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Zuletzt gesehener Film

Gestartet: 26 Juli 2008 13:08 - 29282 Antworten

Geschrieben: 13 Sep 2025 06:25

Vincent_vega84

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Black Hawk Down (Extended Cut) 8.5/10 (4K)
Die UNO entsendet Friedenstruppen nach Somalia, um die sichere Verteilung von Hilfsgütern zu gewährleisten. Da Diktator Mohamed Farrah Aidid sich nicht einschüchtern lässt, schicken die USA Elitesoldaten, um seine Macht durch die Festnahme seiner Offiziere zu schwächen. Ein Unfall eines jungen Rangers aus einem Hubschrauber löst jedoch eine tragische Kettenreaktion aus.

Black Hawk Down ist ein Kriegsfilm, der eindeutig seine Stärken im Bereich der Inszenierung und Action hat. Zwar mangelt es an tiefgründigen Dialogen und echten Charakterentwicklungen, doch das wird durch die packende Intensität der Bilder mehr als ausgeglichen. Ridley Scott gelingt es, den missglückten Einsatz in Mogadischu mit einer Wucht darzustellen, die den Zuschauer direkt ins Geschehen zieht. Besonders die handgemachte Action verleiht den Gefechten eine rohe Authentizität, die sich von vielen modernen CGI-Schlachten abhebt. Die Kameraarbeit sorgt zudem dafür, dass man das Chaos, die Angst und die Anspannung der Soldaten beinahe körperlich miterlebt. Nach dem Film ist man selbst erschöpft, weil die Intensität kaum Verschnaufpausen zulässt. Hans Zimmers treibender Score verstärkt diese Wirkung und gibt den Szenen eine zusätzliche emotionale Schwere. So entsteht ein kompromissloser Actionkracher, der weniger durch Figurenzeichnung, sondern vielmehr durch seine audiovisuelle Wucht überzeugt. Trotz seiner Schwächen bleibt Black Hawk Down ein fesselndes und unvergessliches Kriegsdrama.
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Geschrieben: 13 Sep 2025 08:34

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 ist fleißig

Hellbound (TrueID)

Dieser Film war nicht nur die letzte Zusammenarbeit zwischen Chuck Norris und Cannon, sondern auch der letzte Film von Cannon bevor sie Bankrott erklären mussten.
Dieser Film ist von der Story recht hanebüchen und auch recht trashig aber voll darauf ausgelegt Chuck Norris möglichst Cool aussehen zu lassen. Seine Sprüche sind simpel, klischeehaft aber witzig.
Die Action ist rech blutig aber auch hier eher simpel. Da hat der Zahn der Zeit schon sehr daran genagt. Aber die Coolness von Chuck Norris gleicht vieles aus.
Problem ist nur halt in den Momenten wo Chuck nicht im Bild ist fängt es sich an zu ziehen und seine Sprüche klopfender Sidekick ist im Verlauf auch etwas nervig.
Insgesamt ist dieser Film mit Nostalgiebonus schon noch gewisserweise unterhaltsam aber Chuck Norris hat da schon deutlich bessere Filme mit Canon geschaffen.

5,25/10 Punkte
MfG Pierre
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Geschrieben: 13 Sep 2025 10:02

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"Mary Higgins Clark: Glückstag", 2002 06/10
 
Als nächstes sah ich mir diese Buchverfilmung über einen glücklichen Lottogewinner an, der plötzlich verschwindet. Seine befreundete Kollegin vermutet ein Verbrechen und ist die einzige, die an dem Fall Interesse zeigt. Bis Jugendliche eine furchtbare Entdeckung machen... Die Handlung war in Ordnung, mir persönlich war aber etwas zu viel Ehedrama der Hauptprotagonistin enthalten. Der Bund fürs Leben wurde hier sehr negativ dargestellt, es gab keine einzige liebevolle Szene, sondern von Beginn an gegenseitige Vorwürfe. Obwohl offensiv versucht wurde das Publikum auf eine falsche Fährte zu locken, wusste ich gleich, wer nicht hinter dem Verbrechen steckte. In der zweiten Hälfte ahnte ich dann, welche Figur dafür verantwortlich war. Gegen Ende wurde die Spannung mit einer kleinen Verfolgung erhöht, was bei mir einen Pluspunkt sammeln konnte. Der Epilog war etwas unrealistisch, konnte die Handlung aber rund abschließen.
 
