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Kinder des Zorns - Nichts stirbt jemals wirklich im Maisfeld 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Children of the Corn (2020)

4K - ULTRA HD
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Verkauf:
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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 7.1
Englisch DTS-HD MA 7.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 7.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch

Blu-ray:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.39:1) @24 Hz 4K native, Dolby Vision, HDR
Video-Codec:
Laufzeit:
93 Minuten
Veröffentlichung:
28.03.2024
 
STORY
5
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Stephen King-Vorlagen wurden bereits zahlreiche Male verfilmt. Insbesondere hat es sich in letzter Zeit als sehr lukrativ erwiesen, diese Klassiker als Remakes neu zu beleben, um sie einem neuen, jüngeren Publikum im Kino zu präsentieren. "Friedhof der Kuscheltiere" oder "Es" Kapitel 1 und 2 gelten sicherlich als die erfolgreichsten Beispiele dieser Vermarktungsstrategie und haben zweifellos den Weg für spätere Filmproduktionen geebnet, darunter auch "Kinder des Zorns". Doch kann diese Neuverfilmung des Stephen King-Klassikers an die zuvor genannten Erfolge anknüpfen? Das folgende Review wird dieser Frage nachgehen.

Story

    „Nichts stirbt jemals wirklich im Maisfeld ". Die junge Boleyn (Elena Kampouris) ist eigentlich auf dem Absprung in die Großstadt, wo sie Mikrobiologie studieren will. Doch ihr Heimatort mitten in den Weiten von Nebraska lässt sie so schnell nicht los. Sie hängt an ihrem Bruder und ihrem alten Schulfreund Calvin, vor allem aber: In den riesigen Maisfeldern die Rylstone umgeben und die von einer seltsamen Krankheit befallen sind, haust eine übernatürliche rachsüchtige Kraft. Diese bemächtigt sich der 12-jährigen Eden (Kate Moyer). Das wilde, verwaiste Mädchen Eden stiftet jetzt die anderen Kinder des Ortes an, sich an den Erwachsenen für ihre Verbrechen grausam zu rächen. Und nur Boleyn ist tough genug, um es mit Eden und ihrer Armee kindlicher Killer aufzunehmen… (Pressetext Plaion Pictures)
    Kinder des Zorns Remake 1.jpg
    Kenner der Kurzgeschichte „Kinder des Mais“ von Stephen King werden vermutlich schnell bemerken, dass sich das Original stark von dem aktuellen Remake des Regisseurs und Drehbuchautors Kurt Wimmer unterscheidet. In Stephen Kings Erzählung stößt ein erwachsenes Paar zunächst auf eine Art Geisterstadt, ein Suspense-Element, das der aktuellen Verfilmung vollständig fehlt. Auch zahlreiche weitere Fakten stimmen nicht überein. Eine freie Interpretation kann jedoch ebenso ihren eigenen Reiz entfalten. Es empfiehlt sich daher, den Film von Kurt Wimmer zunächst mit diesem Mindset anzusehen und eine vorgefertigte Erwartungshaltung vorerst beiseite zu lassen. Die Neuverfilmung von „Kinder des Zorns“ wartet zunächst einmal mit einer vielversprechenden Besetzung junger Talente auf. Insbesondere Elena Kampouris und Kate Moyer überzeugen als Jungdarstellerinnen. Beide spielen ihre Figuren authentisch und facettenreich. Die ältere der beiden Schauspielerinnen hat jedoch in diesem Punkt die Nase vorn. Allerdings ist ihre Figur „Bo“ auch hinsichtlich emotionaler Regungen vielseitiger konzipiert und bietet daher auch mehr Möglichkeiten. Trotz allem schauspielerischen Talent bedarf es jedoch auch eines guten Drehbuchs, um Charaktere oder deren Interaktion in den Vordergrund zu rücken. Leider gelingt das in „Kinder des Zorns“ nicht. Die Geschichte selbst ist erstens relativ dünn, und zweitens sind auch die Dialoge wenig originell. Es wird beispielsweise zunehmend mühsam (nach dem gefühlt zehnten skrupellosen Mord), immer noch von „Bo“ zu hören: „…das könnt Ihr doch nicht machen!“ Solche Schwachstellen erschweren sicherlich die Arbeit von Darstellerinnen wie Kampouris. Man darf gespannt sein, was die Künstlerin leistet, wenn ihr ein stärkeres Drehbuch vorliegt. Die Erwachsenen in „Kinder des Zorns“ bleiben nebenbei bemerkt nicht nur inhaltlich, sondern auch schauspielerisch auf der Strecke. Im Grunde dienen sie nur als Material für das zu erwartende Schlachtfest.
    Kinder des Zorns Remake 2.jpg
    Das Drehbuch weist außerdem eine Vielzahl an Logiklöchern auf. Etwa ab der Hälfte des Films, nach etwa 40 Minuten Laufzeit, kippt das Szenario in Richtung "Herr der Fliegen", und der Generationenkonflikt nimmt seinen Lauf. Merkwürdigerweise werden Bo und ihre Freunde jedoch bereits zu Beginn dieses zweiten Abschnitts plötzlich durch eine nahezu menschenleere Stadt begleitet, auf deren Straßen Leichen liegen. So scheint es, als hätten eine Handvoll Kinder die gesamte Stadt voller Erwachsener mühelos überrannt. Dieses drastische Szenario ist inhaltlich nur schwer einzuordnen und sollte entweder besser erklärt oder vorbereitet werden. Es wäre zum Beispiel deutlich spannender gewesen, wenn die Kinder zunächst begonnen hätten, perfide Jagd auf mehrere, einzelne Erwachsene zu machen. Stattdessen folgen in „Kinder des Zorns“ nun eine Reihe eher vorhersehbarer Tötungen. Aus diesem Grund hat das Remake auch eine FSK 18 Freigabe erhalten, und diese ist gerechtfertigt. Es gibt zwar nur vereinzelt echte Splatterszenen, aber die sind äußerst intensiv. Sollten Splatterfans nun aufhorchen, ist allerdings anzumerken, dass auch die Trumpfkarte seitens der Drehbuchautoren nicht so geschickt gezogen wurde, dass diese Fangemeinde den Film enthusiastisch feiern würde.
    Kinder des Zorns Remake 3.jpg
    „Kinder des Zorns“ ist als klassischer Horrorfilm konzipiert, daher wären prinzipiell typische Horrorelemente zu erwarten. Leider sind diese in diesem Remake bestenfalls im Ansatz vertreten. Wie oben erwähnt, fehlen beispielsweise typische Suspense-Elemente. Trotz eines übernatürlichen Wesens im Maisfeld schlägt der Film auch nicht wirklich mystische Wege ein. Im Gegenteil, dieses „Wesen“ wirkt in der Handlung sogar irgendwie deplatziert. Auch einige wenige Jumpscares können nicht fesseln, sodass die Spannung des Films trotz der kurzen Laufzeit von 93 Minuten weitgehend auf der Strecke bleibt. Zuletzt versucht „Kinder des Zorns“ die schwache Handlung noch mit einer Art Metapher zu servieren. Es wird darauf angespielt, dass wir uns unter anderem durch fahrlässigen Umgang mit der Umwelt an unseren Kindern versündigen. Tiefgründig oder originell ist das jedoch nicht. Letztendlich verläuft sich „Kinder des Zorns“ daher leider irgendwo in der Belanglosigkeit.

