04.03.2026
Während sich der Onlinehändler Amazon.de derzeit auf die „Frühlingsangebote“ vorbereitet, die in der kommenden Woche am 10. März 2026 starten werden (wir berichteten), und in dem Zusammenhang bereits die Werbetrommel auf allen Kanälen rührt, wurden an anderer Stelle still und heimlich Anpassungen vorgenommen, die sich auf das Einkaufserlebnis beim E-Tailer auswirken werden. Ohne besonderen Hinweis oder gar große Ankündigungen hat Amazon.de die Versandkostenfreigrenze einmal mehr angehoben. Lag der Wert zuletzt noch bei 39,-€, muss man jetzt schon für mindestens 49,-€ einkaufen, um kostenlosen Versand zu erhalten. Hiervon ausgenommen sind natürlich Amazon Prime-Mitglieder, für die der Versand immer kostenlos erfolgt. Das Porto ohne Mitgliedschaft und unter 49,-€ Bestellwert liegt bei mindestens 2,99€ bei einer Zustellung nach Hause und bei 1,99€ für eine Lieferung an Abholstationen und Schließfächer. Die Versandkosten von 2,99€ gelten für Medien und einige weitere Kategorien, während bei allen anderen Artikeln im Sortiment 3,99€ pro Lieferung anfallen. Premiumversand gibt es ab 3,99€ und eine Same-Day-Lieferung kostet 9,99€.
Abseits von Aktionszeiträumen wie beispielsweise dem Weihnachtsgeschäft hat Amazon.de außerdem die Rücksendefristen an den gesetzlichen Standard von 14 Tagen angepasst. Der Rückversand erfolgt aber noch immer kostenfrei, sofern der jeweilige Artikel entsprechend mit dem Hinweis „kostenfreie Retoure“ gekennzeichnet ist. Allerdings gilt das auch nur für von Amazon vorgegebene Rücksendearten. Weicht man hier vom Standard ab, können auch Rücksendekosten entstehen. Damit reagiert der Onlinehändler möglicherweise auf das hohe Rücksendeaufkommen und die immer wieder aufkommende Kritik am Konsumverhalten der Kunden. (pf)
