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Zuletzt gesehener Film

Gestartet: 26 Juli 2008 13:08 - 27655 Antworten

Geschrieben: Gestern 20:46

N1ghtM4r3

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Premium Rush ( BD ) 6.5/10 Der letzte Auftrag des Tages einer Fahrradkurier-Firma geht an den ehemaligen Jurastudenten Wilee. Er ist speziell von der chinesischen Mitbewohnerin seiner Freundin angefordert worden, um einen Briefumschlag nach Chinatown zu bringen. Doch sobald der Umschlag in Wilees Besitz ist, beginnen die Probleme. Der korrupte Cop Bobby Monday verlangt, dass Wilee ihm den Brief aushändigt, und plötzlich sind auch noch finstere Gesellen hinter der Lieferung her. Eine Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt.
In erster Linie steht hier der Kurierfahrer im Vordergrund, der von Joseph Gordon-Levitt verkörpert wird. Ein Bike, keine Bremsen, 1 Gang und das mit dem Fahrrad durch New York. Adrenalin pur und hohe Geschwindigkeiten stehen bevor. Ein Auftrag, der kompliziert wird. Dabei spielt ein Brief eine ganz wichtige Rolle. Dieser gilt als Zahlungsmittel für eine chinesischen Triade. Diese Logik dahinter muss man nicht verstehen, sowas einem Kurier zu überlassen. Das ruft den korrupten Polizisten Bobby Monday ( Michael Shannon ) auf den Zettel, der Spielschulden hat und von der Sache erfährt. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt.
Die Story ist dabei recht dünn gehalten und ist typisch Hollywood. Das Fahrradspektakel ist dabei hektisch, rasant und temporeich gestaltet. Zur Ruhe kommt man kaum, da alles schnell voranschreitet. Joseph Gordon-Levitt macht seine Sache ganz ordentlich. Wer die Zielgruppe ist, merkt man hier deutlich. Michael Shannon als überdrehter Polizist spielt diesen echt stark. Seine manipulierte Art, sein krankes Verhalten ist schon zwangsweise narzisstisch.
Die Fahrradstunts sind gut inszeniert. Ein wenig Action gibt es auch noch.
Der Film wird in nicht chronologischer Reihenfolge erzählt und zwischenzeitlich gibt es auch einie Rückblenden.
Am Ende hat mich der Film unterhalten, auch wenn er jetzt keine großen Ambitionen hatte. Dennoch ein kurweiliger Trip mit dem Bike.
Geschrieben: Gestern 21:01

Vincent_vega84

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Predator: Badlands 7/10 (4K)
Der junge Predator Dek (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) wird von seinem Clan verstossen, weil man ihn nicht für einen starken Krieger hält. Allein auf einem abgelegenen Planeten trifft er auf die Androidin Thia (Elle Fanning), mit der er eine unerwartete Verbündete findet. Gemeinsam gehen sie auf die Jagd und müssen sich schliesslich einer scheinbar übermächtigen Bedrohung stellen.

