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Zuletzt gesehener Film

Gestartet: 26 Juli 2008 13:08 - 27692 Antworten

Geschrieben: Gestern 22:45

N1ghtM4r3

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No one Lives ( BD ) 9/10 Die skrupellose Gang rund um Anführer Flynn bricht in Häuser ein und raubt wohlhabende Leute aus. Als die Gang eines Nachts ein Pärchen als Geiseln nimmt und sich in einem Haus versteckt, hat die Bande allerdings kein Glück. Sie müssen feststellen, dass die Entführten, Driver und Betty, selbst keine Heiligen sind. Sie halten die Millionärstochter Emma gefesselt in ihrem Kofferraum, und auch sonst entpuppt sich Driver als psychotischer als jedes Mitglied der Bande.
Aus meiner Sicht ist es ein kurzweiliger und intensiver Film, der nix für zarte Gemüter ist. Von der Story her haben wir ein einfaches Prinzip. Eine Gangster Familie überfällt ein Paar zur falschen Zeit, am falschen Ort. Schnell entwickelt sich ein Katz und Maus Spiel. Von den fragwürdigen Dialogen und den etwas dümmlichen Verhalten der Gangster mal abgesehen, macht der Film trotzdem Spaß. Vorallem Luke Evans legt hier eine Performance an den Tag, die einen Angst macht. Er spielt den Psychopathen mit einer enormen Präsenz und ist dabei kaltschnäuzig. Adelaide Clemens spielt hier auch noch sehr gut mit.
Die Kills sind dabei äußerst brutal und werden auf bestlialische Weise gezeigt. Ohne Reue und mit einer abweschlungsreichen Schlachtpalette. Das er alles alleine schafft, macht die Sache etwas unglaubwürdig, war dennoch sehenswert. Der Gore/Splatter Faktor lässt nicht zu wünschen übrig.
Auch atmosphärisch hat man es gut getroffen. Die Inszenierung hätte etwas besser ausfallen können, ist aber stimmig gehalten. Auch bietet der Film tolle Wendungen, mit denen man nicht rechnet. An Spannung mangelt es auch nicht. Das liegt am rasanten Tempo, welches der Film an den Tag legt. Die knapp 90 Minuten werden gut gefüllt.
Das Ende war auch nochmal unerwartet brutal.
Ein kleiner Geheimtipp und eine echte Perle für Horror und Splatterfans.
Geschrieben: Heute 01:21

Garibaldi

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Geschrieben: Heute 12:53

Vincent_vega84

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The Running Man (2025) 7/10 (4K)
In einer nahen Zukunft ist The Running Man die beliebteste Fernsehsendung, in der Teilnehmer 30 Tage lang vor professionellen Killern fliehen müssen, um zu überleben. Der verzweifelte Ben Richards (Glen Powell) nimmt an der Show teil, um Geld für die Behandlung seiner kranken Tochter zu verdienen. Durch seinen Überlebenswillen und seine Entschlossenheit wird er schnell zum Publikumsliebling und sorgt für immer höhere Einschaltquoten.

Obwohl ich die Buchvorlage von Stephen King nie gelesen habe, bin ich mit einer gewissen Neugier an The Running Man herangegangen, zumal ich schon öfter gehört habe, dass diese Version näher an der Vorlage sein soll als die ältere Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger. Für den alten Film habe ich bis heute durchaus ein Herz, auch wenn er objektiv betrachtet ziemlich trashig ist, was sicher auch an einer guten Portion Nostalgie liegt. Entsprechend bin ich an die neue Version relativ unvoreingenommen herangegangen und obwohl der Film einige Probleme hat, wurde ich insgesamt trotzdem gut unterhalten. Besonders Glen Powell sehe ich generell sehr gerne und auch hier bringt er das nötige Können mit, um seiner Figur eine gewisse Vielschichtigkeit zu verleihen. Der restliche Cast ist zwar ebenfalls ordentlich besetzt, bleibt aber insgesamt ein wenig blass, was meiner Meinung nach eher am Drehbuch als an den Schauspielern selbst liegt. Sehr witzig fand ich allerdings den Auftritt von Michael Cera, der in einer der besten Sequenzen des Films auftaucht. Ein wenig verschenkt wirkt dagegen Colman Domingo als Moderator, weil seine Figur einfach zu wenig zu tun bekommt und auch Josh Brolin bleibt als Antagonist leider ziemlich flach. Die Jagd an sich hat mir dafür grundsätzlich gut gefallen, weil es einige abwechslungsreiche Settings gibt und die Regeln des Spiels ein paar nette Einfälle bereithalten. Für meinen Geschmack gibt es allerdings etwas zu wenig Action, wodurch zwischendurch immer wieder kleine Längen entstehen, die den Film ausbremsen. Wenn es dann aber tatsächlich zur Action kommt, ist diese richtig stark inszeniert und zeigt deutlich, was Regisseur Edgar Wright draufhat. Besonders der Schnitt sticht hier positiv hervor und sorgt immer wieder für Dynamik. Auch insgesamt wirkt der Film sehr hochwertig produziert und CGI wird nur dann eingesetzt, wenn es wirklich notwendig ist. Für mich persönlich hätte der Film allerdings etwas mehr Tempo vertragen können und auch die Gesellschaftskritik hätte meiner Meinung nach noch etwas klarer und schärfer ausgearbeitet sein dürfen. So bleibt am Ende aber trotzdem ein unterhaltsamer Science-Fiction-Actionfilm, der immer wieder mit starken Momenten überzeugen kann.

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LG, Raffi
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