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Freaky (2020) Blu-ray

Original Filmtitel: Freaky (2020)

freaky-2020.jpg
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS 5.1
Türkisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Niederländisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
102 Minuten
Veröffentlichung:
04.11.2021
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das Genre der Bodyswitch-Filme - also Filme, in denen in der Regel zwei Protagonisten den Körper tauschen und dann in der Hülle des jeweilig anderen zu Recht kommen müssen - besitzt schon eine lange Tradition. Zu seinen bekanntesten Vertretern gehören sicherlich die Komödie "Big" mit Tom Hanks, der Actionfilm "Face Off - Im Körper des Feindes" mit Nicolas Cage und John Travolta oder der Klassiker "Freaky Friday" (welchem dem hier vorliegenden Film gewiss seinen Titel zu verdanken hat) in dem die junge Jodie Foster eine ihrer ersten großen Rolle bestritt. Über die Jahre kam es somit dazu, das sämtliche Filmsparten einmal mit einem Körpertauch bedacht worden. In letzter Zeit ist es ein wenig ruhig um die wechselhaften Filme geworden, was sich nun aber mit "Freaky" wieder ändern soll. Der Mix aus Slasher und Komödie entstand unter der Führung von Christopher B. Landon, welcher sich schon für den Zeitschleifen-Horror-Mix "Happy Deathday" und einige Teile des "Paranormal Activity"-Franchise verantwortlich zeigt. Im hier vorliegenden Film tauschen ein Serienkiller und ein High-School Mauerblümchen die Körper, welche durch Vince Vaughn und Kathryn Newton verkörpert werden. Publisher Universal Pictures Home Entertainment bringt diese ungewöhnliche Mischung auf Blu-ray in den Handel und ob sie funktioniert, soll das nachstehende Review zeigen. (jp)

Story

Freaky01.jpg
Teenager Millie (K. Newton) hat es nicht leicht: nachdem ihr Vater vor einem Jahr verstarb, sucht ihre ansonsten liebenswerte Mutter ihr Heil im Alkohol, Schwester Char ist als Polizistin immer im Einsatz, hat dadurch nur selten Zeit für sie und an der High School steht sie als Mauerblümchen und Maskottchen des Football-Teams eher dem Spott der Mittschüler gegenüber. Zu allem Übel hat sie mit Butcher (V. Vaughn) der Serienkiller der Stadt aufs Korn genommen. Doch gerade als dieser mit einem alten Dolch auf das Mädchen einsticht, fährt ein Blitz aus dem Himmel und unterbricht den brutalen Mord. Als der Wecker am nächsten Morgen klingelt staunt Mille nicht schlecht, als sie mitten in einem verwahrlosten Gebäude aufwacht und von schrecklich entstellten Kunstwerken umgegeben ist. Ein Blick in den Spiegel bringt dann die erschreckende Gewissheit: Sie steckt im Körper des Serienkillers fest. Als sie sich zur High School durchschlägt, um ihre Freunde Nyla und Josh (C. O'Connor und M. Osherovich) um Hilfe zu bitten, läuft sie ihrem eigenen Körper über den Weg, in dem nun niemand geringeres als Butcher steckt. Millie bleiben nur noch wenige Stunden, um den Killer aufzuhalten und wieder in ihren Körper zurückzuwechseln bevor der Körpertausch für immer vollzogen wird. (jp) Regisseur und Drehbuchautor Christopher B. Landon schöpft mit seinem neuen Streich wieder aus den Vollen. Nach dem coolen „Scouts vs. Zombies“ und den beiden erfolgreichen Zeitschleifen-Horror-Komödien „Happy Deathday“ und „Happy Deathday 2U“ widmet sich der Sohn von Michael Landon nun einem weiteren (recht häufig kopierten) Komödienklassiker und dreht ihn genüsslich durch den Fleischwolf – im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei zitiert er nicht nur sehr freigiebig zahlreiche Klassiker, sondern erschafft ganz nebenbei etwas Frisches, Neues, fast möchte man sagen „etwas Innovatives“, auch wenn die Idee hinter dem Film alles andere als Neu ist. Aber wie bei den beiden „Happy Deathday“-Filmen ist das Besondere, dass das Komödienrezept hier auf ein völlig anderes Genre angewendet wird – und funktioniert. Man muss aber auch sagen, dass sich Landon hervorragend in seinem Genre auskennt, was sich auch, aber eben nicht nur, in den zahlreichen Zitaten widerspiegelt. Davon abgesehen nimmt er die typischen Klischees des Slasherfilms und wirft sie mit in den Topf, so dass der Film auch in dieser Hinsicht auf voller Linie funktioniert. Allerdings verzichtet Landon erfreulicherweise darauf den Film zu einem Scream-ähnlichen Zitatenschatz zu machen, und die Darsteller auf einer Metaebene agieren zu lassen, sondern bleibt inszenatorisch sehr bodenständig. Und genau das ist sehr cool, weil es in letzter Zeit zu zahlreiche Titel gab, die auf der Metaebene mit Lachern punkteten, und „Freaky“ es nicht nötig hat, da die Story und die Ideen auch so ausreichen, dass am Ende ein cooler und funktionaler Film dabei herauskommt. Dass das Ganze funktioniert und nicht albern wirkt, sondern einerseits brutal und andererseits dennoch witzig ist, liegt zum Großteil an den beiden Hauptdarstellern Vince Vaughn und Kathryn Newton. Das nicht nur Alt und Jung, sondern „alter, brutaler 2-Meter-Killer“ und „junges, schüchternes Highschool-Mädel“ die Körper tauschen, hätte auch böse in die Hose gehen können – aber dem ist nicht so. Die Body-Switch-Thematik ist witzig wie selten zuvor, und die Horror- respektive Slasherelemente sind das Salz in der Suppe, die den Film zu etwas besonderem machen.
Freaky02.jpg
Vaughn zeigt mit seiner Körpersprache so viel Komik, dass man tatsächlich glauben könnte, dass ein Körpertausch vollzogen wurde, und Newton ist als Mauerblümchen, welches plötzlich ganz andere „Innere“ Werte hat, einfach nur cool, heiß und mörderisch gut. Beide Darsteller spielen derart gut, dass man die anderen Figuren hier schnell ins Hintertreffen geraten, aber damit tut man ihnen Unrecht, denn auch die Nebenfiguren sorgen für viel Komik, und seien wir ehrlich: Hätten wir nicht die zahlreichen unsympathischen Nebencharaktere, wen sollte der Killer dann massakrieren? Eben! Und so ist „Freaky“ tatsächlich beides: Eine gelungene Body-Switch-Komödie wie man sie lange nicht so gut gesehen hat, und ein brutaler, gut gemachter Slasher, der Genrefreunde sicherlich zufriedenstellen wird. (ms)

