisch perfekter Klon
seiner selbst ist. Jünger, schneller und körperlich überlegen. Was
nach einer spannenden Auseinandersetzung mit Fragen über Identität,
Moral und den Umgang mit moderner Biotechnologie klingt, bleibt
jedoch an der Oberfläche. Der Film nutzt seine interessante
Ausgangslage kaum aus und konzentriert sich stattdessen fast
ausschließlich auf austauschbare Actionsequenzen.
Das größte Problem ist das Drehbuch. Viele Dialoge wirken hölzern
und dienen lediglich dazu, die Geschichte möglichst schnell zur
nächsten Actionszene zu bringen. Emotionale Momente entfalten kaum
Wirkung, weil die Figuren nur oberflächlich ausgearbeitet sind.
Gerade die Beziehung zwischen Henry und seinem jüngeren Klon hätte
großes erzählerisches Potenzial gehabt, wird aber nur in Ansätzen
genutzt.
Auch die Nebenfiguren bleiben blass. Sie erfüllen zwar ihre
jeweiligen Rollen innerhalb der Handlung, erhalten aber kaum
Persönlichkeit oder eigene Motivation. Selbst der Antagonist wirkt
eher wie ein typischer Bösewicht ohne interessante Hintergründe
oder nachvollziehbare Entwicklung.
Schauspielerisch liefert Will Smith eine solide Leistung ab und
bemüht sich, sowohl den erfahrenen Henry als auch dessen jüngeren
Klon glaubwürdig voneinander zu unterscheiden. Dennoch kann selbst
sein Charisma den Film kaum retten. Die übrigen Darsteller wirken
oft sehr unterfordert.
Besonders kontrovers wurde die digitale Verjüngung von Will Smith
aufgenommen. Technisch ist die Umsetzung zwar beeindruckend und
zeigt, wie weit computergenerierte Effekte mittlerweile entwickelt
sind. Dennoch wirkt der jüngere Klon in vielen Szenen künstlich und
vermittelt häufig den Eindruck einer Figur aus einem Videospiel.
Gerade in ruhigeren Nahaufnahmen fällt dieser Effekt deutlich auf
und erschwert es, die Figur als echten Menschen wahrzunehmen. Statt
die Technik unauffällig in den Film einzubinden, lenkt sie immer
wieder von der eigentlichen Geschichte ab.
Auch die Action überzeugt nur teilweise. Zwar gibt es einige gut
choreografierte Verfolgungsjagden und Schießereien, doch fehlt
ihnen häufig die emotionale Bedeutung. Da die Handlung kaum
Spannung aufbaut und die Charaktere wenig Tiefe besitzen, wirken
selbst aufwendig inszenierte Kämpfe überraschend belanglos. Nach
kurzer Zeit stellt sich eine gewisse Monotonie ein, weil viele
Szenen ähnlich aufgebaut sind und kaum neue Ideen bieten.
Hinzu kommt, dass der Film immer wieder versucht, philosophische
Fragen über Klonen, Identität und Verantwortung anzusprechen, diese
Themen jedoch nie konsequent verfolgt. Statt sich ernsthaft mit den
ethischen Konsequenzen auseinanderzusetzen, entscheidet sich Gemini
Man fast immer für den einfacheren Weg und setzt lieber auf
Explosionen und Verfolgungsjagden. Dadurch bleibt der Film weit
hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Auch das Erzähltempo wirkt unausgewogen. Während einige Szenen
unnötig in die Länge gezogen werden, werden wichtige Entwicklungen
überraschend schnell abgehandelt. Dadurch entsteht kein richtiger
Spannungsbogen, und der Film verliert trotz seiner vergleichsweise
kurzen Laufzeit immer wieder an Dynamik.
Gemini Man ist ein Film mit einer interessanten Grundidee, der
jedoch an seiner schwachen Geschichte, eindimensionalen Figuren und
einem wenig überzeugenden Drehbuch scheitert. Die moderne
Tricktechnik und einige solide Actionmomente sind in Ordnung,
jedoch bleibt das erzählerische Potenzial weitgehend ungenutzt.
Selbst Will Smith kann den Film nicht retten. Übrig bleibt ein
technisch ambitionierter, aber inhaltlich enttäuschender Film, der
weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.