Bildqualität

    Kinder des Zorns Remake 4.jpg
    Anmerkung der Redaktion: Leider wurde der Redaktion nur eine lose 4K Ultra HD-Scheibe zur Verfügung gestellt, weshalb an dieser Stelle die Bewertung der Full HD-Fassung entfallen muss.

Bild 4k UHD

    Kinder des Zorns Remake 5.jpg
    „Kinder des Zorns“ hat in der 4k UHD Variante eine Auflösung von 3840x2160p bei einem Seitenverhältnis von 2.39:1. Der Film scheint in nativem 4k vorzuliegen, was auch das fehlende Filmkorn erklärt. Die Schärfe und der Detailgrad des Bildes liegen allerdings auf sehr hohem Niveau. Beispielsweise kann man bei 17’28 Minuten die Feinheiten der Maisstauden bis weit zum Horizont hin verfolgen. Auch bei 5’50 Minuten zeigen sich in der Nahaufnahme des Pfarrers enorm viele Details. Es sind die üblichen einzelnen Härchen zu erkennen. Allerdings legt gerade in diesem Punkt die 4k UHD im Vergleich zu anderen Scheiben sogar noch einen drauf. Bei 66‘10 Minuten gibt es eine Szene, die sowohl den exzellenten Kontrast als auch gleichzeitig die hohe Auflösung zeigt. An der hell angeleuchtete Silhouette des Jungen kann man vor dem dunklen Hintergrund (trotz der Lichtverhältnisse) einzeln abstehende Haare erkennen. Genial! Die HDR-Technologie leistet hier extrem gute Arbeit. Natürlich ist auch der Schwarzwert der 4k UHD dadurch satt, aber in dunklen Szenen leider etwas zu satt. Während bei 29‘39 Minuten trotz nächtlicher Kulisse einige Gärten noch hell ausgeleuchtet sind, folgen kurz danach leider mehrere Sequenzen, in denen aufgrund der Dunkelheit nur noch sehr wenig zu erkennen ist. In diesen Momenten macht es durchaus Sinn, den Fernsehraum möglichst gut abzudunkeln. Die Farben des Films sind etwas schwerer zu beurteilen, da das Bild durch (Sepia)-Farbfilter stilistisch verändert wurde. Die Farben wurden auch etwas entsättigt, was vor allem beim Mais zu Beginn den Eindruck erweckt, dass er krank und verdorrt ist. Die Farben tendieren stark ins gelbbräunliche statt saftig grün zu sein. Der angewandte Filter fällt nicht nur beim Mais auf (bei 6’40 Minuten), sondern auch durch einen Farbfehler über dem rechten Ohr von „Bos“ kleinem Bruder (bei 8’11 Minuten). Die einzige Farbe, die mit auffallender Intensität wiedergegeben wird, ist Rot – sei es die rote Perücke von Eden, die sie optisch hervorhebt (bei 11’35 Minuten), oder das Rot des Blutes, das im Film in Strömen fließt.

