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Aquaman: Lost Kingdom 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Aquaman and the Lost Kingdom

4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Deutsch DD 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch DD 5.1
Italienisch Dolby Atmos
Italienisch Dolby TrueHD 7.1
Italienisch DD 5.1
Polnisch DD 5.1
Slowakisch DD 5.1
Tschechisch DD 5.1

Blu-ray:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Deutsch DD 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0

Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Englisch DD 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch für Hörgeschädigte, Chinesisch (traditionell), Tschechisch, Polnisch, Chinesisch (vereinfacht), Koreanisch

Blu-ray:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-100 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.78:1) @24 Hz 4K native, Dolby Vision, HDR10, HDR10+
Video-Codec:
Laufzeit:
124 Minuten
Veröffentlichung:
21.03.2024
 
STORY
7
 
Bildqualität
10
 
Bild 4k UHD
10
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Neben DISNEY und MARVEL sorgen auch die Konkurrenten WARNER und DC COMICS für stetigen Nachschub an Superheldenfilmen für die große Leinwand. Während das Marvel Cinematic Universe (kurz MCU) in letzter Zeit mit mehr Quantität statt Qualität auftritt, versuchte man das DC Universe schon seit je her etwas bedachter und ausgereifter aufzubauen, was auch in der geringeren Anzahl an Filmen resultierte. Wenn auch diese Formel nicht wirklich aufgehen mag, weil der Markt einfach inzwischen zu übersättigt an Comic-Verfilmungen ist, gelang es „Superman, Batman & Co.“ jedoch bisher meist nicht ganz so tief zu fallen, wie es zuletzt mit einigen MCU-Superhelden der Fall war. Große Hoffnungen setzte man auch in das zweite Solo-Abenteuers des Herrschers über die Weltmeere: „Aqaman and the Lost Kingdom“, welcher jedoch mit einem Einspielergebnis von knappen 500 Millionen US-Dollar nicht an die Origin-Story des „Aquaman“ mit über 1 Milliarde US-Dollar anschließen konnte. Im Vergleich zu den DC-internen Begleitern liegt man aber immer noch ganz solide im Rennen. Die Heimkino-Veröffentlichung aus dem Hause WARNER HOME VIDEO erscheint sowohl im Full HD- als auch im Ultra HD-Format und wird in Keep Case Verpackungen wie auch einem 4K/Blu-ray-Set in einer Steelbook-Sonderverpackung in die Händlerregale gestellt. Was das neue Unterwasser-Abenteuer im Detail zu bieten hat und wie sich die beiden Formate im Vergleich schlagen, kann den nun folgenden Zeilen entnommen werden.