Geschrieben: 30 Juli 2026 21:51

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Bigdanny75 Film und Technik Nerd
Masters of the Universe (2026)4K HDR ( Prime )
7/10
Hat mich gut unterhalten, sicher ist der Humor nicht jeden seins,
gefiel mir mehr als der hochgepriesene Billig Cannon Film.
Film und Technik Nerd
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Geschrieben: 30 Juli 2026 23:12

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Geschrieben: 31 Juli 2026 07:17
gelöscht

"Insane - Hotel des Todes", 2010 04/10
Diesen Horrorfilm sah ich vor einigen Jahren erstmals. Bei der
zweiten Sichtung wurde schnell das schlechte Drehbuch und die Low
Budget - Produktion deutlich. So gab es zwar ein scheinbar riesiges
Motel, bis auf die Opfer aber keine Gäste. Das erschien auch
niemandem merkwürdig, weil ein 1 - Personen - Motel offenbar ebenso
exklusiv wie ein 5 - Sterne - Hotel ist... Vor allem gegen Ende gab
es etliche dumme Entscheidungen, die weder nachvollziehbar noch
glaubwürdig waren. Es war sofort klar, wer sich unter der Maske
befand. Das Set war nett gewählt, die schauspielerischen Leistungen
bewegten sich stets auf Laienniveau. Es gab einige brutale Szenen
und blutige Effekte.
Die Bildqualität im Stream war sehr gut. Bei nicht bis kaum
sichtbarem Filmkorn gab es eine hohe Schärfe. Die Farben sahen
durch eine zu starke Bearbeitung nicht natürlich aus, der Kontrast
fiel kräftig aus. Die deutsche Synchronisation war ebenso wie die
Musik in Ordnung.
"Insane" konnte mich inszenatorisch nicht überzeugen. Vor allem
gegen Ende war die Handlung einfach nur ärgerlich. Daher gibt es
von mir keine Empfehlung.
Geschrieben: 31 Juli 2026 08:41

Kommentar Mod
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Sawasdee1983 ist fleißig
Nightmare Sisters
Eines der wenigen Filme in welchem
die B-Movie Scream Queens Linnea Quigley, Brinke Stevens und
Michelle Bauer gemeinsam aufgetreten sind.
Man hatte nach dem Dreh eines anderen
Films noch 40.000 Dollar und etwas Filmrolle übrig also beschloss
man mal eben diesen Film innerhalb von 4 Tagen zu drehen. Das
dieser Film wenig Budget hatte, merkt man in erster Linie nur
daran, dass dieser Film komplett in einem einzigen Haus gedreht
wurde und halt an dem Schauspiel der Darsteller, welches recht
limitiert ist.
In der ersten Hälfte des Films
beweisen Linnea Quigley, Brinke Stevens und Michelle Bauer Mut zur
Hässlichkeit und sind mit jeder Menge Spielfreude für jeden
Schabernack zu haben, aber eben, weil bei denen wir auch beim
kompletten Cast das Schauspiel sehr limitiert ist, wirkt das Ganze
schon etwas albern und jeder wirkt wie eine klischeehafte
Karikatur. Man merkt definitiv, dass man diesen Film zu keiner
Sekunde ernst nehmen kann und definitiv auch nicht
sollte.
Ab der zweiten Hälfte dürfen dann
Linnea Quigley, Brinke Stevens und Michelle Bauer wieder das
machen, wofür sie berühmt sind, wenig bis gar nicht bekleidet durch
die Gegend stolzieren. Weiterhin natürlich stets albern und mit
vielen Momenten, die zum Augen verdrehen oder zum Fremdschämen sind
aber immerhin optisch sind die drei sehr ansprechend. Bis aber dann
endlich die ersten Horrorelemente kommen braucht es aber sehr viel
Geduld was dann auch bedeutet, dass sich die erste Stunde des Films
schon sehr zieht, da hilft es auch nicht wenn sich die drei Mädels
freudestrahlend in einer Badewanne sitzen und sich einseifen und
man denen minutenlang dabei zuschauen kann.
Die Horrorelemente selbst sind damals
wie heute eher harmlos und ja auch sehr trashig anzuschauen. Hier
merkt man besonders das keine Kohle da war, entsprechend reicht es
hier noch nicht mal groß zum Schulter zucken, wobei aber das Finale
dann wieder sowas von Over The Top durchgeknallt ist, dass es schon
wieder witzig war und ich doch schon wieder sehr lachen
musste.