Tonqualität

    Kinder des Zorns Remake 6.jpg
    Der Ton von „Kinder des Zorns“ umfasst zwei satte DTS HD MA 7.1 Tonspuren, in englischer und deutscher Sprache. Die initiale Begeisterung, die sich nach Sichtung der Rubrik "Sprachen" im Disk-Menü breit gemacht hat, schwindet jedoch zunächst etwas, da in der ersten Hälfte des Films raumklangtechnisch nicht wirklich viel passiert. Zum Beispiel ist bei 26‘00 Minuten das Händeklatschen im Gemeindesaal leise, aber recht gut über alle Lautsprecher (einschließlich Surround-Lautsprecher) wahrnehmbar. Bei den wenigen Jumpscares kommen auch mal ein paar tiefere Frequenzen zum Einsatz. Erst als bei 50‘13 Minuten die Bagger rollen, macht sich jedoch der Subwoofer erst wirklich bemerkbar. Kurz danach, bei 52‘45 Minuten, wird auch die Filmmusik ausgesprochen räumlich wiedergegeben. Sowohl die Streicher, das Dröhnen als auch die Trommeln sind aus allen Lautsprechern zu hören. Akustisch aufgetrumpft wird jedoch erst als es in Richtung Maisfeld geht. Als das Mais-Wesen sich ab 67‘20 Minuten zu erkennen gibt, hört man von allen Seiten das Knacken und Brechen der Maisstauden. Zusätzlich bekommt der Subwoofer durch das Aufstampfen der Füße und das Gebrüll des Monsters nun erheblich mehr zu tun. Bei 73‘40 Minuten wird sogar eine Jurassic Park-artige Soundkulisse (von links kommend) dargeboten. Insgesamt ist das akustische Erlebnis von „Kinder des Zorns“ daher durchaus eindrucksvoll.

Ausstattung

    - Deutscher Trailer - Originaltrailer - Making-of - Trailer
    Kinder des Zorns Remake 7.jpg
    Die Zusatzinhalte der 4k UHD sind begrenzt. Es gibt ein Making-of von 6’32 Minuten Länge. Zusätzlich sind die Trailer des Films verfügbar, ebenso wie alle Filmtrailer, die man am Anfang mühsam überspringen musste.

Fazit

    "Kinder des Zorns" kann sich bedauerlicherweise nicht in die Riege gelungener Stephen King Remakes einreihen. Abgesehen von einigen wirklich überzeugenden Jungdarstellerinnen hat der Film leider nicht viel zu bieten. Insbesondere die Spannung bleibt trotz der kurzen Laufzeit auf der Strecke. Der Generationenkonflikt gipfelt in einigen Splatterszenen, die zwar zurecht das FSK 18-Siegel erhalten haben, jedoch nicht so überzeugend sind, um einen gewissen Kultstatus zu erlangen. Technisch ist die 4k UHD allerdings gelungen. Das Bild ist leicht sepia-gefiltert, und die Farben sind entsättigt. Der Detailgrad bei Tageslicht ist exzellent. Schade nur, dass in einigen Nachtszenen Einzelheiten verschluckt werden. Die Disc verfügt sowohl in Deutsch als auch in Englisch über eine satte DTS HD MA 7.1 Tonspur. Diese wird jedoch erst (ziemlich genau) ab der Hälfte des Films wirklich aktiv, dann macht sie allerdings Spaß. Alles in allem ist „Kinder des Zorns“ für einen Abend recht unterhaltsam, aber leider nicht viel mehr. (Nicolai Härtel)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
4 von 10

Testgeräte

TV: Samsung QLED (QE65Q9FNA) Player: Panasonic DP-UB424 AVR: Pioneer VSX-s520D Front-Lautsprecher: Teufel CL 300 FCR Center-Lautsprecher: Teufel 300 C Surround-Lautsprecher: Teufel CL 300 FR Subwoofer: Teufel US-6110/1
geschrieben am 12.03.2024

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STORY
2.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
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EXTRAS
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