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Baghead (2023) Blu-ray

Original Filmtitel: Baghead (2023)

Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DTS-HD MA 2.0
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
95 Minuten
Veröffentlichung:
16.05.2024
 
STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Nach dem Verlust geliebter Menschen, wünschten sich bestimmt viele der Hinterbliebenen noch einmal mit den Verschiedenen sprechen zu können. Wie schön wäre es doch, so manche offenen Dinge zu klären, unausgesprochene Sätze zu sagen oder vergangenes aufzuarbeiten. Genau diesem Thema widmet sich Regisseur Alberto Corredor in seinem ersten abendfüllenden Spielfilmdebüt, welches auf seinem eigenen, ebenfalls „Baghead betitelten Kurzfilm basiert. Doch statt nur auf emotionale Momente zu setzen, siedelt er seinen Film im Horror-Genre an und lässt dabei die Toten kurzzeitig wiederauferstehen – was aber, für das Genre natürlich üblich, durchaus ungeahnte Auswirkungen haben wird. Für die Hauptrolle konnte er dabei auf Freya Allan setzen, die in Serien wie „The Witcher“ und „Into the Badland“ sowie dem Action-Thriller „Gunpowder Milkshake“ für Aufmerksamkeit sorgen konnte. Herausgeber STUDIOCANAL bringt den Film im Vertrieb von PLAION PICTURES auf Blu-ray heraus und was die inhaltlich wie technisch zu bieten hat, kann den nun folgenden Zeilen entnommen werden.

