Geschrieben: 29 Juli 2013 13:04

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ich fand bisher alle folgen sehenswert. also keine staffel hat mich bisher generft wie zb bei supernatural und anderen serien.
die einzig schwächere season bisher war staffel 4 für mich. das war mir einfach zuviel magie für ne vampirserie...
season 5 fand ich wiederrum cool.. eric mit seiner schwester.. epische sprüche.
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. und dann billlith am ende, den abgang von russel fand ich etwas schwach, die feen nerven wie immer aber dieser worlock, oder wie er hieß scheint interessant zu werden
I know only one thing. When I sleep, I know no
fear, no trouble, no bliss. Blessing on him who invented sleep. The
common coin that purchases all things, the balance that levels
shepherd and king, fool and wise man. There is only one bad thing
about sound sleep. They say it closely resembles death. -
Andrei Tarkovsky, Solaris
Geschrieben: 29 Juli 2013 13:15
Mich hat in Staffel 5 eigentlich kein einziger Handlungsbogen begeistert. Am schlimmsten fand ich, dass alle Charaktere nun total übertzeichnet waren und zu Karikaturen wurden. Im Grunde wurde aus True Blood fast ne reinrassige Comedy:
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Das fing schon in den ersten Folgen an, als Tara haargenau wie der tasmanische Teufel von den Looney Tunes (sogar mit ähnlich albernem Rumgekeife) die Wohnung auseinandernimmt. Sookie und die anderen gucken da irgendwie nur schulterzickend zu und die ganze Situation wirkt einfach nur bescheuert.
Von einem Augenblick zum anderen wird Tara dann von der gequälten Seele zur Vampire-Bitch...
Der Prieser vom Fellowship of the Sun ist nun plötzlich der Klischee-Homosexuelle, der natürlich auf Jason scharf ist. Der Charakter war vorher natürlich schon arg übertrieben, wirkt nun aber eher wie eine Figur aus Beilight.
Jason ist vom naiven aber loyalen Typ zum strunzdoofen Trottel geworden, der als Cop nun wirkt wie Inspektor Gadget, weil er gar nix rafft.
Die Authority ist ein zusammengewürfelter Kindergarten, bei dem man sich fragt, wie die Truppe überhaupt irgendwas auf die Reihe bekommen hat.
Und Russel wurde nun auch zum reinen Spaßmacher degradiert, der eher an den Joker aus der alten Batman-Serie mit Adam West erinnert.
Wer schon immer die eher witzigen Elemente von True Blood mochte, dem wird Staffel 5 auch zusagen. Mir gings aber zu sehr in Richtung Comedy.
Geschrieben: 29 Juli 2013 13:20

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Bedankte sich 40702 mal.
Sawasdee1983 ist fleißig
Zitat:
Zitat von VincentVinyl;4499007
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Das fing schon in den ersten Folgen an, als Tara haargenau wie der tasmanische Teufel von den Looney Tunes (sogar mit ähnlich albernem Rumgekeife) die Wohnung auseinandernimmt. Sookie und die anderen gucken da irgendwie nur schulterzickend zu und die ganze Situation wirkt einfach nur bescheuert.
Von einem Augenblick zum anderen wird Tara dann von der gequälten Seele zur Vampire-Bitch...
Der Prieser vom Fellowship of the Sun ist nun plötzlich der Klischee-Homosexuelle, der natürlich auf Jason scharf ist. Der Charakter war vorher natürlich schon arg übertrieben, wirkt nun aber eher wie eine Figur aus Beilight.
Jason ist vom naiven aber loyalen Typ zum strunzdoofen Trottel geworden, der als Cop nun wirkt wie Inspektor Gadget, weil er gar nix rafft.
Die Authority ist ein zusammengewürfelter Kindergarten, bei dem man sich fragt, wie die Truppe überhaupt irgendwas auf die Reihe bekommen hat.
Und Russel wurde nun auch zum reinen Spaßmacher degradiert, der eher an den Joker aus der alten Batman-Serie mit Adam West erinnert.
:rofl::rofl::rofl::rofl:
Aus dem Blickwinkel hab ich das noch nie betrachtet, hab mich wohl einfach nur berisseln lassen von der Serie;)
MfG Pierre
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Geschrieben: 29 Juli 2013 13:22
Also ich hätte wie gesagt jetzt nach Staffel 5 wohl aufgehört zu schauen, wenn mir nicht z. B. The Bub hier Hoffnung machen würde, der die Staffel 5 ja offenbar ähnlich schlecht fand - aber ja sagt Staffel 6 legt wieder deutlich zu :-).
Geschrieben: 29 Juli 2013 13:26

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Sawasdee1983 ist fleißig
Für mich persönlich war die bisher schlechteste Staffel eher Season 2 (Season 6 kenne ich noch nicht) diese Dauerorgien nervten extrem, aber Season 5 fand ich bis auf das Religionsgelaber sehr unterhaltsam
MfG Pierre
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Geschrieben: 29 Juli 2013 13:40

