Panasonic SA-BX500 und TX-P50GW10 via VieraLink im Zusammenspiel
9. Februar 2010Vor einem halben Jahr habe ich mir neuen Flachbildfernseher zugelegt. Es handelt sich dabei um den Panasonic TX-P50GW10. Mein bisheriger A/V-Receiver Onkyo TX-DS575 passte nun langsam auch nicht mehr in die schöne digitale Welt, zudem klappte damit die Einschaltautomatik des Subwoofers aus dem Teufel Concept S Lautsprechersystems nicht zuverlässig.
Auf der Suche nach einem neuem A/V-Receiver bin ich natürlich auf den Denon AVR-1910 gestossen, der sowohl beim Klang als auch bei der Ausstattung nur Top-Noten bekam. Mir war allerdings auch wichtig, dass die A/V-Geräte möglichst optimal zusammenpassen.
Panasonic VieraLinkAls feste Komponente war der neu erworbene Panasonic Fernseher gesetzt, der mit anderen Geräten von Panasonic kommunizieren kann. Das wollte ich genauer unter die Lupe nehmen.
Hier kommt nun die Technologie VieraLink ins Spiel. Auch der A/V-Receiver Panasonic SA-BX500 beherrscht das. Sobald man über die Taste VieraLink an der TV-Fernbedienung auf Heimkino umstellt (siehe Foto) kommuniziert der Fernseher mit dem A/V-Receiver per Vieralink. Die Voraussetzung dafür ist, daß die Geräte per HDMI und TOSLINK verbunden sind. Was ändert sich nun? Wird der Fernseher eingeschaltet wird kurz darauf auch der A/V-Receiver eingeschaltet und auf die Quelle TV gestellt. Am Fernseher werden die Lautsprecher ausgeschaltet und der Ton per TOSLINK an den A/V-Receiver weitergegeben. Ändert man an der Fernbedienung des Fernsehers die Lautstärke wird die Lautstärke des A/V-Receivers geändert. Zur Nutzung des Fernsehers ist also dessen Fernbedienung vollkommen ausreichend. Je nach Gerätetyp können die hauptfunktionen von z.B. Pansonic Blu-Ray-Playern ebenfalls über die Fernbedienung des Fernsehers gesteuert werden. Meines Erachtens sollte das sogar zusammen mit der neuen PS3 Slim klappen – ich besitze leider noch das Vorgängermodell.
Wie man unschwer erkennen kann habe ich mich für den besagten Panasonic A/V-Receiver entschieden und den Kauf nicht bereut. Das Teufel Lautsprechersystem klingt daran nochmals ein gutes Stück besser, die Einschaltautomatik des Subwoofers klappt jetzt auch zuverlässig. Das Beimischen der rückwärtigen Effektkanäle in die seitlichen (7.1 downmix auf 5.1) bei der Blu-Ray-Wiedergabe verbessert ebenfalls das Kinoerlebniss. Im Gegensatz zu manch anderen Käufern bin ich mit dem Ergebnis der Einmessautomatik mittels Mikro recht zufrieden, ich habe nur minimal manuell nachkorrigiert. Ebenfalls kann ich nicht bestätigen, dass Bass nicht druckvoll genug wäre. Also hier habe ich wohl mit dem Teufel Subwoofer mit Downfire-Technik keine Schwierigkeiten, eher fliegt im Stockwerk darunter der Putz von der Decke
Ich benutze den SA-BX500 als Allroundgerät für Musik, Filme und fürs Zocken. Ich wurde in keinem der Bereiche im Hörgenuß enttäuscht.