Story

    Als Iris (F. Allen) vom Tode ihres entfremdeten Vaters Owen (P. Mullen) erfährt, reist sie von London nach Berlin, wo ihr ein Anwalt den heruntergekommen Pub ihres Dads als Erbe präsentiert. Nach anfänglichem zögern nimmt sie jedoch die Hinterlassenschaft an, in der Hoffnung dadurch etwas Schwung in ihr eingefahrenes Leben zu bringen. Als Iris dann im Keller auf ein monströses Wesen namens „Baghead“ stößt, wittert sie schnell das große Geld: Denn das Wesen ermöglicht es Menschen mit den Toten in Kontakt zu treten. Die zur Hilfe geeilte Freundin Katie (R. Barker) ist zunächst von der Idee wenig begeistert, stimmt jedoch ebenfalls zu, als sie durch den ersten Kunden Neil (J. Irvine) erfährt, welch Potential in den Geschäften mit dem „Baghead“ stecken kann. Doch schnell läuft die Sache aus dem Ruder und schon bald müssen Iris und Katie um ihr eigenes Leben fürchten, denn das Monster hat keineswegs nur gute Absichten.
    Baghead 1.jpg
    Um es gleich vorwegzunehmen: Alberto Corredors Spielfilmdebüt wird von einer Menge Logiklöcher und „Weil es eben so im Drehbuch steht“-Momenten zusammengehalten. Das heißt aber nicht, dass der Film deshalb schlecht geraten sei – man sollte nur vorab wissen, worauf man sich dabei einlässt, um nicht allzu sehr enttäuscht zu werden. Es wirkt aber eben ein wenig befremdlich, wenn die beiden Hauptprotagonisten „Iris“ und „Katie“ – welche von Freya Allen und Ruby Barker gespielt werden – beim Erstkontakt mit dem titelgebenden „Baghead“ nicht gleich Reißaus nehmen, sondern faszinierend vor dem Monster stehen und schauen wie es sich aus seinem Mauerdurchbruch im Keller des geerbten Pubs auf die beiden Damen zu bewegt. In jedem anderem Horrorfilm wird auf die Weise nach der nächsten Scream-Queen gesucht, hier aber sieht man quasi fast schon die Dollar-Zeichen bei Erbin „Iris“ in den Augen leuchten. Ebenso fasst man sich zu Anfangs oftmals an den Kopf, wenn sich die Hauptdarstellerin nur mit dem Licht ihres Handys durch den nächtlichen Pub bewegt, um einem grusligen Geräusch auf den Grund zu gehen. Wohlgemerkt, obwohl in dem Gebäude zahlreiche Lampen und Kerzen zum Set-Design gehören und niemals die Rede davon war, dass der Strom abgestellt wurde. Dass man sich dann obendrauf nicht an ein paar simple Regeln beim Kontakt mit dem „Baghead“ halten kann, ist dann für das Genre fast schon normal.
    Baghead 2.jpg
    So viel dann aber zur ersten Kritik, die einen zwar förmlich anspringt, letztendlich aber dennoch auch genügend spannende Momente mit sich bringt. Denn trotz aller Fauxpas gelingt es den Machern während der gut 95 Minuten immer wieder, die Zuschauenden bei Laune zu halten und bei ihnen die Neugier aufrecht zu erhalten, was es mit der Kreatur mit dem Sack über dem Kopf genauer auf sich hat. Die liefert ein paar gut platzierte Jump Scares und spannende Momente, wenn sie denn zur Hochform aufläuft. Gut gemachte Masken und einige handgemachte Effekte verpassen ihr dann ein gelungenes Monster-Design, der einem ein Schaudern über den Rücken laufen lässt. Abwechslung bietet man dadurch, dass die Kreatur immer wieder verschiedene Körper von Verstorbenen annimmt, auch wenn ansonsten „Baghead“-Darstellerin Anne Müller ihre Sache unter dem Sack hervorragend macht. Neben ihr bekommt auch Kunde „Neil“ – in dessen fanatische und undurchsichtige Rolle Jeremy Irvine schlüpft – immer wieder einige Auftritte spendiert. Gedreht wurde der Film übrigens komplett in Deutschland, nutzte man doch größtenteils das Studio Babelsberg in Potsdam – und teilte sich diese seinerzeit mit Produktionen wie „John Wick 4“ oder „The Last Voyage of the Demeter“ - sowie einige Handlungsorte im Berliner-Umfeld bei den Dreharbeiten.
    Baghead 3.jpg
    Leider läuft der Film trotz guter Ideen nicht ganz unvorhersehbar ab – bei vielem hat man eben das Gefühl, es schon mal in ähnlicher Form bei anderen Genre-Beiträgen gesehen zu haben. Auch das Finale lässt einen irgendwie unbefriedigt zurück, wenn es aber dafür auch mal andere Wege beschreitet, als die meisten Zuschauenden wahrscheinlich vermutet hätten. Spätestens hier macht sich dann auch das geringe Budget bemerkbar, denn zum einen sieht man recht gut, dass die Gänge der „Bagheads“-Höhle aus Pappmasche bestehen, zum anderen kommen dann noch einige CGI-Effekte zum Einsatz, die schnell als ebensolche entlarvt werden können. So bleibt unter dem Strich zwar ein durchaus spannender Film, der aber doch eher ins B-Movie Regal einzusortieren ist und es nicht mit Genre-Hits wie „The Conjuring“ oder „Insidious“ aufnehmen kann.

Bildqualität

    Baghead 4.jpg
    Wie weiter oben schon angedeutet, spielt der Film große Teile in einem recht spärlich beleuchteten alten Pub, der von Haus aus noch aufgrund seines Alters über eine düstere und altbackende Einrichtung verfügt. Somit sind Farbakzente rar gesät, fallen dann aber umso mehr auf. Empor lodernde Flammen bringen ein sattes Orange mit sich. Dreht man mal bei Tageslicht im Umfeld des Pubs, so wirkt das Bild natürlich und klar, bringt dabei eine sehr gute Detaillierung mit sich, die vor allem in den Close-Ups feine Haarsträhnen, Hautporen und Fältchen offenbart. Zurück im Dunkeln sorgen ein gelungener Schwarzwert und hervorragend abgestufte Grautöne dafür, dass es in den zahlreichen Schatten zu keinen nennenswerten Detailverlusten kommt. Neben den bereits erwähnten, teils gut zu erkennenden Set-Bauten, gibt es aber auch sehr gelungen gestaltete Handlungsorte, bei denen Materialoberflächen wie zum Beispiel Holz und Stein fein strukturiert wiedergegeben werden. Verschwiegen werden sollen aber auch einige Ruckler bei Kameraschwenks nicht, auch sind ganz selten mal ein paar Banding-Effekte in Schatten zu erkennen.