Die Bildqualität war gut. Bei feinem Filmkorn gab es lediglich eine durchschnittliche Schärfe. Es fielen ein paar kleine weiße Bildpunkte auf. Die Farb - und Kontrasteinstellungen sahen natürlich aus. Wie in einigen anderen Clark - Verfilmungen wurden auch hier wieder Zwischenbilder in unterirdischer Qualität eingekauft, dieses Mal aber nicht so viele wie bei "Sieh dich nicht um". Schlecht beleuchtete Szenen wiesen ein starkes Rauschen auf. Die deutsche Synchronisation war gelungen und stets verständlich. Die Musik war okay, in der spannenden Szene drehte sie toll auf.
 
Da mich "Glückstag" trotz kleinerer Längen und einer zu offensichtlichen Falschannahme gut unterhalten konnte, gebe ich eine Streamingempfehlung ab.
Geschrieben: 13 Sep 2025 10:16

N1ghtM4r3

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The Abyss ( Special Edition 4K ) 8.5/10 The Abyss handelt von einer Rettungsmission eines US-Atom-U-Boots, das nach einem Zwischenfall mit einem mysteriösen Objekt auf dem Meeresgrund gestrandet is.
J. Camerons Sciece Fiction Unterwasser Spektakel war Ende der 80ziger das Non Plus Ultra. Mit Ed Harris, Michale Biehn und Mary Elizabeth Mastrantonio holte man sich zur damaligen Zeit ein starkes Team zu sammen. Die Stärke des Filme sind natürlich die Unterwasserszenen, die Location, die gleichzeitig einen klaustrophobischen Aspekt mit sich bringt, die stetig angespannte Spannung und die damaligen großartigen Effekte.
Die Story rund um des Atom U-Boots geht hier in eine andere Ricthung, als man im ersten Moment vermutet. Der ökonomische Aspekt, wird hier anders dargestellt und stellt den Film in eine andere Darstellung. Gut inszeniert und nachdenklich zum Ende hin. Die Guten und die Bösen werden dabei vertauscht, was man zuerst nicht vermutet. Trotz der knapp 3 stündigen Laufzeit passiert in der ersten Stunde recht wenig, was so ein bisschen langweilig sein könnte.
Dennoch ist The Abyss heute noch ein spannender Science Fiction Film, der mit großartigen Aufnahmen und einer ziemlich starken Location auftrumpft.
Geschrieben: 13 Sep 2025 15:15

Vincent_vega84

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Erin Brockovich 8.5/10 (4K)
Die alleinerziehende Mutter Erin Brockovich (Julia Roberts) ist arbeitslos und verschuldet, weshalb sie in der Kanzlei ihres Anwalts (Albert Finney) eine Stelle als Bürokraft annimmt. Dort stösst sie in Akten auf medizinische Gutachten, die sie stutzig machen. Ihre Nachforschungen in Hinkley zeigen schliesslich, dass es sich um weitreichende und ernste Fälle handelt.

Erin Brockovich hat mich sehr überrascht, da ich ihn lange gemieden habe, weil ich kein grosser Julia Roberts Fan bin. Im Zuge der 4K-Veröffentlichung habe ich jedoch einen Blindkauf gewagt und wurde äusserst positiv überrascht. Besonders gefallen hat mir, dass es sich hier um ein Justizdrama handelt, ein Genre, dass ich ohnehin sehr schätze. Der zugrunde liegende Fall ist spannend aufbereitet und bietet eine packende Grundlage für die Handlung. Die Figur Erin Brockovich, die als alleinerziehende Mutter versucht, ihre Familie über Wasser zu halten, ist zudem erfrischend anders und bietet einen emotionalen Zugang. Julia Roberts liefert in dieser Rolle eine herausragende Leistung ab und rechtfertigt damit absolut ihren Oscar-Gewinn. An ihrer Seite überzeugt auch Albert Finney, dessen Chemie mit Roberts eine der grossen Stärken des Films ist. Die Inszenierung schafft es, Drama, Emotion und gesellschaftliche Relevanz gelungen zu verbinden. Ein kleiner Kritikpunkt sind die gelegentlichen Längen, die den Film an manchen Stellen etwas bremsen. Dennoch überwiegt der sehr positive Gesamteindruck deutlich. Ich bin froh, diese Lücke geschlossen zu haben, da Erin Brockovich nun für mich zu den stärkeren Justizdramen gehört.
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Geschrieben: 13 Sep 2025 23:38

