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Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt Blu-ray

Original Filmtitel: Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt

Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
96 Minuten
Veröffentlichung:
17.11.2022
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
In der zweiten Hälfte der 2010er Jahre strahlte das ZDF insgesamt 30 Episoden der unter der Regie von Sven Unterwaldt, Erik Haffner und Tobi Baumann entstandenen Comedy-Reihe „Sketch History“ aus, in welchen Stars wie Max Giermann, Matthias Matschke, Alexander Schubert, Judith Richter, Valerie Niehaus und zahlreiche Gaststars berühmte Figuren der Weltgeschichte aufs Korn nahmen. Nun entstand mit der Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW und der FFF Bayern in Koproduktion der Pantaleon Films, Gerda Films, Warner Bros. Film Productions Germany und Brainpool ein Film, der auf dem Prinzip aufbaut und im Sommer 2022 sogar im Kino lief. Die Heimkinoauswertung von „Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt“ erfolgt nun in Form einer Standard-Keep-Case Verpackung, die von Warner Home Video im Vertrieb von Universal Pictures Home Entertainment auf den Markt gebracht wird. Was der Film zu bieten hat und wie sich die technische Seite der Blu-ray im Test schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Um bleibenden Eindruck im All zu hinterlassen, legen Dr. Georg Friedle (Christoph Maria Herbst) und sein Forscher-Team 1977 der Voyager-Mission eine komprimierte Fassung der Welthistorie bei. Der Versuch, sich als intelligente und empathische Rasse vorzustellen, geht jedoch ungebremst nach hinten los: Ihre Version präsentiert eine vollkommen unzurechnungsfähige Spezies, deren Entwicklung offenbar auf reinem Glück statt solidem Verstand basiert. Ein Planet, auf dem griechische Philosophen als Rapstars gefeiert werden, Religion als cleveres Marketingkonzept angepriesen wird, Junggesellenabschiede als Geheimwaffe im Ersten Weltkrieg dienen oder der Bau der Chinesischen Mauer ein Missverständnis ehrlicher Berliner Handwerkskunst ist. Selbst die Enthüllung der angeblich wahren Hintergründe des Attentats auf Hitler dürfte erfahrene Historiker dazu bringen, das Ende der Menschheit als reine Frage der Zeit zu betrachten. (Pressetext Warner Bros.)
    Die_Geschichte_der_Menschheit_leicht_gekuerzt (1).jpg
    Der Film bedient sich komplett der funktionalen Erzählweise, die auch die zugrundeliegende Serie benutzte, strickt aber eine grobe Rahmenhandlung um die einzelnen Episoden herum und gliedert die in sich geschlossenen Sketche chronologisch von den ersten Einzellern bis hin zur Apokalypse. Dabei bekommen wir nicht nur viele Albernheiten, sondern auch viele gewohnt bissige Kommentare zu den gesehenen Ereignissen dargeboten. Dabei schlüpft der Großteil des Ensembles aus „Sketch History“ auch hier wieder in zahlreiche Rollen. So dürfen sich Fans der Reihe über ein Wiedersehen mit Alexander Schubert und Holger Stockhaus in ihren Paraderollen als Berliner Handwerker freuen, und auch Matthias Matschke, Judith Richter, Carsten Strauch und Valerie Niehaus sind wieder mit von der Partie. Neu dabei sind die Darstellerin Jasmin Schwiers, sowie der aus „Hubert und Staller“ bekannte Paul Sedlmeir.
    Die_Geschichte_der_Menschheit_leicht_gekuerzt (2).jpg
    Neben den oben genannten bekommen wir auch zahlreiche Gaststars zu sehen. So gibt sich etwa Bela B die Ehre und unterstützt das Ensemble als singender Joseph-Ignace Guillotin mit einer Musicalnummer, Bastian Pastewka, der bei „Sketch Historie“ noch als Hintergrunderzähler fungierte, schlüpft in die Rolle des Al Capone, Heino Ferch übergibt als Captain John Smith das Steuer der Titanic an eine genervte Praktikantin, Rick Kavanian spielt gleich zwei Rollen, wobei er fast vollkommen unkenntlich gemacht wurde – ebenso wie Uwe Ochsenknecht, der als Neandertaler neben Valerie Niehaus auftritt, wobei er sehr viel passender in dem „Das Boot“-Fragment aufgehoben gewesen wäre, wo wir aber stattdessen Hannes Jaenicke zu sehen bekommen. Max Giermann, der zum Hauptcast von „Sketch Comedy“ gehöre und dort in zahllosen Masken seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellte, tritt hier indessen nur in einer Rolle auf, aber zumindest handelt es sich hier um seine Paraderolle als Klaus Kinski, beziehungsweise um eine Kinski-Version des Jesus, der von Matthias Matschke als Pontius Pilatus verurteilt und von Christian Tramitz als Zenturio mit weichen Seidentüchern ans Kreuz gebunden wird – was diesen erfreulicherweise zur Weißglut bringt. Maskentechnisch bleibt allerdings gerade die Kinsi-Maske von Giermann weit hinter dem zurück, was wir von dem Format gewohnt sind, während die übrigen Masken mitunter sehr gelungen sind. Das gleiche gilt für die Ausstattung. Die Kostüme und Kulissen lassen der Film sehr hochwertig erscheinen und könnten in einem anderen Kontext auch in „ernsthaften“ Filmen überzeugen.
    Die_Geschichte_der_Menschheit_leicht_gekuerzt (3).jpg
    Nun könnte man sich die Frage stellen, ob es einen Film wie diesen gebraucht hätte – und diese Frage kann man wohl mit einem klaren „Nein“ beantworten. Zwar macht der Film auf seine Art Spaß, aber die einzelnen Sketche sind teilweise arg in die Länge gezogen, brauchen zu lang um sich zu entwickeln und sind stellenweise nicht wirklich gut. In Form einer Fernsehshow funktioniert das Ganze noch recht gut, allerdings lässt sich das nur bedingt auf Spielfilmlänge ausdehnen, und der Zuschauer erwartet von einem Spielfilm nunmal mitunter etwas Anderes, als das, was er hier geboten bekommt. Zudem ist die Rahmenhandlung eigentlich überflüssig, verleiht den einzelnen Episoden dadurch aber zumindest einen blassrosanen Faden. Positiv hervorzuheben sind die großartigen Masken, die wandlungsfähigen Darsteller und die schonungslos ehrliche Erzählweise, die manchen sicher zum Nachdenken anregt, auch wenn der Film anschaulich unter Beweis stellt, dass die Menschheit ein Fortbestehen objektiv betrachtet gar nicht verdient.