Story

    Arthur Curry (J. Momoa), besser bekannt unter seinem Superheldennamen „Aquaman“, führt inzwischen ein geruhsames Familienleben: Nachdem ihm Ehefrau Mera (A. Heard) einen Jungen gebar, kümmert sich der König der Meere lieber um den Nachwuchs als um die banalen Streitereien der Meeresbewohner von Atlantis. Doch die versunkene Stadt, als auch die Bewohner an Land, müssen sich bald eines neuen Aggressors erwehren: David Kane (Y. Abdul-Mateen II) will Rache für seinen getöteten Vater an Aquaman und dessen Familien nehmen. Mit Hilfe des schwarzen Dreizacks, welcher aus dem verlorenen Königreich Necrus stammt, tritt Kane als Black Manta in Aktion. Unter Einsatz des extrem umweltschädlichen Orichalcum will Kane die Temperaturen auf dem Planeten steigen lassen, um Necrus aus dem ewigen Eis wieder auferstehen zu lassen. Um Kane jedoch erst einmal ausfindig zu machen, muss Arthur auf die Hilfe seines Halbbruders Orm (P. Wilson) zurückgreifen, welcher sich jedoch noch in Gefangenschafft im Reich der Deserten befindet. Kann sich das ungleiche Geschwisterpaar nach den Geschehnissen der Vergangenheit wieder zusammenraufen und den immer mächtiger werdenden Kane stoppen?
    Aquaman Lost Kingdom 1.jpg
    Um es gleich vorwegzunehmen: Wer mit den letzten Superhelden-Beiträgen – sowohl aus dem Hause MARVEL als auch DC COMICS – nicht wirklich etwas anfangen konnte, wer inzwischen gelangweilt von den immergleichen Abläufen des Genres und damit nur noch offen für etwas gänzlich Neues ist, der wird auch mit dieser Comic-Adaption nicht wirklich seinen Spaß haben. Denn letztendlich erfindet Regisseurs James Wan - welcher ja durch „SAW“, „Insidious“ und „Conjuring“ eigentlich eher im Grusel-Sektor seine Wurzeln hat – auch mit diesem Franchise-Ableger das Rad nicht neu, was eben dann oben genannten Zuschauern missfallen könnte. Gehört man aber eben zur genau entgegengesetzten Fraktion, also zu den Zuschauenden, die auch mit der wiederholt angewandten Formel für Comic-Adaptionen immer noch etwas anfangen können, welche sich einfach nur für zwei Stunden bei Kaltgetränken und Snacks der jeweiligen persönlichen Vorliebe zurücklehnen und kurzweilig unterhalten lassen wollen, um dabei dem Alltag in fantastische Welten zu entfliehen, ja genau diese Zuschauenden sind bei Aquamans zweiten Solo-Abenteuer – zumindest was den Titel angeht, denn wirklich „solo“ agiert er hier nicht – absolut richtig. James Wan lässt die Geschehnisse aus anderen DC-Universe Verfilmungen – seien es „Shazam“, „(Zack Snyders) Justice League“, „Wonder Woman 1984“ oder „The Suicide Squad“ - links liegen und nimmt stattdessen seinen eigenen Einstieg in die Comic-Welt wieder auf und konzentriert sich somit auf die Ereignisse des ersten „Aquaman“-Solo-Streifens, welchen er Ende 2018 selbst auf die großen Leinwände der Lichtspielhäuser dieser Welt brachte. Auch in der hier vorliegenden Fortsetzung schlüpft natürlich wieder Actionstar Jason Mamo in das Kostüm des Unterwasser-Superhelden und Namensgeber der Filmreihe „Aquaman“. Ob in „Baywatch - Die Rettungsschwimmer von Malibu“ oder als Team-Mitglied bei „Stargate Atlantis“, Momoa hatte wohl schon früh einen Hang zu „Wasserrollen“ bzw. der verschollenen Stadt.
    Aquaman Lost Kingdom 2.jpg
    Aber nicht nur Momoa kehrt im zweiten Ableger der Filmreihe zurück, auch Amber Heard ist hier wieder mit von der Partie. Die Schauspielerin, die in letzter Zeit eher Schlag(!)zeilen abseits der Kamera machte und einen medienreichen Gerichtsprozesse gegen Ex-Mann und Teilzeit-Pirat Johnny Depp verlor, tritt hier erneut als Atlanterin „Mera“ in Aktion, der Ehefrau von „Aquaman“. Während viele Zuschauende – und vermutlich auch Verantwortliche der Filmbranche – sie gerne aufgrund der Eskapaden im Privatleben komplett aus dem Film gestrichen hätten, entschloss man sich jedoch dafür, ihre