Tonqualität

    - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch Dolby Atmos - Englisch Dolby TrueHD 7.1
    Baghead 5.jpg
    Während man dem englischen Originalton einen modernen 3D-Sound im Dolby Atmos-Gewand spendierte, bleibt es bei der deutschen Synchronisation dann leider bei einem 2D-Sound, der aber immerhin im verlustfreien Format auf die blaue Scheibe „gepresst“ wurde. Dieser liefert ein räumiges Erlebnis und lässt es immer wieder hinter den Zuschauenden knacken, schlurfen und hecheln. Zudem liefert der atmosphärische Score aus der Feder von Komponistin Suvi-Eeva Äikäs immer wieder passende Sounds, welche maßgeblich zur Spannung beitragen. Gerne hätte es dabei für den Geschmack des Rezensenten dieser Zeilen jedoch noch etwas Bass-lastiger zugehen dürfen, bleibt der Subwoofer doch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Dialoge stehen ansonsten klar im Fokus der doch eher ruhigeren Inszenierung und sind dadurch stets klar zu verstehen. Die deutsche Synchronisation kommt aus dem Hause der RC Production, bei der Stephanie Damare sowohl die Arbeiten am Dialogbuch als auch die Dialogregie übernahm. Sprecher wie Lisa May-Mitsching (F. Allen), Anna Gamburg (R. Barker), Ozan Ünal (J. Irvine) oder Erich Räuker (P. Mullan) überzeugen hier sehr gut und stehen damit ihren Originalen in nichts nach. Der englische O-Ton kommt im Vergleich deutlich satter und Pegel-stärker herüber und liefert damit noch ein wenig mehr an Atmosphäre, die ja gerade bei einem Horrorfilm wichtig ist.

Ausstattung

    - Kinotrailer (2:20 Min.) - Trailershow o Saw X o Orphan – First Kill
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    Leider bieten die Extras bis auf den deutschen Kinotrailer zum Hauptfilm und zwei Programmhinweise des Publisher – die sogar nur beim Einlegen der Disk abgespielt werden und nicht über das Menü angesteuert werden können – keinerlei weitere Beiträge. Dabei wäre das Thema doch sicherlich interessant für ein paar Interviews gewesen.

Fazit

    Mit der Umwandlung seines eigenen, gleichnamigen Kurzfilms in sein erstes abendfüllendes Spielfilmdebüt liefert Regisseur Alberto Corredor zwar einen teils spannenden, aber eben auch recht überraschungsarmen Genre-Beitrag, der doch eher im B-Movie Bereich einzuordnen ist. Zu viele Logiklöcher und „Weil es so im Drehbuch stand“-Momente, zu wenig Jump Scares und schaurige Effekte bringt er hierbei in den knapp 95 Minuten unter. Optisch kann sich das Werk abgesehen von ein paar kleineren Rucklern und Banding-Effekten aber durchaus sehen lassen. Ebenso ist die Vertonung recht gut gelungen, kommt sie doch recht räumlich und atmosphärisch herüber, wird zudem durch gelungene Sound-Effekte unterstützt. Der englische O-Ton legt mit seinem modernen Dolby Atmos-Sound dabei noch eine ordentliche Schüppe drauf. Dass es dann zum Abschluss keinerlei Extras gibt, ist leider recht schade, hätte sich die Film-Entstehung und dessen Thematik doch sicherlich für ein paar interessante Interviews angeboten. (Jörn Pomplitz)
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6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 07.06.2024

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