Bildqualität

Freaky03.jpg
Der Körpertausch-Mix zeugt von einer modernen Produktion und präsentiert sich mit einem äußerst scharfen Bild, welches auf natürliche Farben setzt, die wiederum mit einem sehr gelungenen Kontrastverhältnis auf den Bildschirm gebracht werden. Dank digitaler Aufnahme-Technik ist das Bild sehr klar und detailliert, sodass kleine Hautporen und feine Härchen, aber auch kleinere Schnitte und Blutspritzer einwandfrei auszumachen sind. Bei Tageslicht kommen die Wiesen und Bäume rund um den Schulcampus in einem satten Grün zur Geltung, während bei Nacht ein hervorragender Schwarzwert dafür sorgt, dass der Nachthimmel nicht von den formatbedingten Balken des im Ansichtsverhältnis von 2.39:1 vorliegenden Bildes zu unterscheiden ist. Dabei gelingt es in der Regel bis auf wenige Ausnahmen, dass Details in den Schatten erhalten bleiben und hier somit kaum nennenswerte Verluste entstehen. Die vielen handgemachten Tricks integrieren sich sehr passend ins Gesamtbild und bieten Gore-Fans den ein oder anderen Moment, in dem es recht blutig zur Sache geht. Insgesamt gibt es an dieser Full HD-Fassung in Bildlicher Hinsicht also keinerlei Anlass zur Kritik, hier hat man hervorragende Arbeit geleistet. (jp)