Rolle ziemlich klein zu halten. Sollte man also nicht wirklich zu ihren Fans gehören, so muss man sich über ihre Beteiligung keine allzu großen Sorgen machen – denn auch wenn sie in einigen Schlüsselszenen zu sehen ist, kommt sie auf keine 5 Minuten Screen Time während des ganzen Films. Fans von Patrick Wilson dürfen sich indes um so mehr freuen, baut man seinen Charakter „Orm“ – seines Zeichens auch Halbbruder von „Aquaman“ - noch weiter aus und stellt ihn Jason Momoa fast durchgängig an die Seite. In bester „Buddy-Movie“-Manier kabbeln sich die beiden durch das knapp 125 Minuten laufende Abenteuer, womit dann auch klar wäre, dass man im Hause DC COMICS nach den ernsteren Anfängen doch eine Kehrtwende in Richtung Humor einschlägt. Doch keine Sorge, hier passt die Ausrichtung ziemlich gut und wirkt nicht ganz so aufgesetzt wie in einigen MCU-Beiträgen. Ebenfalls in einem ziemlich erhöhten Umfang zu sehen ist hier Yahya Abdul-Mateen II, welcher erneut in die Rolle des Antagonisten „David Kane“ bzw. „Black Manta“ schlüpft. Der ist nämlich immer noch auf Rache aus, überließ Aquaman doch dessen Vater dem Tod, statt ihn zu retten, weshalb jetzt im Gegenzug die Familie des Königs der Weltmeere vernichtet werden soll. Um dies zu erreichen, greift „Kane“ auf die Fähigkeiten des Wissenschaftlers „Dr. Stephen Shin“ zurück, den man ebenfalls aus dem ersten Teil kennt und welcher somit erneut von Randall Park verkörpert wird.
    Aquaman Lost Kingdom 3.jpg
    In die Riege der weiteren Darsteller reihen sich dann mit Nicole Kidmann als „Königin Atlanna“, Temuera Morrison als Aquadad „Thomas Curry“ sowie Dolph Lundgren als „König Nereus“ ebenfalls bekannte Gesichter ein, sodass es auch bei den Nebendarstellern ein großes Wiedersehen gibt. Abwechslung wird aber nicht nur beim Cast großgeschrieben, sondern auch bei den Handlungsorten. So verschlägt es die Protagonisten an fantasievoll gestaltete Orte, zu denen zum Beispiel eine Wüstenstadt, ein Dschungel-Vulkan, sowie das Titelgebende verlorene Königreich Necros oder ein ebenfalls unter Wasser gelegener Treffpunkt für Piraten gehören, der von „King Fish“ – in dessen meist digitale Robe Schauspieler Martin Short schlüpfte – geführt wird und welcher STAR WARS-Fans sicher an „Jabba, the Hood“ erinnert. Durch die vielen Ortswechsel kommt dann keinerlei Langeweile auf, zumal man jeden Ort noch mit zahlreichen Monstern versieht, gegen die sich das ungleiche (Halb-)Brüderpaar „Arthur & Orm“ erwehren müssen. Action gibt es dann somit auch wieder in Hülle und Fülle: Kämpfe gegen Riesenheuschrecken bringen ein wenig „Liebling ich habe die Kinder geschrumpft“-Feeling mit sich, während die unterschiedlichen U-Boote und Unterwasser-Fahrzeuge jede Menge Steampunk-Elemente zu bieten haben. Hier hat man der Fantasie wirklich freien Lauf gelassen und die klassischen Comic-Vorlagen auf eine moderne Art und Weise interpretiert. Allerdings – und damit kommt man dann doch zum kritischen Teil – sieht man in vielen dieser Einstellungen eben auch, dass sie dem Computer entsprungen sind. Auch wenn man – wie es im Bonusmaterial zu sehen ist – auch mit vielen realen Set-Bauten gearbeitet hat, so kommen doch immer wieder digitale Ergänzungen hinzu, die man eben schnell als solche erkennt. Das Ganze wirkt dann eher wie ein Videospiel, was man aber eben auch schon aus dem ersten Teil kennt. Der Look der Unterwasserwelten ist damit genauso künstlich wie bunt, liefert allerdings auch jede Menge Testmaterial für das Heimkino-Equipment. Unter dem Strich sollte man sich also – wie eigentlich bei jedem Film – sein eigenes Bild von dem Titel machen und nur bedingt auf die Wertungen im World Wide Web hören – dieser Film kann wirklich Spaß machen und kurzweilig unterhalten, wenn man dann etwas unvoreingenommen an ihn heran tritt und ihn eigenständig betrachtet.