In der Summe ist dieser Film nicht
gut, er ist sehr trashig, er ist zum Fremdschämen und er ist
albern, selbst für die 80er, aber ich muss zugegeben etwas
Unterhaltungswert ist da und ja das durchgeknallte Finale holt viel
raus, okay die kaum bekleideten Mädels auch. Aber ansonsten muss
ich sagen, auch wenn dieser Film Kultstatus hat, so richtig warm
wurde ich damit jetzt nicht oder ich bin halt zu alt für diesen
Film und hätte diesen besser bei Erscheinen sehen sollen und nicht
erst jetzt fast 40 Jahre später.
2,5/10 Punkte
MfG Pierre
Letterboxd: Sawasdee1983
Sawasdee1983
Kommentar-Mod, Forenmoderation
Serienbereich
Geschrieben: 31 Juli 2026 10:02
Der Teufel trägt Prada 2
(Disney+) (3 von 10)
Die Nachricht ließ Kinofans weltweit
aufhorchen: Miranda Priestly kehrt zurück. Für die Fortsetzung des
Kultklassikers „Der Teufel trägt Prada“ konnte erfreulicherweise
die Originalbesetzung gewonnen werden. Doch wo das Original aus dem
Jahr 2006 noch mit Esprit, Witz und modischer Schärfe überzeugte,
bleibt die Fortsetzung leider ein blasser Schatten ihrer
selbst.
Das größte – und vielleicht einzige –
Highlight des Films ist das Wiedersehen mit Meryl Streep und
Stanley Tucci. Wenn Streep als unterkühlte Mode-Ikonen-Chefin den
Raum betritt und Tucci ihr als treuer Nigel Paroli bietet, blitzt
für kurze Momente der alte Charme auf. Die Chemie zwischen den
beiden stimmt nach wie vor. Sie brillieren in jeder gemeinsamen
Szene und retten den Film vor dem totalen Absturz.
Abseits dieses starken Duos sieht es
jedoch düster aus. Der restliche Cast bleibt erschreckend farblos
und bekommt kaum Raum zur Entfaltung. Das liegt vor allem an dem
ausgesprochen schwachen Drehbuch. Die Handlung plätschert zwei
Stunden lang ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Es fehlt an
Dramatik, an echten Konflikten und vor allem an dem scharfzüngigen
Humor, der den ersten Teil so unvergesslich gemacht hat. Die Witze
zünden nicht, die Dialoge wirken hölzern, und die Story vermag zu
keiner Sekunde wirklich mitzureißen.
Dass es keine Minute im Film gibt, in
der nicht jemand ins Smartphone schaut, schreibt oder liest, nervte
mich persönlich ebenfalls.
Selbst bei der musikalischen
Untermalung zeigt sich eine kreative Ideenlosigkeit. Statt
frischer, modischer Beats (ausgenommen der Song von Lady Gaga) muss
der Soundtrack unter anderem auf alte Klassiker zurückgreifen, um
überhaupt etwas Atmosphäre zu erzeugen. Das wirkt eher nostalgisch
erzwungen als stilvoll.
Fazit:
„Der Teufel trägt Prada 2“ ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie.
Trotz der schauspielerischen Spitzenklasse von Streep und Tucci
kann der Film die emotionale und humorvolle Leere seines Drehbuchs
nicht kaschieren. Für Fans des Originals ist dieser uninspirierte
Aufguss daher absolut nicht empfehlenswert.
Geschrieben: 31 Juli 2026 13:02
Space Jam (1996) (4K UHD) (8 von 10)
Die 1996er Verfilmung ist immer noch um Welten besser, als die
2021er Version. Zum einen ist Michael Jordan wesentlich
sympathischer als LeBron James und zum anderen hat der Erstling so
gut wie keine Längen, während hingegen der Nachfolger lediglich mit
dem finalen Spiel punkten kann.
Aber zurück zum Original, dessen Humor familienfreundlich und
typisch „Looney“ ist und neben Michael Jordan, Bill Murray auch
viele NBA Stars aus der Zeit auffährt: Charles Barkley, Patrick
Ewing, Larry Bird, Larry Johnson, Muggsy Bogues uvm. geben sich
hier ein Stelldichein.
Und Last but not least rundet der feine Soundtrack (ua mit Seal
oder R. Kelly) das Gesamtwerk ab.