Topper_TH

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Die Goonies 10/10

Genial und ich hatte sehr viel Spaß mit meiner Mom. Wir hatten ihn beide lange nicht mehr gesehen. So ein schöner Film.
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1 Kommentar:
von Macintosh007 am 14.09.2025 04:10:
@Topper_TH Finde ich echt toll das ihr euch den zu zweit angesehen habt. Gibts leider auch nicht mehr häufig.
Geschrieben: 13 Sep 2025 23:50

Thomas.86

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Like a Complete Unknown (Disney+) 7,5/10 Punkte
Biopic über Bob Dylan, der mit einem Zeitraum von 1961 bis 1965 einen relativ kurzen Lebensabschnitt des Musikers behandelt. Die Musikszene der 60er wird hier sehr gut eingefangen und vor allem die musikalischen Darbietungen sind klasse gemacht. Die Schauspieler können ebenfalls überzeugen, vor allem da sie selber singen und auch die Instrumente spielen. Schade ist nur, dass man für ein Biopic relativ wenig über den Menschen Bob Dylan erfährt. Daher sollte man den Film eher als Porträt der Folkmusikszene betrachten.
Ansonsten hat der Film mich gut unterhalten, auch wenn Folkmusik nicht mein Genre ist.
Geschrieben: 14 Sep 2025 00:03

TJay

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Dolores 9/10

Kathy Bates wie so oft überragend
Gruß  TJay

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Geschrieben: 14 Sep 2025 06:59

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 ist fleißig

Driven to Kill (Free Tv Thailand)

Von dem ganzen DTV Seagal Filmen gehört dieser zu denjenigen die richtig gelungen sind.
Beim Cast merkt man natürlich die Ostblock Herkunft aber ist ansonsten ganz gut in Szene gesetzt.
Die Story ist simpel und voller Klischees aber dank jeder Menge Action sehr spaßig anzuschauen.
Seagal lässt sich mal deutlich weniger Doublen und zeigt tatsächlich mal so etwas wie Spaß beim Dreh.
Er hat zwar hier immer noch zu viel Gewicht auf den Rippen aber schafft es tatsächlich jede Menge Coolness auszustrahlen.
Action gibt es jede Menge. Es wird geballert, geprügelt und abgestochen was das Zeug hält. Der Bodycount ist sehr hoch und die Kills sind sehr brutal.
Hab diesen Film schon ein paar mal gesehen und macht immer noch viel Spaß. Wie gesagt einer der besten DTV Filme mit Seagal.

7/10 Punkte
MfG Pierre
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Geschrieben: 14 Sep 2025 07:59

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"Barbie - Das Geheimnis von Oceana", 2010 05/10
 
Weil ich diesen Unterwasser - Teil von "Barbie" im Fernsehen verpasst hatte, auf allen Kanälen so gut wie ausschließlich die Fortsetzung erhältlich ist und er momentan nicht im Fernsehen läuft, bestellte ich mir wegen der nicht existenten Blu Ray die DVD, um das Abenteuer erstmalig sichten zu können. War der Anfang noch einigermaßen okay, zog sich die Geschichte schnell in die Länge. Das lag vor allem an den vielen Surf - und Schwimmszenen. Auch wurde versucht, zu viele Themen in einen Film zu packen. Dadurch fühlte sich die 80 minütige Handlung rund zwanzig Minuten länger an. Vor allem am Anfang kam Barbie, die hier Merliah hieß, ziemlich arrogant daher, später wurde es besser. Die Animationen waren wie für die ersten Filme üblich etwas schlicht, manchmal wurde das Gesicht der Hauptfigur zu kantig dargestellt. Positiv fand ich eigentlich nur die tierischen Sidekicks in Form einer Seerobbe und eines Delfins.
 
Die Bildqualität war gut. Bei nicht sichtbarem Filmkorn gab es eine ausreichende Schärfe. Die Farben sahen nie natürlich aus, weil sie viel zu kräftig ausfielen. So waren Hauttöne entweder rosa oder orange. Der Kontrast war etwas zu hoch eingestellt. Die deutsche Synchronisation war durch bekannte Stimmen gelungen. Die Musik war okay, leider wurden die meisten Lieder im Amerikanischen (ohne Untertitel) belassen. Nur ein Lied wurde ins Deutsche übersetzt. Dass viele frühere "Barbie" - Teile nicht strikt auf deutsche Lieder setzen finde ich schade.
 
Da "Das Geheimnis von Oceana" zu viele Handlungsstränge und etliche Längen durch ausgedehnte Szenen aufwies, gebe ich keine Empfehlung ab. Es gibt auch noch eine Fortsetzung hierzu, die ich mir aber erspare.


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