Bildqualität

    Aquaman Lost Kingdom 4.jpg
    Das zweite Solo-Abenteuer von „Aquaman“ liegt im Vollbild und damit in einem Ansichtsverhältnis von 1.78:1 vor, was den fantasievollen Welten auch den größtmöglichen Platz zur Entfaltung im Heimkino ermöglicht. Dabei liefert das Full HD-Bild dank komplett digitaler Aufzeichnung erstklassiges Referenzmaterial und zeigt einmal mehr eindrucksvoll, was noch aus dem etablierten Format herauszuholen ist. Statte Farben und Kontraste liefern die bunte Unterwasserwelt von Atlantis hier eindrucksvoll auf den Bildschirm, dass es eine wahre Freude ist. Der Detailgrad offenbart dabei schon hier jede einzelne (digital im Wasser wogende) Haarsträhnen, jede einzelne Schuppe auf Aquamans-Anzug, jede Hautpore in den Gesichtern der Protagonisten, jede Schneeflocke in der Arktis und jedes Sandkorn in der wüstenartigen Welt der Deserten. Oftmals wirkt das Bild dreidimensional, so gut ist die Tiefenschärfen über die gesamte Laufzeit gelungen. Feine Abstufungen sämtlicher Farben und Schatten sind hervorragend gelungen und reizen somit die Möglichkeiten moderner Wiedergabegeräte aus. Oberflächen-Strukturen auf verschiedensten Materialen sind genauso gut zu erkennen, wie einzelne Äste, Blätter und Blüten. An Land gibt es dann jede Menge traumhafte Landschaften zu bewundern, die besonders in Meeresnähe Urlaubsfeeling auslösen. Auch wenn man zwar viele CGI-Tricks, als eben solche erkennt und alles eben auch sehr künstlich wirkt, sieht man sich dennoch nicht satt an diesen tollen Welten. Da machen dann auch die wenigen Einstellungen zu Anfang, in denen ein digitaler Aquaman auf einem ebenso digitalen Seepferdchen reitet den Bock nicht fett und sollen nur der Vollständig genannt werden. Man muss es einfach mal mit eigenen Augen gesehen haben, was hier heutzutage technisch möglich ist.

Bild 4k UHD

    Aquaman Lost Kingdom 5.jpg
    Auf der 4K Ultra HD-Scheibe setzte man neben HDR10+ auch auf Dolby Vision zur Verbesserung des Kontrastverhältnisses und zur Erweiterung des Farbraums. Genau dies sind dann auch die Vorteile, von denen die UHD merkbar profitiert, kommen hier die Farben nochmals wesentlich kontrastreicher und intensiver zur Geltung. Hier liegt dann ebenso Referenzmaterial vor, um einmal die ganze Farbpalette seines OLED-Fernsehers zu Gesicht zu bekommen. In Sachen Detaillierung legt man ebenfalls noch etwas zu und bringt somit endgültig jedes Fältchen, jede kleine U-Boot Niete, jedes Staubkorn oder Partikelchen im Wasser zum Vorschein – und das alles auch wieder im Vollbild, sodass man sämtlichen Platz des Wiedergabegerätes ausnutzen kann. Geht es dann im verlorenen Königreich Necros etwas morbider und damit auch dunkler zu Werke, sind dennoch feine Abstufungen in Schatten und weniger gut beleuchten Szenen auszumachen. Trotz eingesetzter HDR-Techniken wird das Bild im Gesamten nur minimal abgedunkelt - gerade so, dass es sämtliche andere Farben noch mal mehr pushed. Hier haben die Macher wirklich erstklassige Arbeit geleitet, weshalb es auch bei der UHD spielend zur Höchstwertung reicht und sie definitiv den Film in seiner vollen Pracht zeigt.