Das 4K UHD Bild fällt sofort mit seiner strahlkraft auf. Dank
höherem Kontrast wirken die realen Szenen noch plastischer als auf
Blu Ray und dank HDR gibts auch noch sattere und warme Farben sowie
schöne Farbverläufe.
In Punkto Auflösung tut sich nur minimal etwas, dennoch sind viele
Szenen schön scharf (sogar die alten CGIs) und bieten Details, vor
allem in Jordans Gesicht, die man vorher einfach nicht sah. Der
Schwarzwert ist solide und feines Filmkorn ist ständig
präsent.
Der Dolby Digital 5.1 Ton ist für eine Komödie solide. Saubere
Dialoge und ab und an Effekte von hinten.
Geschrieben: 31 Juli 2026 13:33

4K HDR Fan
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1
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Bigdanny75 Film und Technik Nerd
Hunting Season 4K (HBO Max) 5/10
Mittelmässiger Acton Thriller mit Mel Gibson, Film hat ab und zu
gute Spannung, einmal sehen reicht hier
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Geschrieben: 31 Juli 2026 16:25

Kommentar Mod
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Bedankte sich 38792 mal.
Sawasdee1983 ist fleißig
Fight Against Evil 2
Nachdem mir der erste Teil ganz gut gefallen hat, wollte ich dann
auch direkt den zweiten Film sehen und ich muss sagen Alter Schwede
was für ein Brett von einem Film und noch mal eine deutliche
Steigerung im Vergleich zum ersten Teil.
Man merkt zu keiner Sekunde dass es sich hier um einen Low Budget
Direct To Streaming Actioner handelt. Hollywood Big Budget Filme
kriegen nicht annähernd so eine Qualität hin. Was man hier kriegt
ist ein schöner harter Actionthriller nach guter Alter Hongkong
Schule. Stellenweise fühlte ich mich auch von der Art her auch
erinnert an die koreanische Roundup Reihe nur ohne Humor.
Die erste Hälfte ist noch recht ruhig erzählt, es wird zwar immer
wieder Action reingestreut aber man lässt sich Zeit die Charaktere
und die Ausgangssituation vorzustellen. Langweilig wird es aber zu
keiner Sekunde und dadurch dass die Laufzeit unter 90 Minuten ist,
gibt es keinerlei Längen. Xie Miao als etwas genervter Cop macht
seine Sache wieder super und kommt unglaublich cool rüber, während
die Bösewichter hier wirklich schön richtig böse sind. Es gibt kein
wirklichen Grauzonen. Rein Schwarz gegen weiß, aber man spürt die
Spannungen zu jeder Sekunde und als Zuschauer wartet man nur voller
Vorfreude darauf zu sehen wie eskaliert. Ab der zweiten Hälfte wird
dann die Action richtig schön hoch gefahren und ich bekam das
Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Die Action selbst besteht ausschließlich aus Fightszenen und die
haben es in sich. Schon der Eröffnung im Restaurant ist da richtig
klasse und man schafft es sich von Fightszene zu Fightszene
kontinuierliche zu steigern mit einem richtig klasse Finale. Die
Fightszenen selbst sind Old School Martial Arts, klasse
Choreografiert und aufgenommen. Schläge und Treffer tun beim
Zuschauen richtig weh. Hier gibt es keine CGI, es ist Old School
Stunthandwerk wie es damals das Hongkong Kino groß gemacht und wenn
man sich die Outtakes im Abspann so anschaut, alter Schwede haben
die Jungs hier richtig an Treffer eingesteckt und trotz
Verletzungen einfach weiter gemacht. Das sorgt noch mal für
die extra Portion Respekt für die Leute die hier wirklich so klasse
Action abgeliefert haben.
Toller Old School Martial Arts Actionthriller im Hongkong Style
ohne großen Anspruch, aber Actionszenen auf einem unglaublich hohem
Level.
9/10 Punkte
MfG Pierre
Letterboxd: Sawasdee1983
Sawasdee1983
Kommentar-Mod, Forenmoderation
Serienbereich
Geschrieben: 31 Juli 2026 19:34
Bad Boys - 4K UHD
Durchaus unterhaltsamer Actioner. Allerdings doch in einigen
Punkten sehr unlogisch (warum erschießt der Bösewicht jeden Hans
und Franz ohne mit der Wimper zu zucken, entführt aber die
Kronzeugin nur? Wozu?). Etwas weniger Machozeitlupengepose und
weniger dämliche Gangster hätten dem Film ebenfalls gutgetan.
7/10