Mit Dan Trachtenberg hat das Predator-Franchise in den letzten Jahren einen spürbaren Aufschwung erlebt, denn mit Prey und Predator: Killer of Killers hat er bislang zwei richtig starke Beiträge zur Reihe abgeliefert. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an Predator: Badlands, auch wenn mich der Trailer ehrlich gesagt eher abgeschreckt hat. Am Ende bleibt für mich ein Film zurück, der zwar der schwächste dieser drei Beiträge ist, aber definitiv kein Reinfall geworden ist. Zunächst muss man dem Film zugutehalten, dass er sich nicht darauf ausruht, einfach das Gleiche wie immer zu machen. Stattdessen versucht er wirklich, dem Franchise neue Ideen hinzuzufügen und neue Perspektiven zu eröffnen. Besonders auffällig ist dabei, dass der Predator selbst zur Hauptfigur wird und man deutlich mehr über die Kultur der Yautja erfährt. Das ist zwar ein mutiger Ansatz, allerdings hätte ich persönlich dieses Mysterium lieber weiterhin offen gelassen. Gerade in der ersten Hälfte hatte ich deshalb etwas Mühe, richtig in den Film hineinzufinden. Im Gegensatz zum natürlichen Look von Prey wirkt hier vieles deutlich künstlicher und das Setting bringt spürbar mehr CGI mit sich. Auch mit Elle Fanning als Sidekick wurde ich nicht wirklich warm. Der später eingeführte zusätzliche Begleiter sorgt zudem für humorvolle Momente, die für mich tonal nicht so recht zum Film passen wollten. Das klingt nun nach viel Kritik, aber der Film hat durchaus auch seine Stärken. Vor allem in der zweiten Hälfte gewinnt die Geschichte deutlich an Fahrt und bietet mehrere starke und unterhaltsame Actionsequenzen. Mit der Zeit begann ich auch stärker mit den Figuren mitzufühlen und wurde mehr in die Handlung hineingezogen. Besonders das kreative Creature-Design weiss zu gefallen und zeigt, wie viel Fantasie in diesem Universum steckt. Trotz der vielen CGI-Effekte ist mir die Optik insgesamt nie wirklich negativ aufgefallen, da der Film insgesamt sehr hochwertig produziert wirkt. Vor allem das Sounddesign ist richtig stark und trägt viel zur Atmosphäre bei. Am Ende bleibt für mich ein unterhaltsamer Film mit einigen Schwächen, der aber auch Mut beweist, etwas anderes zu versuchen und der zeigt, dass das Predator-Franchise bei Dan Trachtenberg momentan durchaus in guten Händen ist.

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LG, Raffi
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Geschrieben: Gestern 22:51

prediii

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Risse im Beton  6/10

Geschrieben: Heute 08:17

prediii

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Superman 2  7/10

Geschrieben: Heute 09:10

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Cujo ( Tele5 HD ) 6/10 Der Horror-Film ist eine Adaption des Bestsellers von Stephen King. Der friedliebende Bernhardiner Cujo kann niemandem etwas zuleide tun, doch dann wird er mit der Tollwut angesteckt und verwandelt sich in eine blutrünstige Bestie. Als Donna Trenton mit ihrem Sohn die Werkstatt von Cujos Herrchen aufsucht, ahnt sie nicht, dass ihr dort ein Kampf auf Leben und Tod bevorsteht. Gefangen in ihrem kleinen Auto, sehen sich Donna und Tad der Bestie gegenüber.
Ich habe den Film gestern zum ersten Mal überhaupt gesehen. Ich kenne die Buchvorlage nicht und bin uneingenommen an den Film rangegangen.
Der Anfang fängt ganz ruhig an. Hier wird das Leben der Figuren rund um den Hund gezeigt. Es wirkte wie Familiendrama. Diese Einführung hätte man überhaupt nicht gebraucht oder wenigstens kürzer zusammenfassen können. Nach gut einer Stunde kommt der Film erst so richtig in Fahrt und Cujo bringt sich endlich ins Spiel. Hier zeigt man aber, das Tierhorror mit einfachen Mitteln und ohne große Effekte auskommt und dabei auch noch wirkungsvoll gezeigt wird. Ein Hund wird durch Tollwut zur reißenden Gefahr. Diese wird realistisch und greifbar dargestellt und erzeugt einen sofortigen Spannungsaufbau.
Der zentrale Punkt im eingesperrten Auto bringt auch eine klaustrophobische Situation mitsich, die auch psychologisch an ihre Grenzen stößt. Gerade solche Szenarien, die minimalistisch gehalten sind, bringen den Zuschauer zum Mitfiebern. Starke Hitze, der Drang nach Trinken, die umheimliche Gefahr draussen, die Angst verursacht und die Aussichtslosigkeit tragen nochmal zur Grundstimmung bei. Ein Gefühl der Ausweglosigkeit macht sich breit.
Wenn Cujo dann angreift, ist diese brutal, äußerst roh und wirkt körperlich sehr lebensecht.
Die Schauspieler bleiben fast alle etwas zu blass. Einzig und allein Donna Trenton ( Dee Wallace ) macht hier einen tollen Job. Man spürt ihre Angst und Furcht eindeutig. Tad ging mir ein wenig auf die Nerven. Diese ständige Geheule war schon etwas nervig, aber auch verständlich.
Das Ende war nochmal plausibel und nervenstark.
Am Ende war ich doch etwas enttäuscht, weil es zu lange braucht, bis sich Cujo austobt.
Dennoch war es ein kurzweiliger, atmosphärisch beklemmender Film, der mit einfachen Mitteln und ein gehörigen Angst auskommt und dabei fesselt.
Geschrieben: Heute 09:22