Tonqualität

    - Deutsch Dolby Atmos - Deutsch Dolby True HD 7.1 - Englisch Dolby Atmos - Englisch Dolby True HD 7.1 - Weitere Tonspuren siehe Datenbank-Eintrag
    Aquaman Lost Kingdom 6.jpg
    Sowohl Blu-ray als auch UHD wurden mit modernstem 3D-Sound in Form von Dolby Atmos ausgestattet – sowohl im Falle der deutschen Synchronisation als auch beim englischen Originalton. Denen liegt dann jeweils auch ein verlustfreier Dolby True HD-Kern zu Grunde, der als Basis für diese Bewertung gilt. Und der steht dem erstklassigen Bild in nichts nach und liefert ebenso Referenzwerte, um Freunden einmal die heimische Kino-Ausstattung vorzuführen: Die Surround-Kanäle werden fast permanent mit einbezogen, sodass ein hervorragendes Mittendrin-Gefühl entsteht. Unterwasser blubbert und rauscht es um einen herum, U-Boote, mechanische Greifarme und pfeilschnelle Meeresbewohner sausen nur so einem vorbei. Auch an Land ist hier jede Menge auf den Effekt-Lautsprechern los, zwitschert es mal links oder zirpt es mal rechts, brummen Riesenheuschrecken mal vor oder mal hinter einem. Das alles wird immer wieder von einige tiefreichenden Eingriffen des Subwoofers begleitet, dass das Wohnzimmer ein ums andere Mal ins Wanken gerät. Trotz massiger Action wirkt sich das Ganze nicht negativ auf die Dialoge aus, die somit jederzeit klar verständlich sind. Hinzu gesellen sich auch immer wieder rockige Klänge aus dem Score von Rupert Gregson-Williams, der auch einige Hits wie „Born to be wild“ von Steppenwolf oder „China Girl“ von Iggy Pop in petto hat. Die deutsche Synchronisation erfolgte durch die Berliner Interopa Film GmbH, bei der sich Klaus Bickert um das Dialogbuch und Stefan Fredrich um die Dialogregie kümmerten. Als Sprecher fungierten Matti Klemm (J. Momoa), Johannes Behrenz (P. Wilson), Johann Fohl (Y. Abdul-Mateen II), Hans Bayer (T. Morrison), Manfred Lehmann (D. Lundgren), Petra Barthel (N. Kidmann) oder Julia Kaufmann (A. Heard), die allesamt hervorragende Arbeiten abliefern und ihren Originalen in nichts nachstehen. Ein Vergleich mit dem englischen Originalton bringt dann keine nennenswerten Unterschiede in Sachen Pegel und Dynamik – beide Fassungen liegen hier gleich auf.