Bildqualität

    Die_Geschichte_der_Menschheit_leicht_gekuerzt (4).jpg
    Das glasklare Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,39:1 vor und punktet mit einer soliden Schärfe und einem gut eingestellten Kontrast. In beinahe jeder Einstellung werden selbst kleinste Details messerscharf wiedergegeben, wovon der Film, der auf eine Vielzahl von Masken setzt, nicht immer profitiert. Ein wenig negativ fällt hingegen die Farbgebung auf, denn hier wurde auf den teilweise massiven Einsatz von Farbfiltern gesetzt, wodurch das Bild szenenweise stark verfremdet und unnatürlich wirkt. Möglicherweise mag es sich hier um eine bewusste Entscheidung handeln, zumal diese Farbgebung nur szenenweise auftritt.

Tonqualität

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    Der deutsche Originalton liegt in dts-HD Master 5.1 Abmischung vor. Darüber hinaus befindet sich auch noch eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte mit an Bord. Erwartungsgemäß werden die Möglichkeiten der Surroundspur nicht einmal ansatzweise ausgenutzt. Trotzdem gibt es ein paar hörenswerte Highlights, wie beispielsweise die Szene im Ersten Weltkrieg, die eine feine Rundumbeschallung auffährt und den Zuschauer mitten in den Schützengraben versetzt. Auch die „Das Boot“-Szene klingt sehr räumlich, und die Musikstücke (Musical-Hasser brauchen keine Angst zu haben, es gibt nur zwei!) klingen ebenfalls fantastisch. Ansonsten ist der Ton eher unauffällig, aber zumindest sind die Dialoge jederzeit hervorragend zu verstehen, und das ist bei einem Titel wie diesem immerhin das A und O.

Ausstattung

    Die_Geschichte_der_Menschheit_leicht_gekuerzt (6).jpg
    Das „Bonusmaterial“ besteht aus einem kurzen Musikvideo, wobei es sich um die Schlussszene des Films handelt, die 1:1 übernommen wurde und folglich genauso auch im Film zu finden ist – und zwar ohne großes Suchen. Während des Nachspanns bekommen wir auch ein paar Outtakes zu sehen, die es hingegen NICHT in den Bonussektor geschafft haben. Auch von den zahlreichen Behind-The-Scenes-Clips, die bereits seit Monaten auf dem Youtube-Kanal von „MySpass Stand-up“ zu finden sind, den Trailern, oder sonstigem Bonusmaterial fehlt leider jede Spur. Nicht mal ein Wendecover wurde dem Titel spendiert. Hier stellt sich wirklich die Frage, welchen Mehrwert die Blu-ray gegenüber einem Stream bietet.

Fazit

    Technisch ist die blaue Scheibe ein wenig durchwachsen, was aber zu einem großen Teil am Titel selbst liegt. Dass man bei einer Sketchshow keine Soundkulisse wie bei „Top Gun“ erwarten kann, dürfte auf der Hand liegen – und dennoch gibt es hier das eine oder andere hörenswerte Highlight. Optisch sind die teilweise unnatürlichen Farbfilter zu bemängeln, allerdings könnte es sich hier um ein bewusstes Stilmittel handeln, und ansonsten ist die Qualität tadellos. Leider wurde komplett auf Bonusmaterial verzichtet, wobei es sicherlich einiges gegeben hätte. Der Film selbst ist nicht viel mehr als eine mit Stars aufgepeppte Langfassung der Comedy-Reihe „Sketch History“, wobei das Format im Fernsehen deutlich besser aufgehoben ist als im Kino. Fans der Reihe werden wohl auf ihre Kosten kommen, allerdings sollte man eben auch nicht mehr erwarten, denn man bekommt objektiv nicht mehr geboten. Immerhin sind die einzelnen Sketche mitunter recht witzig und weisen einen bissigen Humor auf. Kann man gucken. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 17.11.2022

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