Minimalist2000

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"Freakier Friday", 2025 04/10
 
Nachdem mich der erste Teil stets gut unterhalten konnte, war ich auf die Fortsetzung gespannt. 2024 hörte ich erstmals von den Plänen dazu und freute mich seitdem darauf. Sorgen bereiteten mir neben der langen Laufzeit aber einige Bewertungen, die die Länge und die Gags abstraften. Nun konnte ich mir ein eigenes Bild von der Komödie machen - und muss den negativen Bewertungen leider zustimmen. Bereits in den ersten fünf Minuten begann mich der moderne "Humor" zu nerven, der den Film wie jede andere aktuelle Produktion anmuten ließ. Dazu trug auch die Netflix - Optik samt austauschbarer Charaktere bei. Schon zu Beginn benahm sich die Rolle der Tess viel zu jung für ihr Alter, wodurch die Wandlung des späteren Körpertauschs verpuffte. Nach den Ereignissen in Teil 1 war die Übermutter Anna unglaubwürdig. Die beiden Kinder nervten einfach nur und die Figur von Jake wurde lediglich als Fanservice eingebaut, sie war nämlich komplett fehl am Platz. Dass das magische Ereignis dieses Mal nicht durch Glückskekse hervorgerufen wurde, war unverständlich, die vier getauschten Körper stifteten Verwirrung. Die lausigen Gags wurden durch permanentes Overacting sämtlicher Beteiligter dargeboten. Etliche aktuelle Redewendungen oder Bezeichnungen fanden hier Verwendung, was anstrengend zuzuhören war. Zudem wurden Erwachsene um die 30 als Volldeppen präsentiert. Die schauspielerischen Leistungen waren unterdurchschnittlich.
 
Die Bildqualität war beinahe perfekt. Bei nicht sichtbarem Filmkorn gab es eine hohe Schärfe. Die Farben waren allerdings zu gelblich eingestellt. Der Kontrast fiel hoch aus. Die deutsche Synchronisation war in Ordnung, Dagmar Dempe auf Jamie Lee Curtis ungewohnt. Karin Buchholz wäre passender gewesen. Zugutehalten ist dem Studio, dass es die meisten Stimmen von damals erneut engagiert hat. Die Musik war okay, das Beste am Film war der wiederholte Pink Slip - Song.
 
Ähnlich wie bei "Zum Leben erweckt" konnte mich die etliche Jahre später produzierte Fortsetzung nicht abholen. Während dem Schauen von "Freakier Friday" hatte ich mir gewünscht, dass jemand im Anschluss an das Original ein Drehbuch geschrieben hätte und dieses genau so verfilmt worden oder dass eine damals realisierte Fortsetzung nun erstmals ausgestrahlt worden wäre. Das wäre maßgeblich besser als dieser zwanghafte moderne und zugleich seelenlose Humor gewesen. Da der zweite Teil meines Erachtens nicht annähernd an das Original herankommt, ich die Gags unlustig und die Figuren anstrengend fand und nicht gut unterhalten wurde, gebe ich keine Empfehlung ab. Stattdessen möchte ich "Freaky Friday" auf Blu Ray!


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