Ausstattung

    - Die Suche nach dem verlorenen Königreich (21:22 Min.) - Aquaman: Welten über und unter dem Meer (9:38 Min.) - Atlantisches Blut ist dicker als Wasser (4:17 Min.) - Die Evolution von Black Manta (10:08 Min.) - Necrus, die verlorene Schwarze Stadt (5:51 Min.) - Flucht aus dem Reich der Deserten (8:05 Min.) - Im Versteck von King Fish (4:07 Min.) - Oh, Topo (2:12 Min.)
    Aquaman Lost Kingdom 7.jpg
    Das Bonusmaterial liegt sowohl auf der Blu-ray als auch auf der 4K Ultra HD-Scheibe vor. Eröffnet wird es zunächst von einem Beitrag, der sich der Entstehung der Geschichte zum neuen Ableger beschäftigt. Cast & Crew liefern hier viele Einblicke in ihre Figuren, es gibt zahlreiche „Behind the Scenes“-Eindrücke von den Dreharbeiten, aber auch Storyboard-Zeichnungen, Stunt-Vorbereitungen und Set-Bauten werden hier gezeigt. Der nächste Beitrag beschäftigt sich mit den verschiedenen „Handlungsorten“ des Films, sowohl an Land als auch unter Wasser. Konzeptzeichnungen, verschiedene CGI-Stadien und Vergleiche mit den Comic-Vorlagen werden hier in den Fokus genommen. Hier bestand die Schwierig vor allem darin, die klassischen Comic-Motive für einen modernen Film aufzubereiten. An Land spielende Abschnitte drehte man oftmals an realen Schauplätzen, die man mit aufwendigen Bauten ausstattete. Familiär geht es im nächsten Feature zu, in dem man näher auf das ungleiche (Halb-)Bruderpaar „Aquaman & Orm“ eingeht, denen man eine Art „Buddy-Movie“ spendierte. Weiter geht es mit einem Beitrag, welcher sich dem Gegenspieler „Black Manta“ widmet. Auch dieser wird hier nochmals genauer beleuchtet und erhält zahlreiche Hintergrund-Informationen: Sein neuer Anzug, seine Waffen und Ausrüstung bekommen hier ebenso einen Part spendiert. Mit der schwarzen Stadt Necrus stellt sich ein neuer Unterwasser-Abschnitt vor, der auch zu den sieben Königreichen um Aquaman-Universum zählt. Auch hier gibt es wieder viele Konzept-Arts und CGI-Effekte zu sehen, mit welchen man die Stadt zum Leben erweckte. Ein weiteres Königreich ist das der Deserter, welches quasi das komplette Gegenteil zu Atlantis ist, da es sich zum einen an Land befindet, zum anderen eine Wüstenstadt darstellt. Wie dieses dann von Grund auf neu entwickelt wurde, kann hier in Erfahrung gebracht werden. Mit dem Piratentreff von King Fish gibt es dann einen weiteren neuen Handlungsort, der aus hunderten von miteinanderverbunden Schiffwracks besteht. Wie in den anderen Beiträgen zuvor, zeigt man auch hier viele Entwicklungsstadien von ersten Zeichnungen über Set-Bauten bis hin zu fertigen Szenen mit allen CGI-Effekten. Zum Abschluss gibt es dann noch ein Featurette zu Oktopus „Topo“, der im Film für einige humorvolle Einlagen und immer wieder Unterstützung für „Aquaman & Orm“ liefert. Das Bonusmaterial bietet insgesamt gesehen sehr gute Einblicke in die Filmentstehung und kann Fans daher durchaus ans Herz gelegt werden.

Fazit

    Erneut unter der Regie von James Wan entstanden, liefert der zweite Solo-Ableger um „Aquaman“ dem einen Zuschauer nur generischen Superhelden-Einheitsbrei nach bekannter Formel. Den übrigen Zuschauern aber auch ein extrem kurzweiliges, humorvolles und abwechslungsreiches Abenteuer, dass einen aus seinem monotonen Alltag reist und für gut zwei Stunden in eine bunte (Unterwasser-)Welt zieht. In bester „Buddy-Movie“-Manier agieren Jason Momoa und Patrick Wilson als ungleiches (Halb-)Brüderpaar und ergänzen sich somit hervorragend. Auch wenn die Geschichte dabei das Rad nicht neu erfindet, bieten die zahlreichen Handlungsorte über und unter Wasser Abwechslung pur, zudem sind sie gespickt mit jeder Menge Monster und technischer Steampunk-Maschinerien. Auf technischer Seite sei sowohl die Blu-ray als auch die 4K Ultra HD als Referenz-Disk zu empfehlen, wenn man seinen Freunden einmal wieder die Vorzüge des eigenen Heimkinos präsentieren möchte. Auch wenn es vom Design her oftmals auch recht künstlich geraten ist, kann man sich unter dem Strich gar nicht mehr satt genug an der hervorragenden Bildqualität sehen. Zudem kommt das Abenteuer mit einer ebenso gelungenen Akustik daher, die einen mitten ins Geschehen zieht und das Heimkino ein ums andere Mal mit satten Bässen ins Wanken bringt. Abgerundet wird das Ganze durch kurzweilige wie informative Bonus-Beiträge, welche interessante Einblicke in die Filmentstehung geben. Bei dieser Comic-Adaption sollte man sich also definitiv ein eigenes Urteil bilden, denn der Film ist besser als sein Ruf. (Jörn Pomplitz)
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8 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 19.03.2024

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5 Bewertung(en) mit ø 4,31 Punkten
 
STORY
3.4
 
BILDQUALITäT
4.6
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
4.3

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