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Zitat von Sawasdee1983;4499043
Für mich persönlich war die bisher schlechteste Staffel eher Season 2 (Season 6 kenne ich noch nicht) diese Dauerorgien nervten extrem, aber Season 5 fand ich bis auf das Religionsgelaber sehr unterhaltsam
Da bin ich ganz deiner Meinung. Season 2 hat mich ziemlich genervt.
Season 6 ist bisher die stärkste. Da ist wieder richtig was geboten.
Gruß Andi
Geschrieben: 29 Juli 2013 13:51
Season 1 und 2 fand ich beide in etwa gleich gut :-).
Wobei mich bei True Blood generell etwas stört, dass es relativ wenig fortlaufende Handlung gibt bzw. sich die Serie sehr viel im Kreis bewegt und Veränderungen auch gern mal im Handumdrehen rückgängig macht. Die Staffeln sind in sich ja immer sehr klar abgeschlossen - so als ob die Macher immer ne Absetzung befürchtet hätten. Deswegen hat ja jede Staffel auch sehr klare Antagonisten.
Staffel 1 - Serienkiller
Staffel 2 - die Maenad
Staffel 3 - Russel
Staffel 4 - Marny
Staffel 5 - Authority
Und am Ende der jeweiligen Staffel war der Handlungsboden dann um die Gegenspieler auch jeweils komplett abgeschlossen. Die Handlungsfäden die weitergingen waren eigentlich immer nur mehr oder minder zusammengewürfelte Subplots, die teilweise auch extrem inkonsequent abgeschlossen wurden. Bestes Beispiel:
SPOILER! Inhalt einblenden
Der Sohn der rothaarigen Kellnern (Name fällt mir gerade nicht ein), der zunächst "böse" zu sein scheint wegen des geisteskranken Vaters und wo dann dieses Feuer entsteht. Daraus hätte man sehr viel machen können - am Ende ists dann gar nicht das Baby - das plötzlich auch gar nicht mehr wirklich vorkommt, sondern ein lumpiger Geist, der mit dem Kind und dem Vater gar nix zu tun hat. Den Handlungsfaden hatte man ja erst eingeführt, dann komplett fallen gelassen und in einer Folgestaffel dann radikal innerhalb von zwei Folgen nebenbei abgehakt, ohne dass die Auflösung so wirklich zu der eingeführten Spannung passte.
Ähnlich wars mit Alcide und dem Pack-Leader: Erst toller Konflikt, dann bringt er ihn um und löst damit bequemerweise auch Sam Merlottes Problem. Dann taucht die Mutter des toten Pack-Leaders auf und ist zunächst zornig, da kommt aber auch wieder absolut nix bei rum und in Windeseile hilft sie Alcide sogar neuer Packleader zu werden. Auch ein extrem inkonsequenter Subplot.
Geschrieben: 29 Juli 2013 14:01

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Zitat:
Zitat von VincentVinyl;4499095
Season 1 und 2 fand ich beide in etwa gleich gut :-).
Wobei mich bei True Blood generell etwas stört, dass es relativ wenig fortlaufende Handlung gibt bzw. sich die Serie sehr viel im Kreis bewegt und Veränderungen auch gern mal im Handumdrehen rückgängig macht. Die Staffeln sind in sich ja immer sehr klar abgeschlossen - so als ob die Macher immer ne Absetzung befürchtet hätten. Deswegen hat ja jede Staffel auch sehr klare Antagonisten.
Staffel 1 - Serienkiller
Staffel 2 - die Maenad
Staffel 3 - Russel
Staffel 4 - Marny
Staffel 5 - Authority
Und am Ende der jeweiligen Staffel war der Handlungsboden dann um die Gegenspieler auch jeweils komplett abgeschlossen.
Wobei die einen großen Gegenspieler pro Staffel gibt es auch bei anderen Serien siehe:
Justified
Vampire Diaries (soweit ich das noch im Kopf hab)
Sons of Anarchy
Being Human
usw.
MfG Pierre
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Geschrieben: 29 Juli 2013 14:06
Das stimmt schon, ich finde bei True Blood ist es nur besonders deutlich erkennbar. Gibt natürlich viele Serien, die das mit ihren "Season Arcs" genau so lösen.
Geschrieben: 29 Juli 2013 14:09

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Zitat:
Zitat von VincentVinyl;4499119
Das stimmt schon, ich finde bei True Blood ist es nur besonders deutlich erkennbar. Gibt natürlich viele Serien, die das mit ihren "Season Arcs" genau so lösen.
Guck dann mal Justified (geile Serie übrigens) da erkennst du es noch deutlicher mega deutlicher ;)
Bei True Blood weiß ich jetzt nicht wie sehr man sich da an die Romanvorlage orientiert, da ich nur den ersten Roman vor langer Zeit gelesen hab und den doof fand. Vielleicht ist es da auch so.
MfG Pierre
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