Tonqualität

Die Slasher-Komödie bietet folgenden Tonspuren: • Deutsch DTS 5.1 • Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 • Französisch DTS 5.1 • Türkisch DTS 5.1
Freaky04.jpg
Auch in akustischer Hinsicht macht der Film eine sehr gute Figur, auch wenn er in Sachen deutscher Synchronisation lediglich in einem klassischen DTS-Format vorliegt. Die Surround-Kanäle werden zwischendurch immer wieder mit ins Geschehen eingebunden, sei es die grölende Menge im Football-Stadion, das bunte Treiben auf den Fluren der High School aber natürlich auch, wenn sich Killer(in) und Opfer jagen. Schritte und knarzende Türen von hinten, zerbrechendes Glas oder umfallende Gegenstände von links und rechts - hier passt wirklich alles. Zudem gesellen sich ab und an ein paar tiefgreifende Einsätze des Subwoofers hinzu, welcher bei Blitz und Donner, aber auch immer wieder bei einigen atmosphärischen Sound-Effekte unterstützen darf. Die Dialoge gehen dabei zu keiner Zeit im Trubel unter und sind somit durchweg klar zu verstehen. Die hiesige Ton-Fassung wurde durch die Berliner FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH unter der Dialogregie von Marius Clarén erstellt, welcher sich auch für das Dialogbuch verantwortlich zeigt. Mit motivierten Sprechern wie Stefan Fredrich (Vince Vaughn) und Jodie Blank (Kathryn Newton) steht man hier dem englischen Originalton in nichts nach. Dieser liegt im verlustfreien Format vor, welches ein Ticken pegelstärker und dynamischer ist - was sich aber mit einem kleinen Dreh am Lautstärkeregler bei der deutschen Synchro kompensieren lässt. Insofern kann man dem Titel auch hier eine ordentliche Umsetzung attestieren. (jp).

Ausstattung

- Unveröffentlichte Szenen - Der Butcher hilft aus (1:41 Min.) - Charlene hört ein Gerücht (0:35 Min.) - Zu spät zur Party (3:09 Min.) - Gespaltene Persönlichkeit: Millie vs. Butcher (2:24 Min.) - Die Gestaltung der Morde (3:35 Min.) - Horror nach der Art von Christopher Landon (2:35 Min.) - Das letzte Mädchen neubetrachtet (2:48 Min.) - Audiokommentar mit Co-Autor/Regisseur Christopher Landon
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Mit insgesamt drei kurzen unveröffentlichten Szenen startet der Bonus-Sektor, bei dem es keiner der Beiträge über die 4 Minuten-Grenze schaffen soll. Im zweiten Beitrag erinnern sich die beiden Hauptdarsteller Kathryn Newton & Vince Vaughn, Regisseur / Co-Autor Christopher B. Landon sowie Produzent Adam Hendricks an die Dreharbeiten, bei denen vor allem die Schauspieler stets die Möglichkeit hatten, eigene Ideen mit einzubringen. Weiter geht es mit einigen der Morde aus dem Film, welche hier nochmals ein wenig genauer dargestellt und erklärt werden. Hier hält Maskenbildner Tony Gardner noch ein paar interessante Infos parat, wie man die praktischen Effekte dabei am besten umsetzen konnte. Regisseur Landon steht im nächsten Feature im Fokus und erzählt, wie er auf die Idee zur Bodyswitch-Horror-Komödie gekommen ist. In einem weiteren Extra stellt man das aus Horrorfilmen bekannte "Final Girl" einmal etwas anders dar, da dieses im hier vorliegenden Film ja erst einmal lernen muss im Körper eines Mannes zurecht zu kommen. Zudem werden hier die mit Nyla und Josh die Freunde von Millie etwas ausführlicher vorgestellt. Zum Abschluss hat man dann noch die Möglichkeit einen Audiokommentar von Christopher B. Landon optional hinzuzuschalten. Insgesamt bietet das Material leider nur wenig, was man nicht auch aus dem Film selbst in Erfahrung gebracht hat. Zudem verwendet man auch viel Ausschnitte, sodass man zusätzlich nicht allzu viel neues geboten bekommt. Zum einmal schnell durch switchen reicht es dann aber doch. (jp)

Fazit

Die technische Seite der Blu-ray Disc aus dem Hause Universal Pictures Home Entertainment lässt kaum zu wünschen übrig: Satte Farben, gute Schärfe, und ein (trotz „minderwertiger“ deutschen Tonspur) einen guten Sound – abgerundet mit ein paar kurzweiligen Extras, wobei es in dieser Hinsicht ruhig etwas mehr hätte sein dürfen. Der Film paart die beliebte Komödienart des unfreiwilligen Körpertauschs und den 08/15-Slasher und heraus kommt eine Horrorkomödie, die frisch, brutal, witzig und einfach nur cool ist. Ein Film, den Genrefans sicherlich lieben werden, und der das Zeug zum Kultklassiker hat. Vor allem die beiden Hauptdarsteller zeigen hier was in ihnen steckt, und das ist – wie es das Genre verlangt – deutlich mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Unbedingt ansehen! (ms) (Jörn Pomplitz/Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 65C17LB Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 04.11.2021

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1 Bewertung(en) mit ø 4,00 Punkten
 
STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
3.0

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