Ein Nachteil des SA-BX500 ist der fehlende Phono-Eingang zum Anschluß eines Plattenspielers. Leider ist das wohl bei allen neuen A/V-Receivern so. Aus diesem Grund war der Kauf eines Phono-Vorverstärkers angesagt. Das gekaufte Gerät von Hama arbeitet vorzüglich. Für eine gute (und auch teils notwendige) Staubentfernung sorgt eine Carbonfaserbürste. Besser geht es wohl nur mit einer Plattenwaschanlage.PS3 Media Server rev. 366
24. Oktober 2009Java PS3 Media Server, auch kurz PMS genannt, ist ein DLNA kompatibler Streaming Server für Heimnetzwerke. Uprsprünglich für die Unterstüzung der Playstation 3 als Client entwickelt funktionieren heute bereits zahlreiche weitere Endgeräte. PS3 kann Audio, Bilder und Videos streamen. Formate die das Endgerät nicht unterstützt können über die Transcoding-Funktionalität "on the fly" in ein kompatibles Format gewandelt werden. Damit gibt es nahezu unbegrenzte Unterstützung für die Wiedergabe von Mediendateien. Diese Funktionalität kostet dem zuspielenden Rechner einiges an Rechenleistung. Dies kann über die Integration von CoreAVC/CUDA z.T. auch von NVidia-basierten Grafikkarten unterstützt werden.
Alle Infos zu PMS finden sich im Howto im PMS-Forum.
Die neueste Beta des Java PS3 Media Server steht bereit zum herunterladen. Die Revision 366 unterstützt weitere Media Renderer (DLNA kompatible Streaming Clients), ansonsten wurden natürlich Fehler behoben und neue Funktionalitäten hinzugefügt.
Aktuell unterstützte Media Renderer:
Die PS3 und XBOX360 funktionieren im Zusammenspiel mit PMS tadellos. Für Sony, Philips und Samsung Fernseher mit DLNA-Unterstützung, XBMC (z.B. auf XBOX), PopcornHour, FreeboxHD und Realtek chip basierende Geräte (Asus O!Play, Xtreamer, AC Ryan PlayOn!HD, Brite-view CinemaTube) gibt es experimentelle Unterstützung. Andere Media Renderer funktionieren evtl auch. Dazu muss man dann aber noch selbst eine Konfigurationsdatei erstellen.
Behobene Fehler / neue Funktionen
- verbesserter Support für Media Renderer
- verbesserter Support für Untertitel
- iTunes library support auf Windows
- Korrektur für ein Audio/Video-Synchronisierungsproblem (neuer Parameter in #video settings#)
- automatische Pseudo Kapitel Erstellung über #Transcoded# Ordner
PMS für Windows und Linux hier herunterladen.
Die neueste PMS-Beta wurde für OS X noch nicht kompiliert. Hier kann man nach Updates dafür suchen.
Ein ausführlicheres Changelog gibt es hier.
Eine Firma namens "Ray in blu" hat eine gepatchte Version des PMS herausgebracht, die den Namen "PS3 Media Server - Rendr Edition" trägt: http://grayzilla.com/rayinblu/ps3mediaserver
Darüber hinaus bietet die Firma eine Software namens "Rendr" an. Diese kann auf BD Live kompatiblen Playern installiert werden. Die Software scheint ein DLNA client zu sein. Mit Hilfe des gepatchten PMS und Rendr ist es dann also prinzipiell möglich zahlreiche Blueray Player in Streaming Clients zu verwandeln.
Die Beta gibt es kostenlos unter http://grayzilla.com/rayinblu/
Laut Howto sind BD Live compatible Player von LG, Panasonic, Pioneer, Samsung und Sony getestet. Das Release soll wohl für 19,95$ verkauft werden.
Update:

PS3 Media Server rev. 356 erschienen
4. August 2009Der Java PS3 Mediaserver steht nun in Revision 356 bereit zum Download:
Neben zahlreichen Detailverbesserungen und Sprachenupdates gibt es nun über die Transcoding-Funktionalität automatisch erstellte Kapitel für Filme (statt Vor- und Rücklauf bzw. "goto" Funktion). Die eingebaute Mediendatenbank lässt sich nun über ein Webinterface steuern (http://PC-IP-Adresse:Portnummer/console/home, also z.B. http://192.168.178.2:5001/console/home).

PS3 Media Server 1.20 rev. 348 verfügbar
11. Juli 2009Mehr Infos gibt es hier.
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